Update: Tag – Funktion Teil 1
In diesem Artikel:
Heute stellen wir die neue Tag – Funktion vor!
Bilder können nun mit einem oder mehreren Tags (Schlagwörtern) versehen werden. Dadurch können die Bilder entsprechend kategorisiert werden, um zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit schnell wieder aufrufbar zu sein.
Anwendungsbeispiel
Ein Mitarbeiter entdeckt einen Schaden an gelieferter Ware. Er schießt mit seinem Smartphone kurzerhand ein Bild. Der Mitarbeiter versieht das Bild mit einem entsprechenden Tag (bspw. „Transportschaden“). Im späteren Verlauf des Projekts kann das ursprünglich erstellte Bild, dann jederzeit über den Tag „Transportschaden“ wiedergefunden werden.
Kurzanleitung
Schritt 1
Durch langes Drücken auf alle Inhalte erscheint das Kontextmenü mit der Auswahl „Tags“. Mitarbeiter und externe Teilnehmer können nur eigene Inhalte taggen, Projektleiter und Inhaber alle.
Schritt 2
Tags werden nach Häufigkeit der Verwendung innerhalb der Firma automatisch mit der Zeit sortiert. Es können neue Tags angelegt und gelöscht werden.
Die Anleitung findest du wie gewohnt in unserem Hilfebereich.
5 Tipps für die Auswahl eines zuverlässigen Handwerkers
In diesem Artikel:
Fallen im Haus oder im Unternehmen handwerkliche Arbeiten an, kann die Suche nach passenden Handwerkern trotz Online-Suchmaschinen recht kompliziert sein. Neben dem Preis und dem Umfang der angebotenen Dienstleistungen unterscheiden sich handwerkliche Betriebe vor Allem in ihrer Arbeitsweise, Zuverlässigkeit und auch hinsichtlich der Baustellendokumentation. Für größere Renovierungsarbeiten oder Reparaturen sind zuverlässige Dienstleister unentbehrlich. Wir haben fünf hilfreiche Tipps zusammengestellt, damit Sie Handwerksbetriebe schnell und einfach vergleichen und anschließend auswählen können.
1. Wie geht der Betrieb mit Neukunden um?
Fast jeder handwerkliche Betrieb präsentiert sich über eine eigene Homepage oder in speziellen Handwerker Apps. Im Netz können Sie sich einen ersten Eindruck von den Unternehmen verschaffen und die Kontaktdaten finden. Unter der Woche sollte der Handwerksbetrieb sich innerhalb von 24 Stunden zurückmelden, sofern Sie nicht sofort beraten werden. In Notfällen, zum Beispiel bei Problemen mit Sanitäranlagen, bieten viele Handwerksbetriebe auch nachts und am Wochenende einen Notfallservice an – hier erhöhen Nacht- und Feiertagszuschläge den Preis, jedoch sparen Sie hierdurch ggf. die Kosten für die Behebung eventueller Wasserschäden oder Verschmutzungen.
In Notfällen, zum Beispiel bei Problemen mit Sanitäranlagen, bieten viele Handwerksbetriebe auch nachts und am Wochenende einen Notfallservice an
2. Werden individuelle Kundenwünsche vollständig dokumentiert und angeboten?
Im Erstgespräch sollte der Dienstleister Ihre Wünsche und Anforderungen vollständig und genau notieren sowie alle offenen Fragen klären. Nach der Erfassung aller wichtigen Punkte sollte das Angebot die besprochenen Leistungen enthalten und damit als Entscheidungsgrundlage dienen. Fehlen besprochene Leistungen im Angebot, so muss das Angebot angepasst werden – das kostet Zeit und sorgt für unnötige Verzögerungen.
Professionelle Dienstleister nutzen die Vorteile der Digitalisierung auch im eigenen Betrieb und fassen alle wichtigen Infos wie genaue Auftragsdaten, die Baustellendokumentation und den digitalen Stundenzettel in übersichtlichen Cloud-Systemen wie myCraftnote zusammen. Die Handwerker App fasst alle wichtigen Auftragsdaten zusammen – Kundenwünsche werden so automatisch an das gesamte Team kommuniziert und können exakt umgesetzt werden.
3. Werden Fristen eingehalten?
Kleinere Abweichungen vom Zeitplan sind unvermeidlich, jedoch sollten organisatorische Punkte wie die Angebotserstellung in nur wenigen Werktagen umgesetzt sein.
Für größere Umbau- und Renovierungsarbeiten erstellen Dienstleister nach dem Erstgespräch einen groben Zeitplan für die Angebotserstellung und die anstehenden Arbeiten. Kleinere Abweichungen vom Zeitplan sind unvermeidlich, jedoch sollten organisatorische Punkte wie die Angebotserstellung in nur wenigen Werktagen umgesetzt sein. Wird das versprochene Angebot nach Ablauf der Frist nicht zugeschickt, so deutet das oft auf hohes Auftragsvolumen hin – das „Problem“ haben die meisten Handwerker heute. Aus diesem Grund sollte man die Handwerker nicht kategorisch ausschließen und eine freundliche Erinnerung per Mail schicken oder einfach kurz anrufen. Einmal darf etwas dazwischen kommen, aber der zweite Termin muss realistisch und umsetzbar sein. Der nächste Termin muss jedoch eingehalten werden.
