Die fünf besten Baustellenhandys 2020
Nach unserem letztjährigen Ratgeber haben wir nun die aktuellen Modellempfehlungen für Dich zusammengestellt. Doch was macht ein gutes Baustellenhandy eigentlich aus? Die Preisklassen reichen von 60 bis 250 Euro im niedrigen bis hin zu 600 bis 1000 Euro im oberen Segment.
Die Kriterien für baustellentaugliche Smartphones.
1/ Zum einen sollte das Gerät für Handwerker funktional sein. Dabei sollte es alle modernen Funktionen besitzen, die auch normale Smartphones im Repertoire haben. Allerdings sollte das Touchdisplay auch mit Handschuhen bedienbar sowie bei starkem Sonnenlicht erkennbar sein. Eine lange Akkulaufzeit ist für lange Arbeitstage ebenfalls sinnvoll sowie eingebaute Taschenlampen, Wasserwaagen, Wärmebildkameras oder Lasermessgeräte.
2/ Zum anderen ist Stabilität ein wichtiges Kriterium für den Alltag auf der Baustelle. Wo ein normales Handy splittert, sollte ein Handwerkerhandy keinen Kratzer bekommen. Verstärkte Displays oder Hüllen aus Gummi oder Kunststoff helfen dabei kleine Katastrophen zu vermeiden. Oft rutscht das Gerät aus der Hosentasche und sollte dabei stürze bis 1,5 Meter überstehen.
3/ Als Letztes sollten Handys für Handwerker unempfindlich gegenüber Wasser und Staub sein. Gerade auf Baustellen werden die Geräte schnell dreckig oder bekommen Flüssigkeiten ab. Hier sollte beim Kauf auf die IP-Norm geachtet werden. Diese sollte nicht niedriger als die Zahl 67 liegen, wobei die erste Ziffer für den Schutz gegen Fremdkörper und die zweite für den Schutz gegen Wasser steht. 6 heißt in dem Fall staubdicht und 7 Schutz vor zeitweiligem Untertauchen bis 30 Minuten.
Unsere fünf Favoriten 2020
Das Leistungsstarke „Blackview BV9900 Pro“
Leistungsfähiger Prozessor, großer Speicher, Extra-Sensoren, Wärmebildkamera, hohe Stabilität, Durchschnittlicher Akku
Der asiatische Hersteller Blackview hat seinen Sitz in Hongkong und ist dafür bekannt Outdoor-Smartphones mit üppiger Ausstattung anzubieten. Das erst im Mai vorgestellte Modell BV9900 Pro ist momentan die Topvariante. Es überzeugt unter anderem mit seinem schicken 5,8 Zoll Display und seiner stabilen Hülle der IP-Norm 69. Damit ist es staubdicht und sogar gegen Wasser bei Hochdruckreinigung gesichert. Zudem weist es eine Triplekamera auf der Rückseite mit 48, 5 und 2 Megapixeln sowie eine auf der Vorderseite mit 16 Megapixeln auf.
Außerdem sticht das Blackview mit einem starken und schnellen Prozessor heraus. Daneben bietet es 8 GB RAM mit der Möglichkeit zur Erweiterung auf 128 GB. Allerdings ist dafür die Akkulaufzeit nur mittelmäßig (Kapazität: 4.380 mAh). Dafür entschädigen integrierte Extras wie Wärmebildkamera, Luftqualitätssensor und Barometer. Der Preis bewegt sich Richtung oberes Preissegment mit rund 550 Euro.
Der Ausdauerläufer unter den Geräten „Ulefone Armor 7“
Starker Akku, Triple-Kamera mit Blitz, großer Speicher, Extra-Sensoren, Oberes Preissegment
Das Armor 7 der chinesischen Firma Ulefone ist vor allem für Handwerker geeignet, die Wert auf eine lange Akkulaufzeit legen. Mit 5.500 mAh lässt sich das Gerät bis zu zwei Tage lang nutzen. Auch beim 6,3 Zoll großen Display wird vergleichsweise mehr geboten als bei anderen Smartphones. Beim Speicher und der Stabilität (IP 69) kann es mit dem vorher beschriebenen Modell von Blackview mithalten.
Es ist staubdicht und hält auch einer Wasserreinigung stand. Genauso verhält es sich bei der verbauten Triple-Kamera mit zusätzlicher Option auf der Vorderseite. Allerdings bietet das Armor 7 ein 8 Megapixel Teleobjektiv mit hellem LED-Blitz an. Als integrierte Extrafunktionen gibt es Herzfrequenzmesser, Gyroskop, Barometer und einen digitalen Kompass. Dafür liegt das Baustellenhandy eher im mittleren bis oberen Preissegment ab 450 Euro.
