Wie man Mitarbeiter im Handwerk fair und transparent bewertet
In diesem Artikel:
Die Leistungsbeurteilung und das Mitarbeitergespräch, zwei Führungsinstrumente, die im Handwerk eine besondere Rolle einnehmen. Eine faire und transparente Leistungsbeurteilung, die Mitarbeiter nachvollziehen können und ein gut geführtes Gespräch, indem Ziele in Zusammenarbeit erstellt werden sowie positive wie negative Kritik geäußert wird, ist Goldwert. Dadurch kann das Verhältnis von Chef und Mitarbeitern gestärkt, die Produktivität im Handwerk gesteigert und noch dazu ein besseres Arbeitsklima geschaffen werden. Bei manchen Handwerksunternehmen aber, kommt diesen zwei Instrumenten wenig Beachtung zu. Zumal sie bei Mitarbeitern eher Bauchschmerzen als Vorfreude auslösen.
Schon in der Schulzeit hatte irgendwann jeder negative Erfahrungen mit den gängigen Bewertungssystemen. Das muss aber nicht sein. Beurteilende Vorgesetzte können mit gut durchdachten Bewertungskriterien und individuellen Bewertungsgesprächen für positive Ergebnisse sorgen.
Für die Mitarbeiterbeurteilung im Handwerk gilt: Faire Leistungskriterien überlegen und festlegen
Zuerst ist es wichtig, Leistungskriterien festzulegen, in welcher Form die Mitarbeiter von der Firma gefordert werden, damit es sich anschließend fair und nachvollziehbar bewerten lässt. Hierbei ist es hilfreich in verschiedene Kategorien zu unterteilen und auf alle Beschäftigungsstufen individuell einzugehen, da zum Beispiel ein Vorarbeiter ein anderes Anforderungsniveau besitzt als ein normaler Mitarbeiter.
Eine Möglichkeit wäre die Unterteilung von „unverzichtbaren“-, „sehr wünschenswerten“- und „zusätzlichen“- Kriterien. Beim Erstgenannten kann es sich um Fachwissen handeln, beim Zweitgenannten um spezielle Kenntnisse und beim Dritten, um Fremdsprachenkenntnisse. Danach kann mit Bezug auf die Kriterien die Leistung inhaltlich bewertet werden. Dabei sollte ein Mindestmaß an Normalleistung durch den Beurteilenden festgelegt werden.
Wie hat der Arbeiter seine fachliche Kompetenz in der Leistung umgesetzt?
Wie strukturiert und sorgfältig geht er dabei vor?
Wie gut sind Zusammenarbeit und Teamfähigkeit mit anderen im Betrieb?
Stechen persönliche Eigenschaften heraus?
Welche Führungskompetenz beweist er bei seinen Leistungen?
Fehler, die es bei der Leistungsbeurteilung zu beachten gibt
Allerdings gibt es bei der Leistungsbewertung immer Fehlereinflüsse zu beachten. Sei der Bewertungsbogen noch so objektiv ausgelegt, die Bewertung selbst hat immer einen subjektiven Einfluss vom Beurteilenden, den es kritisch zu hinterfragen gilt. Die Ergebnisse können dadurch verzerrt werden. Zu den Fehlereinflüssen gehört grundlegend zum Ersten die Wahrnehmungsverzerrung.
Besonders positiv oder negativ wahrgenommene Leistungen bleiben nämlich besser in Erinnerung. Dabei kann es helfen ein Leistungstagebuch zu führen, in das stetig eingetragen wird, um die Mitarbeiterbindung im Handwerk nicht unnötig zu belasten. Zum Zweiten können Maßstabsprobleme das Ergebnis verzerren. Das heißt, die Leistungskriterien werden entweder zu hoch oder zu niedrig angesetzt beziehungsweise es wird versucht, den Handwerker absichtlich nicht mit negativen zu belasten, um das Betriebsklima nicht zu gefährden.
