Schlechtwetter auf dem Bau
Schlechtwetterphasen können den Fortschritt auf Baustellen bremsen. Während Starkregen, Sturm oder extreme Temperaturen die Qualität der verwendeten Materialien und der verarbeiteten Baustoffe beeinträchtigen und das Risiko für Mängel erhöhen können, ist es auch möglich, dass die Sicherheit der Arbeitnehmer gefährdet wird. Je nach Wetterlage sind Arbeitsausfälle die Folge. Dann spielt insbesondere auch das Saison-Kurzarbeitergeld eine wichtige Rolle, um die Schlechtwetterzeiten zu überbrücken. Doch ab wann ist überhaupt Schlechtwetter auf dem Bau?
Wann ist Schlechtwetter auf dem Bau?
Die offizielle Schlechtwetterzeit erstreckt sich vom 1. Dezember bis zum 31. März. Bauunternehmen müssen in diesem Zeitraum mit möglichen Arbeitsausfällen rechnen. Die saisonal zu erwartenden Witterungen berücksichtigen Betriebe bereits bei der Planung und Angebotserstellung.
Arbeitsausfälle können während der Schlechtwetterzeit auch auf wirtschaftlichen Gründen wie Auftragsmangel oder auf einem unabwendbaren Ereignis wie einer Naturkatastrophe, einem Brand oder Energieausfall beruhen.
Kriterien für Schlechtwetter: Ab wann spricht man von Schlechtwetter auf dem Bau?
Ungünstige Witterungsbedingungen sorgen mitunter für Bauverzögerungen, die nicht nur den Ablauf durcheinanderbringen, sondern auch das Budget belasten können. Realistische Zeitpläne lassen sich nur dann gewährleisten, wenn ungünstige Witterungsbedingungen und mögliche Fristverlängerungen an Schlechtwettertagen bereits bei der Planung berücksichtigt werden.
Im Fall von Schlechtwetter erschweren oder behindern Witterungsverhältnisse die Arbeit auf der Baustelle. Typische Arten von Schlechtwetter umfassen starken Niederschlag in Form von Regen, Schnee oder Hagel oder auch niedrige Temperaturen. Abhängig vom Ausmaß werden die Arbeitstätigkeiten als sehr erschwert, erschwert oder ungünstig eingestuft. Die entsprechenden Kriterien wurden unter anderem durch den Deutschen Wetterdienst festgelegt. Mithilfe der Grenzwerte lässt sich einschätzen, inwieweit die Arbeit und damit die Bautätigkeit durch die Witterung erschwert oder behindert wird. Auf dieser Basis besteht dann die Möglichkeit, entsprechende Anträge auf Entschädigungen einzureichen.
Was passiert bei Arbeitsausfall?
Im Falle von witterungsbedingten Arbeitsausfällen existieren bestimmte Regelungen. Diese dienen dazu, Betriebe zu entlasten, die Beschäftigung der Arbeitnehmer aufrechtzuerhalten und damit die Arbeitsplätze zu sichern. In der Zeit, in der ihre Hauptaufgabe nicht möglich ist, können Dachdecker und andere betroffene Gewerke andere Arbeiten machen. Ist das nicht machbar und kommt es zu Arbeitsausfällen, gibt es Lohnersatzleistungen oder ergänzende Leistungen. Hierfür stellt der Betrieb einen entsprechenden Antrag.
Während der Sommerzeit können Beschäftigte Überstunden sammeln. Mit den auf dem Arbeitszeitkonto angesparten Überstunden ist es möglich, temporären und nicht vermeidbaren Arbeitsausfall zeitweise zu überbrücken. Sind das verfügbare Arbeitszeitguthaben ebenso wie Urlaubstage erschöpft, können Betriebe des Baugewerbes Saison-Kurzarbeitergeld beantragen.
Saison-Kurzarbeitergeld
Beim Saison-Kurzarbeitergeld handelt es sich um eine Lohnersatzleistung, die greift, wenn saisonale Arbeitsausfälle zu Kurzarbeit führen.