Das erweiterbare „Doogee S95 Pro“
Lange Akkulaufzeit, modulare Erweiterungen, Triple-Kamera, hohe Stabilität, Recht klobig
Wer weniger zahlen möchte und auf Prozessor sowie Arbeitsspeicher etwas weniger Wert legt, ist mit dem Modell S95 Pro gut bedient. Der große 6,3 Zoll Display gehört zu einer der größten der Sparte und überzeugt genauso wie der langlebige 5.050 mAh Akku. Außerdem ist das Smartphone in den IP-Normen 68 und 69 zu erhalten – optimal für den Alltag auf der Baustelle.
Jedoch sind der Prozessor sowie der Arbeitsspeicher mit 6 GB RAM etwas schwächer. Zudem ist die Form des Outdoorhandys recht klobig im Vergleich zu den anderen Modellen. Allerdings kann das Gerät durch Module wie Walkie-Talkie, Nachtsichtfunktionen oder einen zusätzlichen Akku erweitert werden. Daneben stehen integrierte Barometer, Gyroskop oder der Coulometer zur Verfügung. Preislich beginnt das Gerät bei 390 Euro.
Das Preis-/Leistungspaket mit dem „Cyrus CS 45 XA“
Guter Akku, stabiles Gehäuse, Ansprechpartner in DEU, Weniger RAM und Leistungsstärke
Das Unternehmen Cyrus überzeugt in der Kategorie Preis-/Leistungsverhältnis. Wer auf etwas Akkulaufzeit und Prozessorstärke verzichtet, bekommt ein Modell im unteren bis mittleren Preissegment, das mit den anderen Modellen Schritt halten kann. Die robuste Hülle mit verstärktem Display ist dabei staub- und wasserdicht sowie stoßfest aus einer Höhe von 1,5 Metern.
Der 5 Zoll Display ist im Vergleich zu den anderen Smartphones etwas kompakter. Auch die Akkulaufzeit ist beachtlich und beträgt durch die 4.400 mAh ungefähr 18 Stunden. Dafür gibt es einen etwas leistungsschwächeren Prozessor und 4 GB RAM mit 64 GB Speicher. Im Bereich Kamera bietet das Modell 20 Megapixel auf der Rückseite und 8 auf der Vorderseite. Als integrierte Sensoren werden u. a. Distanzmesser, GPS-Tracker, Taschenlampenfunktion und Schrittzähler angegeben. Überzeugend ist auch der Preis, der ab 276 Euro beginnt.
Das berühmte „Caterpillar Cat S61“
Guter Akku, Wärmebildkamera, Lasermesser, Recht teuer, durchschnittlicher Speicher
Die Marke Caterpillar stellt nicht nur Baufahrzeuge her, sondern auch Baustellenhandys und zählt zu den bekanntesten Marken im Bereich Outdoor. Die Vorteile liegen in den eingebauten Wärmebildkameras und dem Lasermessgerät zur Distanzmessung. Außerdem sind Luftqualitätssensoren vorhanden. Mit diesen Funktionen hebt sich das Modell hervor. Bei den restlichen Funktionen ist es auf dem Niveau der anderen vorgestellten Geräte.
Der 5,2 Zoll Display, 4 GB RAM und 64 GB Speicher sind ausreichend, genauso wie der recht starke 4.500 mAh Akku für gute 18 Stunden Laufzeit. Mit den eingebauten 16 (Rückseite) und 8 Megapixel (Vorderseite) Kameras ist das S61 durchschnittlich ausgestattet und steht zur Dokumentation mit guten Bildern und Videos bereit. Außerdem besteht das Smartphone die IP-68 Norm und ist aus bis zu 1,5 Metern Höhe stoßfest. Dennoch ist der Preis ab 650 Euro im oberen Niveau angesiedelt.
Fazit
Bei der Anschaffung eines Smartphones für die Baustelle sollte auf die verschiedenen Anforderungen des Arbeitsalltags eingegangen werden. Da diese sehr unterschiedlich ausfallen können, lässt sich bei den vorgestellten Geräten keine Reihenfolge festlegen. Mit ein bisschen Recherche lässt sich allerdings ein robuster Begleiter für den Handwerker finden. Außerdem lassen sich Geräte mit Handwerkerapps wie Crafnote zusätzlich aufwerten.