Klare und verlässliche Kommunikation ist während und nach der Ausführung äußert wichtig, daher ist die Einhaltung des versprochenen Termins ein guter Indikator für zuverlässige Handwerksbetriebe.
4. Ist das Angebot nachvollziehbar und transparent?
Auf dem Kostenvoranschlag des Handwerkers sollten alle berechneten Leistungen einzeln aufgeführt werden. Alle Positionen enthalten Einzelpreise (EP), die mit der gemessenen Menge (Flächen-, Längen- oder Mengenangaben) multipliziert werden. Hier ist zu beachten, dass es sich meistens um Netto-Preise handelt, so dass auf die Summe aller Einzelpreise noch Mehrwertsteuer (aktuell 19%) draufgerechnet wird.
Alternative Positionen werden thematisch unterhalb der Originalposition aufgeführt und ausgeklammert (in der Summe nicht enthalten) dargestellt, damit fällt der Vergleich einfacher. Beim Angebotsvergleich kann so direkt nachvollzogen werden, woher der Preisunterschied kommt bzw. festgestellt werden, ob alle Angebote auch die gleichen Positionen und Leistungen enthalten. Festpreise oder Abrechnung nach Arbeitszeit sind nur bei kleineren Dienstleistungen sinnvoll, da sonst der Aufwand für ein detailliertes Angebot im Verhältnis zum Auftragsvolumen zu groß ist.
Mithilfe digitaler Stundenzettel in Apps für Handwerker können Bauunternehmer die Arbeitszeiten ihres Teams übersichtlich und zentral festhalten. So behalten Sie einen genauen Überblick über die anfallenden Kosten. Bei größeren Abweichungen der geplanten Arbeitszeiten von mehr als 20% sollte der Handwerker sich diese von Ihnen vorher bestätigen lassen.
Zahlungsbedingungen, Nachlässe und Skonti sollten klar im Angebot geregelt sein. Achten Sie auch auf den geplanten Ausführungstermin und Bindungsdauer des Angebotes.
5. Stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis?
Der stündliche Tarif für Handwerker variiert regional und hängt von verschiedenen Faktoren wie Arbeitserfahrung und Materialauswahl ab. Zum Vergleich sollten die vergleichbaren Positionen herangezogen werden, die fehlenden oder zusätzlichen Positionen sollten beim Handwerker abgefragt werden. So kann zum Beispiel im Angebot A eine Position für die Grundierung enthalten sein und im Angebot B aber nicht – hier einfach beim Handwerker nach dem Grund fragen.
Der Billigste muss nicht der Beste sein, daher lohnt sich der Blick auf die Zusatzleistungen wie z. B.: gute und nachvollziehbare Beratung, Visualisierung der geplanten Leistung oder Übergabe einer vollständigen Baudokumentation nach Abschluss der Arbeit in Papierform oder digital in einer Handwerker App. Auch spielt der Ausführungszeitpunkt sowie die Dauer eine Rolle, denn je nach Dringlichkeit kann es zu Preisunterschieden kommen.
Beim Online-Vergleich geben Rezensionen früherer Kunden möglicherweise Aufschluss über die zu erwartende Qualität und die Preisklasse. Für jedes Bundesland veröffentlichen verschiedene Branchenverbände außerdem Tariflisten für verschiedene Handwerksarbeiten.
5 Gründe Warum WhatsApp im Handwerk vermieden werden sollte
Der im privaten Umfeld beliebte Messenger WhatsApp wird häufig im geschäftlichen Bereich genutzt, darunter auch von Handwerksbetrieben. Experten haben festgestellt, dass der Einsatz nicht nur fahrlässig, sondern in Bezug auf den Datenschutz vielfach gar nicht zulässig ist. Eine professionelle Handwerker App gilt hier als sinnvolle und gesetzlich akzeptable Lösung. Sie könnte außerdem auch in Sachen Stundenzettel und Arbeitszeiterfassung auf der Baustelle ideal geeignet sein und eine umfassende Filter- und Suchfunktion bieten.
Die nachfolgenden Gründe zeigen, warum die geschäftliche Benutzung von WhatsApp mit Vorsicht betrachtet werden sollte.
1. Weitergabe personenbezogener Daten
Auch bei dieser Form der Übertragung hat WhatsApp Zugriff auf Kundendaten, für die keine Genehmigung vorliegt.