Im Sozialgesetzbuch ist festgelegt, dass Arbeitnehmer innerhalb der Schlechtwetterzeit unter bestimmten Bedingungen Anspruch auf Saison-Kurzarbeitergeld haben. Dies ermöglicht Betrieben, den witterungsbedingten Lohnausfällen und einem Stellenabbau entgegenzuwirken. Um die Beschäftigten während witterungsbedingter Arbeitsausfälle finanziell abzusichern, leisten Arbeitgeber das Saison-Kurzarbeitergeld vorab. Nach der Antragstellung auf Kurzarbeit wird Arbeitgebern der Betrag erstattet. Außerdem haben Arbeitgeber auch einen Anspruch auf die Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen.
Mehraufwands-Wintergeld und Zuschuss-Wintergeld
Neben dem Saison-Kurzarbeitergeld gibt es noch ergänzende Leistungen, die unter anderem durch die Winterbeschäftigungsumlage unterstützt werden. Die Entrichtung des monatlichen Beitrags für Arbeitgeber im Baugewerbe, die gewerbliche Arbeitnehmer beschäftigen, ist verpflichtend. Die Winterbeschäftigungsumlage wird durch sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer getragen. Im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit wird der Beitrag zum Beispiel durch SOKA-BAU eingezogen.
Mehraufwands-Wintergeld wird gewerblichen Arbeitnehmern gezahlt, die an ihrem Arbeitsplatz der Witterung ausgesetzt sind. Dazu zählen Beschäftigte zum Beispiel im Dachdeckerhandwerk, im Bauhauptgewerbe sowie im Garten- und Landschaftsbau. Für jede geleistete Stunde erhalten die Beschäftigten Wintergeld in Höhe von 1 Euro. Der Zeitraum hierfür ist im Verhältnis zur Schlechtwetterzeit verkürzt und gilt vom 15. Dezember bis zum letzten Tag im Februar. So sollen zusätzliche, im Winter auftretende Aufwendungen ausgeglichen werden. Die Anzahl der Arbeitsstunden, für die Arbeitnehmer Mehraufwands-Wintergeld erhalten, ist begrenzt.
Zusätzlich zum Mehraufwands-Wintergeld gibt es noch das Zuschuss-Wintergeld. Es soll verhindern, dass auf das Saison-Kurzarbeitergeld zurückgegriffen werden muss. Es soll einen Anreiz dafür schaffen, Arbeitszeitguthaben zu nutzen, um die Entgeltausfälle zu vermeiden. Nach Beantragung des Zuschuss-Wintergeldes erhalten die Beschäftigten für jede ausgefallene Arbeitsstunde 2,50 Euro.
Fazit
Während der Schlechtwetterzeiten können die Einwirkungen und Folgewirkungen von Witterungen so stark sein, dass die Arbeit auf Baustellen nicht aufgenommen oder fortgesetzt werden kann. Zur Einstufung von Schlechtwetter werden bestimmte Grenzwerte herangezogen, unter denen die Arbeit technisch unmöglich oder für Arbeitnehmer nicht zumutbar ist.
Der offizielle Zeitraum, in dem mit Schlechtwetter auf dem Bau zu rechnen ist, ist vom 1. Dezember bis zum 31. März. Im Falle von Arbeitsausfällen gibt es dann verschiedene finanzielle Möglichkeiten, auf die Arbeitgeber zurückkommen können.
Ab wann ist Pause Pflicht?
Auf Baustellen und in Handwerksbetrieben bleibt nicht immer Raum für Pausen, gelegentlich werden sie im hektischen Alltag vernachlässigt. Dabei beeinträchtigt pausenloses Arbeiten die Gesundheit und die Arbeitsleistung.
Es ist die Pflicht des Arbeitgebers, dafür zu sorgen, dass die Vorschriften zu Arbeits- und Pausenzeiten eingehalten werden. Während ihrer Pausen können sich die Beschäftigten erholen und neue Energie schöpfen. Das hilft dabei, die Arbeitsfähigkeit zu erhalten. So werden mangelnder Konzentration, natürlicher Müdigkeit und Erschöpfung vorgebeugt und das Unfallrisiko wird gesenkt.
Was ist eine Pause und welchen Zweck hat sie?