Ausbildung in Zeiten von Corona: Bewerberzahl sinkt, Anzahl der freien Stellen steigt
Nach der Zeit des Lockdowns in Deutschland gaben einige Experten düstere Prognosen für die Ausbildung im Handel und Handwerk ab: Die wirtschaftlichen Folgen in den Betrieben könnten in Zukunft die Zahl der Ausbildungsstellen verringern, bestehende Ausbildungsverträge gefährden oder Interessierte vom Handwerkerberuf abbringen. Bisher zeigt sich, nicht alles trifft zu. Zum einen beweist das Handwerk im Vergleich zu anderen Branchen seinen weitestgehend krisenfesten Charakter.
Zum anderen sinkt laut Robert Schweizog, Geschäftsführer für Bildung bei der IHK NRW, die Zahl der Bewerber schneller als die Zahl der freien Ausbildungsstellen. Junge Interessierte haben somit gute Chancen in Krisenzeiten eine sichere Arbeitsstelle zu bekommen. Nur scheinen sich im Vergleich zum Vorjahr weniger Interessierte zu finden. Handwerksbetriebe sollten diese Möglichkeit nutzen, um mit zukünftigen Fachkräften aus der Corona-Krise zu starten. Staatliche Hilfen dafür sind vorbereitet, jedoch leider nicht für jeden. Bevor wir darauf zu sprechen kommen, lohnt sich ein Blick auf die aktuelle Situation.
Außerdem blieben die meisten Betriebe aktiv und gaben vorsichtig positive Prognosen für die nächsten Jahre, falls es zu keiner zweiten Welle kommt.
Wie sieht die Situation für Auszubildende im Handwerk momentan aus?
Bisher gab es wenig Nachrichten der Handwerkskammern über schließende Betriebe und damit gekündigte Auszubildende. Außerdem blieben die meisten Betriebe aktiv und gaben vorsichtig positive Prognosen für die nächsten Jahre, falls es zu keiner zweiten Welle kommt. Das beruhigt zwar, dennoch ist es schwierig für Auszubildende den Überblick zu behalten. Seit April 2020 obliegt es den Berufsschulen weiterhin auf digitalen Unterricht oder eine stückweise Rückkehr zur Normalität zu setzen.
Somit ist die Lage für jedes Bundesland etwas anders. Regionale Corona-Ausbrüche mit erneut verschärften Maßnahmen tragen ebenfalls zur Unübersichtlichkeit bei. Zudem verschieben sich einige Zwischen- und Abschlussprüfungen nach hinten, was in manchen Fällen zu vertraglichen Problemen führen kann z. B. wenn der Ausbildungsvertrag vor der Prüfung enden sollte. Allerdings wurde sich darauf geeinigt, dass abgesagte Zwischenprüfungen keine weiteren Folgen für Lehrlinge haben. In den Betrieben sind Lehrlinge nur in Ausnahmefällen von Kurzarbeit und Arbeitsausfällen betroffen.
Wie ist die Lage bei den Betrieben?
– insbesondere, weil Informations- und Werbeveranstaltungen wie Messen oder Schulbesuche durch Hygienemaßnahmen wegfallen.
Nach einer Umfrage des ZDH vom April diesen Jahres, wollen mehr als die Hälfte der befragten Handwerksunternehmen entweder genauso viele Auszubildende einstellen oder sogar noch weitere. Lediglich ein Viertel der Firmen planen mit weniger angebotenen Stellen. Zwar ist es um die Auftrags- und Umsatzlage schlechter bestellt als im letzten Jahr, doch stechen einige Gewerke wie das Bauhandwerk als „krisensicher“ heraus. Das unterstreicht auch eine neue Umfrage des Instituts „forsa“ bei der zwei Drittel der befragten Handwerksbetriebe angaben, dass sie ihre Existenz in Zukunft gesichert sehen.
Zudem gibt es auch nach der Krise das Problem des Fachkräftemangels, was sich durch Corona noch verschärfen kann – insbesondere, weil Informations- und Werbeveranstaltungen wie Messen oder Schulbesuche durch Hygienemaßnahmen wegfallen. Doch trotzdem gibt es für Unternehmen eine Chance gut aus der Krise mit neu gewonnenen Auszubildenden zu kommen.
Finanzielle Hilfe durch das Programm „Ausbildungsplätze sichern“.
Die vorher ausgearbeiteten Eckpunkte der Bundesregierung für die Förderung von Ausbildungsbetrieben wurden nun beschlossen und können ab dem 1. August genutzt werden. In dem 500-Millionen-Euro-Paket geht es um Zuschüsse und Prämien für hilfsbedürftige Betriebe und Ausbildungseinrichtungen bei:
Erhalt oder Erhöhung ihres Ausbildungsniveaus,
Förderung von Ausbildungsvergütung bei Vermeidung von Kurzarbeit
und Übernahmeprämien bei Übernahme von Auszubildenden aus pandemiebedingt insolventen Betrieben.