Zum Dritten gibt es den Einflussfaktor der kognitiven Probleme oder der bewussten Fälschung. Der persönliche Zustand des Beurteilenden spielt immer in die Bewertung rein. Gibt es familiäre Probleme, kann es vorkommen, dass Mitarbeiter automatisch schlechter bewertet werden.
Dabei kann es helfen ein Leistungstagebuch zu führen, in das stetig eingetragen wird.
Mitarbeitergespräche sollten gut vorbereitet und konstruktiv geführt werden
Ist die Mitarbeiterbeurteilung im Handwerk erfolgt, gilt es zudem in einem Mitarbeitergespräch über die Leistungen und zukünftigen Ziele zu sprechen, um die Leistungsbeurteilung auch transparent zu machen. Auch hierbei gibt es einiges zu beachten, um Fehler zu vermeiden. Für ein gutes Gespräch ist es wichtig, dass der Vorgesetzte sich gut vorbereitet und ein konstruktives Gespräch zulässt.
Wird nicht individuell auf die Person eingegangen, kann es dazu kommen, dass Kritik falsch aufgenommen oder sogar unangebracht geäußert wird. Es hilft, wenn zu den Leistungskriterien ein Leistungsbogen erstellt wird, der auch vom Mitarbeiter ausgefüllt wird. Als konstruktiver Gesprächseinstieg kann danach der Vergleich beider Bögen dienen. Dabei können beide Seiten Lob und Kritik äußern, damit sich der Mitarbeiter verstanden und wertgeschätzt fühlt.
Sind bestimmte Ziele nicht erfüllt worden, ist es besser diese nicht nur anzusprechen, sondern auch gleich Vorschläge für Verbesserungen einzubringen. Als Letztes sollten gemeinsam neue Leistungsziele festgelegt werden, die für beiden Seiten erreichbar scheinen. Dabei sollte nie vergessen werden, dass die Leistungsbeurteilung mit Kritik und neuen Zielen die Produktivität im Handwerk steigern soll und nicht hemmen.
Sind bestimmte Ziele nicht erfüllt worden, ist es besser diese nicht nur anzusprechen, sondern auch gleich Vorschläge für Verbesserungen einzubringen.
Zum Erfolg mit der SMART-Formel
Um ein erfolgreiches Gespräch zu führen und dadurch Mitarbeiter wirklich zu verbessern sowie die Mitarbeiterbindung im Handwerk zu fördern, kann die SMART-Formel helfen. Sie hilft bei der Zielsetzung und erinnert daran, die Ziele aus dem Gespräch S-pezifisch auf jeden Mitarbeiter M-essbar zu formulieren, damit sie positiv zur A-ktion anregen, aber trotzdem R-ealistisch erreichbar bleiben und T-erminlich festgelegt sind.
Die fünf besten Tablets für Handwerker auf der Baustelle 2020
Stift und Papier wird auf der Baustelle in den letzten Jahren zunehmend von Smartphone und Tablet abgelöst. Die digitale Technik kommt unter anderem beim Schreiben von kurzen Notizen, dem Anfertigen von Skizzen oder der Erfassung des Materialverbrauchs sowie der Dokumentation von Arbeitsprozessen zum Einsatz. Allerdings sind die Tablets für die Baustelle besser für den Arbeitsalltag eines Handwerkers gerüstet als ihre herkömmlichen Versionen für Sofaabende zu Hause.
Die gängigen Namen wie „Rugged-, Rough- oder Outdoortablet“ beschreiben die Vorteile der Technik haargenau: Staub, Wasser und raue Umgebungen können den Tablets nichts anhaben. Wir helfen Dir bei der Auswahl und stellen Dir einige Top-Modelle vor.
Baustellentablets im Jahr 2020 sollten handlich, leistungsfähig, kompakt und übersichtlich sein.
Was sollte Dein Tablet können?