Ruhepausen sind temporäre Unterbrechungen der Arbeit. Während der gesetzlich geregelten Pausen sind die Arbeitnehmer von ihren beruflichen Aufgaben befreit und müssen sich auch nicht für die Arbeit bereithalten. Die freie Zeit dient unter anderem dazu, Kräfte zu erneuern und die Leistungsfähigkeit wiederherzustellen. Arbeitnehmer haben dazu die Möglichkeit, ihre Pause selbst zu gestalten. Es steht Beschäftigten also frei, ob sie ihre Zeit zum Beispiel mit einem Spaziergang oder einem Mittagessen verbringen. Ruhepausen zählen in der Regel nicht zur bezahlten Arbeitszeit. Sofern in einer Betriebsvereinbarung oder im Tarifvertrag keine anderweitigen Angaben zu finden sind, werden Pausen nicht vergütet.
Anders ist es bei Betriebspausen. Zu solchen unvorhergesehenen Pausen kommt es, wenn die Arbeitszeit betriebsbedingt unterbrochen und die Weiterarbeit zum Beispiel durch Störfälle, Maschinenprobleme oder Stromausfall unterbunden wird. Währenddessen bleiben die Mitarbeiter verfügbar und sind jederzeit bereit, ihre Arbeit wieder aufzunehmen. Deshalb zählen solche unfreiwilligen Arbeitsunterbrechungen zur Arbeitszeit und werden entsprechend bezahlt.
Welcher Unterschied besteht zwischen Pause und Ruhezeit?
Nicht nur die Pausenzeiten, sondern auch die Vorgaben zur Ruhezeit müssen von Vorgesetzten beachtet werden. Beide dienen dazu, dass sich Arbeitnehmer regenerieren. Anders als Pausen, bei denen die Arbeit während der normalen Arbeitszeit unterbrochen wird, umfasst die Ruhezeit den Zeitraum zwischen Arbeitsende und Wiederaufnahme der Tätigkeit. Damit liegt die Ruhezeit zwischen den Arbeitstagen und außerhalb der normalen Arbeitszeit. Die ununterbrochene Ruhezeit soll dabei mindestens 11 Stunden betragen.
In Einzelfällen, so zum Beispiel in Krankenhäusern, in Verkehrsbetrieben, in der Gastronomie, in der Landwirtschaft sowie im Rundfunk, ist auch eine Reduktion auf 10 Stunden möglich. Jedoch unter einer Voraussetzung: Die fehlende Stunde muss innerhalb eines Kalendermonats oder vier Wochen durch die Verlängerung einer anderen Ruhezeit ausgeglichen werden. Verlängert werden muss dabei ebenfalls um eine Stunde, sodass die ausgleichende, längere Ruhezeit 12 Stunden beträgt.
Wie lange darf gearbeitet werden und wann ist Pause Pflicht?
Durch tarifliche Bestimmungen oder durch das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) werden Arbeitszeit und Pausen geregelt. Im Arbeitszeitgesetz wird die Arbeitszeit als die Zeit vom Beginn bis zum Ende der Arbeit ohne Ruhepause definiert. Die reguläre Arbeitszeit liegt bei 8 Stunden täglich. Es gibt jedoch auch branchenspezifische Regelungen, die eine Verlängerung der Arbeitszeit zum Beispiel auf Montage oder auf Baustellen möglich machen.
Sobald die Arbeitszeit eine bestimmte Dauer überschreitet, erhalten Arbeitnehmer entsprechende Erholungspausen. Abhängig von der Arbeitszeit variieren die vorgeschriebenen Pausenzeiten:
Bis 6 Stunden: Keine Pause notwendig
Ab 6 Stunden: Ruhepause von mindestens 30 Minuten vorgeschrieben
Bei mehr als 9 Stunden: Pausenzeit beträgt mindestens 45 Minuten
Die Pause muss nicht am Stück genommen werden, sondern kann aufgeteilt werden. Ein Zeitabschnitt muss jedoch mindestens 15 Minuten dauern. Dabei ist es nicht möglich, die Pausen zum Arbeitsbeginn oder zum Feierabend zu legen.