Unter anderem erhalten Betriebe, die ihr Ausbildungsniveau zu den drei Jahren davor halten können, zum Beispiel 2.000 Euro für jeden neuen Vertrag. Lässt sich das Niveau erhöhen sogar 3.000 Euro pro Vertrag. Zu den Einrichtungen, die diese Hilfen in Anspruch nehmen können, zählen allerdings nur:
Kleine und mittlere Unternehmen (kurz: KMU), die durch Corona Auszubildende aus anderen KMU im Rahmen der Auftrags- oder Verbundausbildung für mindestens sechs Monate im eigenen Betrieb ausbilden und über die hierfür notwendige Ausbildungseignung verfügen.
Überbetriebliche Schulen sowie andere etablierte Ausbildungsdienstleister, die Auszubildende aus KMU im Rahmen der Auftrags- oder Verbundausbildung für mindestens sechs Monate ausbilden.
Attraktiv bleiben ist die Lösung für Arbeitgeber.
Um das Problem mit freien Lehrstellen, zukünftig fehlenden Fachkräften und momentan verunsicherten Auszubildenden in den Griff zu bekommen, kann es helfen Deinen Betrieb attraktiv zu gestalten. Ergeben sich beispielsweise bei Deinem Gewerk positive Prognosen aus der Krise zu kommen und diese zu verkraften, lohnt es sich das nach außen hin zu kommunizieren. Attraktiv werden Betriebe auch durch eine gute Unternehmenskultur. Werden Lehrlinge früh mit einbezogen und in das Team integriert, lässt sich eine hohe Ausbildungsqualität erreichen. Heben sich die Vergütungen zu anderen Unternehmen mit fairen Zahlungen ab, lassen sich ebenfalls Interessenten gewinnen. Darüber hinaus können weitere Maßnahmen helfen die Arbeitgeberattraktivität zu steigern: berufliche Perspektiven durch Weiterbildungen und Übernahmen sowie Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge wie z. B. präventive Übungskurse gegen körperliche Probleme.
Das alles kann dazu beitragen, dass junge Menschen sich wieder zunehmend für handwerkliche Tätigkeiten interessieren und bestehende Mitarbeiter gehalten werden können, denn nichts ist effektiver als Menschen in unsicheren Zeiten eine sichere Perspektive aufzuzeigen.
Was macht eine gute und moderne Branchensoftware aus?
Um die Arbeitsprozesse von Kundenmanagement über Betriebsmittel bis hin zu Kapitalverwaltung zu erleichtern, greifen viele Unternehmen zu Softwarelösungen. Auch im Handwerk ist die sogenannte Branchensoftware bekannt. Diese soll betriebliche Daten digitalisieren, übersichtlich verwalten und ordnen. Möglich wird das durch handwerksorientierte Funktionen und die gewerkstechnische Ausrichtung der Hersteller auf die Anforderungen eines Handwerksunternehmens.
Allerdings passt nicht jede Branchensoftware zu jedem Handwerksunternehmen.
Meist verbindet die Software „Enterprise Ressource Planning“- (kurz: ERP) und „Customer Relationship Management“-Varianten (kurz: CRM) in einem System. Hinter dem Kürzel ERP verbergen sich Programme für die Optimierung von Personal-, Betriebsmittel- und Kapitalmanagement sowie Materialbestellung oder Kommunikation. Hingegen zielen CRM-Programme auf die Kundenpflege ab. Allerdings passt nicht jede Branchensoftware zu jedem Handwerksunternehmen. Warum das so ist und welche Merkmale eine moderne Branchensoftware ausmachen, erfährst Du im Folgenden.
1. Integrierte Systeme für Baustelle und Handwerksbetrieb
Als integrierte Systeme werden Computerprogramme bezeichnet, die verschiedene Teilbereiche abdecken und in einem System vereinen. So kommen zum Beispiel Personal-, Kunden- und Materialverwaltung in einer Software zusammen. Eine Branchensoftware im Handwerk sollte das vorweisen können. Je mehr Funktionen einzelne Bereiche im Unternehmen abdecken, desto leichter lassen sich wichtige Daten abspeichern und wieder abrufen. Der Vorteil liegt hier in einem gemeinsamen digitalen Speicherort, am besten zentral einer sicheren Cloud. Ist dies nicht der Fall, müssen Firmendaten separat abgespeichert und wieder zusammengesucht werden, um sie korrekt auszuwerten. Eine Branchensoftware für dein Handwerksunternehmen sollte demnach so viele einzelne Systeme wie möglich in die Software integrieren können – entweder direkt oder per Schnittstelle.