Baustellentablets im Jahr 2020 sollten handlich, leistungsfähig, kompakt und übersichtlich sein. Genauer gesagt leistungsfähiger und größer als ein Smartphone, aber dennoch kompakter als ein Laptop. Außerdem sollten Schmutz, Wasser und wiederkehrende Stöße dem Gerät nichts anhaben können. Auch das Display ist anderen Anforderungen ausgesetzt. Dieses sollte mit Handschuh bedienbar und bei Sonneneinstrahlung erkennbar sein. Dazu kommen spezielle Anforderungen für jedes Gewerk. Es gibt also nicht das eine Baustellentablet, das jedem Handwerker weiterhelfen kann. Deswegen lohnt sich ein genauerer Blick auf die Angaben und Funktionen der Geräte, denn dann erleichtern die richtigen Tablets:
die Datenspeicherung und -suche, da alle Dokumente digital abgerufen werden können,
die Arbeitsabläufe durch schnelle und übersichtliche Techniken wie digitale Skizzen und Notizen,
eine einfache Dokumentation und Kommunikation durch zusätzliche Handwerkerapps.
Gegenüber der analogen Erfassung mit Stift und Papier wird so ein unübersichtliches Zettelchaos verhindert. Zudem müssen keine unleserlichen Handschriften mehr entziffert werden. Alle erstellten Dokumente lassen sich dann schnell über ein Gerät abrufen sowie sauber bearbeiten und verändern. Zusätzlich können Handwerkerapps mehr Zeit für das Handwerk schaffen.
1. Das Flagschiff „Samsung Galaxy Active Tab 2“
Seit dem ersten Outdoortablet des bekannten Herstellers wurde die Sicherheit und Technik des Gerätes stetig weiterentwickelt. So zeichnet das 8 Zoll große „Tab 2“ nun eine IP68-Norm aus. Das heißt, es ist staubdicht, stoßfest aus Höhen von bis zu 1,2 Metern und bei andauerndem Untertauchen in Wasser funktionsfähig. Der Prozessor mit 1,6 GHz, 3 GB Arbeitsspeicher und die Netzwerkverbindungen sind auf dem neusten Stand und ermöglichen ruckelfreies Surfen und Arbeiten. Mit 16 GB Speicherplatz liegt das Gerät im Mittelfeld.
Ein weiterer Vorteil liegt im mitgelieferten Stift. Durch diesen lässt sich das Baustellentablet mit Handschuhen bedienen.
Durch eine 8 Megapixel Kamera vorne und einer mit 5 Megapixel auf der Rückseite lassen sich präzise Aufnahmen der Baustelle machen. Ein weiterer Vorteil liegt im mitgelieferten Stift. Durch diesen lässt sich das Baustellentablet mit Handschuhen bedienen. Außerdem können so leicht Skizzen angefertigt werden. Nur bei direkter Sonneneinstrahlung kann es zu erschwerter Sicht auf dem Bildschirm kommen. Der Preis in der voll ausgestatteten Version beläuft sich auf ungefähr 390 Euro.
2. Aus dem Bereich Preis/Leistung „Acer Enduro T1 ET108“
Das neue T1 aus dem Hause Acer überzeugt mit seinem hochauflösenden 8 Zoll Display, welches entspiegelt und somit in verschiedensten Lichtsituation gut lesbar ist. Dazu ist er mit einem speziell gehärteten Glas geschützt. Der leistungsstarke 2,0 GHz Prozessor mit 4 GB RAM sorgt zudem für ruckelfreies Arbeiten ohne Verzögerungen. Beachtlich sind auch die 64 GB Speicherplatz für eine Fülle an Daten. Außerdem kann sich auf die Stoßfestigkeit bis 1,2 Meter verlassen werden, falls das Tablet aus der Tasche rutscht.
Beachtlich sind auch die 64 GB Speicherplatz für eine Fülle an Daten.