Bei den im Arbeitszeitgesetz festgelegten Pausenzeiten handelt es sich um Mindestzeiten, die eingehalten werden müssen. Für Raucher gibt es übrigens keine gesetzlichen Regelungen für zusätzliche Pausen, es besteht also kein Anspruch auf eine Zigarettenpause.
Abweichungen für Jugendliche: Die Pausenzeiten für Minderjährige werden im Jugendarbeitsschutzgesetz geregelt. Ab einer Arbeitszeit zwischen 4,5 und 6 Stunden steht Jugendlichen eine Pause von mindestens 30 Minuten zu. Ab 6 Stunden sind es mindestens 60 Minuten.
Wer legt die Pausenzeiten fest?
Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, ihren Angestellten angemessene Pausen zu ermöglichen. Damit Arbeitnehmer sich auf ihre Pause einstellen können, sollte der Zeitpunkt für Pausen bereits im Voraus feststehen. Die Unterbrechung der Arbeitszeit kann etwa zu einer bestimmten Uhrzeit oder innerhalb einer bestimmten Zeitspanne erfolgen.
Im Rahmen ihres Direktionsrechts können Arbeitgeber die zeitliche Lage der Pausen vorgeben. Wenn es einen Betriebsrat gibt, hat dieser ein Mitbestimmungsrecht, das sich im Rahmen der gesetzlichen und tariflichen Bestimmungen bewegt. Hat der Betriebsrat bestimmte Regelungen festgelegt, müssen Arbeitgeber diese wahren. Außerdem berücksichtigen Vorgesetzte auch die Vorgaben, die sich aus dem Arbeits- oder Tarifvertrag ergeben. Arbeitgeber verantworten gleichzeitig aber auch die Einhaltung der Pausenzeiten. Verstößt der Arbeitgeber dagegen, kann diese Missachtung Strafen nach sich ziehen.
Wie können Arbeitgeber sicherstellen, dass Mitarbeiter Pausen einhalten?
Um die Einhaltung der Höchstarbeitszeit und auch der vorgeschriebenen Pausen nachweisen zu können, sollte der Betrieb die jeweiligen Zeiten dokumentieren. Dazu werden Arbeitsbeginn, Pausenbeginn und -ende sowie Arbeitsende händisch oder mit einem elektronischen oder digitalen Zeiterfassungssystem festgehalten.
Softwares bieten oftmals die Möglichkeit, die Arbeits- und Pausenzeiten exakt zu erfassen. So wie Craftnote, eine App für Handwerker, mit der Mitarbeiter ihre Pausen von überall, also auch direkt auf der Baustelle, aufzeichnen können. Das geht sowohl mittels Starten und Stoppen einer Stechuhr als auch durch das manuelle Eintragen von Pausenbeginn und -ende. Dazu werden die Startzeit der Pause und das Ende eingegeben.
Arbeitgeber können dann einsehen, welche Mitarbeiter wann und für wie lange Pause gemacht haben. Durch die Pausenzeiterfassung mit einem digitalen Hilfsmittel reduziert sich der Zeitaufwand, weil handschriftliche Stundenzettel nicht erst noch kontrolliert und in andere Systeme übertragen werden müssen. Der Einsatz von Craftnote trägt dazu bei, sicherzustellen, die gesetzlichen Vorschriften zu den Pausenzeiten zu erfüllen.
Fazit
Pausenregelungen ergeben sich aus dem Arbeitszeitgesetz oder gegebenenfalls aus dem Tarifvertrag. Die Beachtung und Einhaltung der Pausenzeiten sind nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern können auch die Arbeitsleistung und damit die Effizienz der Arbeitsabläufe beeinflussen.
Eine digitale Zeiterfassung, wie sie in Craftnote enthalten ist, unterstützt Dich dabei, die Arbeits- und Pausenzeit unkompliziert zu dokumentieren und zu kontrollieren. So fällt es leichter, die jeweiligen Vorschriften einzuhalten.
Baudokumentation per App
Die Baudokumentation ist ein wichtiges Instrument, um Projektfortschritte zu überwachen und um die verschiedenen Phasen eines Projektes nachverfolgen zu können. Die herkömmliche Papierdokumentation ist jedoch fehleranfällig und zeitraubend. Hier setzt Craftnote, als App und als Software am PC nutzbar, an. Die digitale Lösung reduziert nicht nur Papierberge, sondern gestaltet auch die Dokumentation effizienter und transparenter. Erfahre hier, wie Craftnote Handwerkern die Dokumentation von Projekten deutlich erleichtert.