Die aktuellen Richtlinien der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sehen den unbedingten Schutz sogenannter personenbezogener Daten vor. Hierzu gehören auch die Kundendaten. Sofern keine ausdrückliche Einwilligung eines jeden einzelnen Kunden vorliegt, dürfen dessen Daten nicht weitergegeben werden. WhatsApp hingegen ist bekannt dafür, auf alle vorhandenen Kontaktdaten des Nutzers zuzugreifen. Dazu zählen ebenso all jene Personen, die gar nicht selbst Nutzer des Messengers sein müssen. Häufig werden auf der Baustelle Fotos von Dokumenten mit kundenbezogenen Daten gemacht und verschickt. Auch bei dieser Form der Übertragung hat WhatsApp Zugriff auf Kundendaten, für die keine Genehmigung vorliegt.
2. Sicherheitslücke bei der Datenübertragung
Der Messenger WhatsApp gehört zum Unternehmen Facebook. IT-Fachleute haben in der jüngsten Vergangenheit darauf hingewiesen, dass WhatsApp eine schwerwiegende Sicherheitslücke aufweist. Bei dieser konnten die Inhalte des Messengers unmittelbar auf dem Smartphone im Hintergrund ausgelesen werden. Die Adressen, zu der die ausgelesenen Daten weitergeleitet werden können, sind dabei nicht bekannt.
IT-Fachleute haben in der jüngsten Vergangenheit darauf hingewiesen, dass WhatsApp eine schwerwiegende Sicherheitslücke aufweist.
Der WhatsApp Inhaber Mark Zuckerberg weist regelmäßig darauf hin, dass die App über eine sichere Verschlüsselung verfügt. Dennoch konnten Sicherheitslücken bisher nicht durchgängig vermieden werden. Wird WhatsApp anstelle einer App für Handwerker verwendet, können entsprechend auch Kundendaten ausgewertet und weiterverwendet werden.
3. Fehlender Datenschutz auch bei der Business-Version
WhatsApp ist ursprünglich für den rein privaten Bereich konzipiert worden. Mittlerweile wurde eine eigene BusinessApp entwickelt, die einige Features für den beruflichen Bereich bietet. Hierbei können Kunden via Messenger mit Unternehmen in Kontakt treten und Betriebe ihrerseits Kundenkontakte strukturieren. Problematisch bleibt der Umgang mit datenschutzrelevanten Fragen. Die rechtliche Lage ist hier eindeutig geregelt. Demnach ist jegliche Nutzung und weitere Verarbeitung von personenbezogenen Daten grundsätzlich gesetzlich verboten.
Ausnahmen sind nur dann gegeben, wenn Kunden einer Verarbeitung ihrer Daten vorab ausdrücklich zugestimmt haben. WhatsApp gleicht stets sämtliche Kontaktdaten mit dem Device ab, auf dem der Messenger gespeichert hat. In der Regel liegt hierzu keinerlei Genehmigung des Kunden vor, wodurch erneut ein Gesetzesverstoß entsteht.
In der Regel liegt hierzu keinerlei Genehmigung des Kunden vor, wodurch erneut ein Gesetzesverstoß entsteht.
4. Unklare Datennutzung
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) von WhatsApp enthalten in Bezug auf die Nutzung von Daten zu Werbezwecken die gleiche Regelung wie bei Facebook. Hierbei geben Nutzer mit der Registrierung und Nutzung ihr Einverständnis, dass sie für geteilte und gepostete Texte, Bilder und Videos die Rechte an das Unternehmen abtreten. Die weitere Nutzung zu Werbezwecken sei demnach theoretisch möglich. Gleichzeitig gibt WhatsApp an, private Chats würden nicht mitgelesen.
Insgesamt ist vielfach nicht eindeutig geklärt, wie weitreichend die Übereinstimmung zwischen den Regelungen von Facebook und WhatsApp ist. Solange nicht zweifelsfrei definiert ist, wie die Daten genutzt werden, ist eine Verwendung des Messengers für Handwerksbetriebe in jedem Fall problematisch.
Die weitere Nutzung zu Werbezwecken sei demnach theoretisch möglich.
5. Schriftliche Genehmigungen erforderlich
Das Risiko der Nutzung von WhatsApp im Handwerksbereich ist hoch und kann bei Zuwiderhandlungen mit hohen Bußgeldern geahndet werden. Solange nicht jeder einzelne Kunde, dessen Daten im Zusammenhang mit WhatsApp genutzt werden, hierzu ausdrücklich sein schriftliches Einverständnis inklusive Unterschrift erteilt hat, ist die Verwendung des Messengers nicht zulässig. Jeder Kunde hat die Möglichkeit, bei den strafverfolgenden Behörden eine entsprechende Untersuchung einzuleiten.
Fazit
Eine Handwerker App, wie die von Craftnote, stellt eine sichere Alternative für die Kommunikation im Handwerksbereich dar. Sie offeriert die gesamte Palette von Arbeitszeiterfassung, über Stundenzettel bis hin zur Baustellendokumentation. Die professionelle App für Handwerker bietet außerdem zahlreiche Features, die bei WhatsApp nicht verfügbar sind. Dazu gehören eine smarte Projektstruktur, eine langfristige Dokumentation, ein PDF-Scanner und vieles mehr. Private Unterhaltungen werden darüber hinaus durch die geschäftliche Projektkommunikation vermieden.