2. Skalierbare Software für Deinen Betrieb
Letztendlich muss sich die Software mit Update- und Zusatzpaketen erweitern lassen
Neben dem ersten Merkmal ist die Skalierbarkeit ein weiterer wichtiger Faktor einer guten Branchensoftware für das Handwerk: Mit “skalierbar” ist in diesem Kontext gemeint, dass die Software auf die Unternehmensgröße und die gewerkespezifischen Aufgaben abgestimmt werden kann. Das heißt, es gilt vorher zu bestimmen, wie viele Mitarbeiter aus verschiedenen Aufgabenbereichen mit dem Programm arbeiten sollen und was für Funktionen benötigt werden. Im Nachhinein sollten diese genannten Punkte schnell anpassbar sein, um auf Veränderungen reagieren zu können. Letztendlich muss sich die Software mit Update- und Zusatzpaketen erweitern lassen, um alle Anforderungen optimal zu erfüllen. Oft sind zusätzliche Lizenzen und Erweiterungen allerdings mit zusätzlichen Kosten verbunden, liefern aber auch einen zusätzlichen Mehrwert.
3. Das Zauberwort für Erweiterungen heißt – modular
Der nächste Punkt schließt an das vorherige Merkmal an. Branchensoftware sollte deshalb nicht nur skalierbar sein, sondern auch modular. Werden nach einer ersten Nutzungsphase weitere Funktionen nötig, die entweder durch ein neues Update oder in der bisherigen Produktpalette des Herstellers verfügbar sind, sollten diese hinzugebucht werden können. Dabei ist es optimal, wenn sich tatsächlich nur die gewünschten Module auswählen lassen statt größere nicht benötigte Pakete kaufen zu müssen. Modulare Branchensoftware ist also in einem „Baustein“-Muster angeordnet, die nach Belieben ergänzt werden kann. So ist es Betrieben möglich, schnell und flexibel auf Veränderungen zu reagieren.
4. Nicht nur im Büro, sondern auch mobil abrufbar
So wird beispielsweise etwaiges Zettelchaos vermieden und Smartphones mit einbezogen, die ohnehin viele Mitarbeiter bei sich tragen.
In der heutigen Zeit von mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets, ist es außerdem wichtig, dass eine Branchensoftware auch mobil von unterwegs genutzt werden kann. Wenn auch nicht die komplette Funktionspalette abrufbar ist, sollten wichtige Funktionen, wie zum Beispiel Mitarbeiterverwaltung, Aufgabenverteilung oder Materialverbrauch per Smartphone übermittelbar sein. Erst auf diese Weise entsteht eine optimale Verbindung zwischen Baustelle und Büro. Diese Verbindung erleichtert die Erfassung und Weitergabe von Daten. So wird beispielsweise etwaiges Zettelchaos vermieden und Smartphones mit einbezogen, die ohnehin viele Mitarbeiter bei sich tragen.
5. Wie auf der Baustelle so auch bei den Daten: Sicherheit geht vor
Hier gilt es zum einen darauf zu achten, dass Branchensoftware-Hersteller zum einen keine veralteten Datenbanksysteme nutzen und zum anderen die Möglichkeit besteht Daten mühelos zu exportieren. Als grundlegend für Datenbanken zählt an dieser Stelle Daten konform der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zu speichern. Ein weiteres Sicherheitsrisiko stellen Systeme der Marke „Eigenbau“ dar. Dabei ist es wichtig, Datenbanken ausreichend vor Hackern zu schützen und durch leistungsfähige Server Datenverlust zu vermeiden. Allerdings gibt es genug Branchensoftware für Handwerker, die einen guten und ausreichenden Schutz bieten sowie Auskunft zu diesem Thema geben.
Zum anderen sollte vorab geklärt werden, ob Daten von bereits genutzten Softwarelösungen problemlos in die neue Branchensoftware übertragen werden können. Ist das nicht der Fall, stehen Unternehmer vor komplexen Problemen, die nur schwierig beseitigt werden können. Wird das Thema Sicherheit beachtet, wird die Aufbewahrung wichtiger Daten und Dokumente mit der richtigen Branchensoftware erleichtert.
Merkmale beachten! Werden beim Kauf von Handwerksbranchen-Software diese Merkmale beachtet, wird das Risiko einer Fehlinvestition um ein Vielfaches verringert. Da der Preis meistens im vier- bis fünfstelligen Bereich liegt, lohnt es sich nicht, in eine Softwarelösung zu investieren, bei der nur zwei bis drei von zehn Funktionen für Dein Unternehmen nützlich sind.