In diesem Artikel:
So profitierst Du von der digitalen Baudokumentation
Für Handwerker spielt die Baudokumentation eine große Rolle. In einer Baumappe oder auch Bauakte werden dabei alle Schritte einer Bauphase exakt dokumentiert. Dazu gehören beispielsweise:
Tägliche Baufortschritte
Zusätzliche Absprachen mit dem Bauherrn
Während der Bauphase auftretende Probleme
Materiallieferungen
Eventuelle Planänderungen
Wichtig ist für die Baudokumentation, dass Du alle Schritte festhältst. Denn dann besteht die Sicherheit, dass es bei später auftretenden Problemen keine Unstimmigkeiten bezüglich der Schadenshaftung gibt. Zudem ermöglicht sie so eine zuverlässige Überwachung von Projektfortschritten. Einen großen Nachteil hat die Baudokumentation jedoch. Sie ist zeitaufwendig. Denn zu jedem Arbeitsschritt müssen Stichwörter notiert und Belege gesammelt werden.
Doch an der Stelle schafft die Digitalisierung Abhilfe schaffen. So ist beispielsweise Craftnote Software und Handwerker-App in einem und hilft Dir, die Papierberge hinter Dir zu lassen. Die Baudokumentation per App spart zudem Zeit und ist auch weniger fehleranfällig.
Digitale Baudokumention mit der Handwerker-App Craftnote
Craftnote ist das digitale Werkzeug für Handwerksbetriebe und hilft Dir mit praktischen Funktionen bei der Auftragsabwicklung und der digitalen Baudokumentation. Die Software lässt sich nicht nur auf dem PC im Büro verwenden, sondern wurde auch zusätzlich für die intuitive Nutzung per App entwickelt. Handwerker können Craftnote daher bequem auf allen mobilen Endgeräten, wie Tablets oder Smartphone, direkt auf der Baustelle aufrufen. Sämtliche Schritte zur Erfassung von Daten sind leicht verständlich, sodass die Dokumentation der Baustelle sofort beginnen kann.
Um Craftnote als Baudokumentations-App bei einem neuen Auftrag zu nutzen, muss ein als “Inhaber” oder “Projektleiter” festgelegter Nutzer zunächst ein neues Projekt in Form eines Ordners erstellen. In dieses Projekt werden dann die relevanten Daten integriert und alle Mitarbeiter hinzugefügt. Dadurch haben alle Beteiligten zu jeder Zeit sämtliche Daten bezüglich einer Baustelle zur Hand.
Ist ein Projekt angelegt, kann es auch schon mit der Dokumentation losgehen. Alle Fortschritte und Entwicklungen auf der Baustelle lassen sich nun zentral in dieser sogenannten digitalen Baumappe festhalten.
Mit der Baudoku-App die Entwicklung auf der Baustelle festhalten
Craftnote lässt Dich die Baudokumentation per App ganz einfach und intuitiv umsetzen. Die Baudoku-App bietet Dir die Möglichkeit, alle relevanten Informationen auf einer Baustelle effektiv und transparent mit dem Smartphone festzuhalten. Erbrachte Leistungen, Mängel oder weitere Ereignisse dokumentierst Du ganz einfach mithilfe von Bildern, Text- sowie Sprachnachrichten, digitalen Berichten und Protokollen. Sobald neue Informationen in der App vorhanden sind, hat jeder Mitarbeiter, egal ob im Büro oder auf der Baustelle, sofort Zugriff darauf. So sind alle immer auf dem neusten Stand.
Fotodokumentation ganz einfach via App
Fotos machst Du ganz einfach mit Deinem Smartphone oder Tablet direkt in der App. Natürlich hast Du auch die Option, bereits erstellte Bilder in ein Projekt hochzuladen. Mit dem Bild-Editor in Craftnote kannst Du dann die Fotos direkt noch auf der Baustelle bearbeiten. Füge Zeichnungen mit wichtigen Punkten, Maßpfeilen oder relevanten Hinweisen so direkt ins Bild ein.
Hinter der Kamerafunktion in Craftnote versteckt sich übrigens auch ein PDF-Scanner. So kannst Du auch Lieferscheine und Rechnungen mit der App speichern und so in Deine Baudokumentation integrieren.
Nichts geht verloren mit dem projektbezogenen Chat
Die Kommunikation zwischen allen Beteiligten findet im projektbezogenen Chat statt. So gehen keine wichtigen Informationen verloren. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Text oder um eine Sprachnachricht handelt. Auch Bilder können einfach in den Chat geladen werden. Der Ablauf eins Bauprojektes ist so transparent und für Dritte nachvollziehbar dokumentiert.
Unberechtigte Mängelrügen abwehren
Sämtliche Eingaben in der App werden automatisch mit dem Datum sowie der Uhrzeit hinterlegt. Dank dieser aussagekräftigen Baustellendokumentation hast Du die Möglichkeit, jederzeit einen exakten Ablauf des Bauprojektes zu belegen. Auch nach Jahren befinden sich die Daten noch im Archiv von Craftnote. Werden also Baumängel offensichtlich, egal wann, kannst Du auf jeden Fall beweisen, dass Du diese Mängel nicht zu verantworten hast. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Nerven.
Gut lesbare und einheitlich ausgefüllte Formulare
Für Deine Baudokumentation kannst Du außerdem digitale Formulare verwenden. Vorgefertigte Formulare wie Arbeitsberichte, Aufmaßlisten oder Studenzentel und auch individuell erstellte PDF-Dateien können in einem Projekt hinterlegt oder direkt abgespeichert werden. Zu den PDF-Dateien, die Handwerker gerne selbst erstellen, gehören beispielsweise Material- oder Checklisten. Auch Firmenvorlagen mit dem Namen, dem eigenem Logo und der Adresszeile sind eine Option. Online kann man sowohl Artikel als auch YouTube-Videos finden, wie man die PDF-Dateien erstellt. Wer das nicht selbst machen möchte, dem stellt Craftnote einen starken Partner für das Thema PDF-Dateien zur Seite.
Die digitalen PDF-Formulare von Craftnote kannst Du hier herunterladen.
Überall Zugriff auf alle Informationen der Baumappe
Dokumentierst Du die Baustelle mit der App, haben immer alle berechtigten Personen einen Überblick über den Projektfortschritt. Auch Beteiligte, die nicht vor Ort sind, können so die Entwicklung der Baustelle verfolgen und auch eingreifen, wenn es nötig sein sollte. Das kann über den Chat passieren oder auch durch die Aufgabenlisten. Zusätzliche Aufgaben oder Ausbesserungen können so bei Bedarf den entsprechenden Personen zugewiesen werden. Da der Projektleiter mit Bildern und weiteren Informationen die Baustelle immer Blick hat, kann er sie auch beispielsweise vom Büro aus abnehmen und muss nicht immer vor Ort sein.
Baudokumentation per App mit Craftnote – Effizient, Transparent und Praxisnah
Die Nutzung einer digitalen Baudokumentation per App, wie beispielsweise Craftnote, bietet Handwerkern zahlreiche Vorteile gegenüber der herkömmlichen Methode in Papierform. Hängt die Baudokumentation an Zetteln, gehen wichtige Dokumente wie Checklisten, Stundenzettel und Abnahmen oft verloren. Auch Fehler bei Übertragungen oder unleserliche Schriften sind oft ein Problem und kosten viel Zeit. Die App hingegen ermöglicht den mobilen Zugriff auf alle relevanten Dokumente, spart Zeit und minimiert Fehler. Craftnote erleichtert die Baudokumentation durch effiziente Digitalisierung, transparente Aufzeichnungen und praktische Funktionen wie die Fotodokumentation und PDF-Formulare. Die standortunabhängige Nutzung erleichtert die Projektüberwachung und ermöglicht sogar die Fernabnahme von Baustellen. Insgesamt bietet Craftnote eine zeit- und kostensparende Lösung für Handwerker.