Allerdings ist es mit der IP54-Norm etwas weniger geschützt als die anderen Handwerkertablets. Das bedeutet, dass der Staubschutz leicht eingeschränkt ist, jedoch Wasserstrahlen keine Chance haben. Zusätzlich gibt es einen Barcode-Scanner sowie ein NFC-Lesegerät. Dieses Modell hebt sich ebenfalls durch die Full HD-Kamera auf der Vorder- und die HD-Kamera auf der Rückseite hervor. Dafür ist die Akkulaufzeit mit 9 Stunden begrenzt, was der Preis ab 390 Euro im Mittelfeld entschädigt.
3. Der Spezialist für das Grobe „Caterpillar CAT T20 Pro“
Caterpillar stellt nicht nur Baumaschinen her, sondern weiß auch im Bereich Outdoor Smartphones und Tablets zu überzeugen zum Beispiel in Sachen Display und Prozessor steht das T20 mit 8 Zoll in nichts nach. Mit der IP67-Norm ist das Handwerkertablet gegen Staub und für eine halbe Stunde unter Wasser geschützt. Beim Thema Stoßfestigkeit sticht das Modell heraus: Mit Stürzen aus bis zu 1,8 Metern hält das Gerät mehr aus als andere. Überzeugungsarbeit leisten ebenfalls der Speicher mit 64 GB und die Akkulaufzeit mit 20 Stunden.
Mit Stürzen aus bis zu 1,8 Metern hält das Gerät mehr aus als andere.
Allerdings wirkt der Prozessor leicht veraltet gegenüber dem Modell von Samsung. Zudem muss darauf geachtet werden, die Abdichtungsklappen an den Seiten zu schließen, um die volle Schutzfunktion zu erhalten. Dennoch ist das Tablet für Baustellen, auf den es gröber zugeht, optimal geeignet. Der Preis beginnt ab ca. 600 Euro.
4. Der überzeugende Noname „CTFPND-8C“
Das Tablet für die Baustelle muss sich nicht hinter den großen Namen verstecken. Mit IP67-Norm ist es vor Staub und 30 Minuten unter Wasser ausreichend geschützt. Zusätzlich hält es durch seine Gummihülle Stürze aus einer Höhe von 1 Meter aus. Zwar ist das Display mit 7 Zoll kleiner als bei den anderen, allerdings genauso hochauflösend. Zudem ist es auch bei Sonneneinstrahlung lesbar. Außergewöhnlich ist auch die 13 Megapixel Rückkamera, die durch eine 5 Megapixelkamera auf der Vorderseite unterstützt wird. Dennoch ist der 1,5 GHz Prozessor nicht der Neuste, leistet aber einen soliden Dienst mit 3 GB RAM und 32 GB Speicherplatz. Genutzt werden kann das Tablet bis zu 20 Stunden laut Hersteller. Der Preis lässt sich ungefähr bei 470 Euro verorten.
5. Das leistungsstarke „Durabook R11 I“
Das R11 I ist von einem der bekanntesten Hersteller von Rugged-Tablets mit einem großen 11,6 Zoll Display, das sich auch mit Handschuhen bedienen lässt. Optional lässt sich das Modell mit einem bei Sonneneinstrahlung lesbaren Display erweitern. Durch die IP65-Norm ist das Modell gegen Staub und Wasserstrahlen geschützt. Dafür ist das Tablet aus Höhen von bis zu 1,8 Metern stoßsicher.
Des Weiteren hält der Akku fast 24 Stunden, was locker für einen Arbeitstag intensiver Nutzung ausreicht.
Neuerdings überzeugt der Prozessor mit der neuesten Intel-Technologie, der voll ausgereizt 4,5 GHz liefert und mit Windows 10 Pro läuft. Des Weiteren hält der Akku fast 24 Stunden, was locker für einen Arbeitstag intensiver Nutzung ausreicht. Wem die Funktionen nicht ausreichen, kann diese durch Zusatzmodule wie Lesegeräte oder Steckplätze erweitern. Dafür liegt das Durabook Modell mit Preisen ab 1.300 Euro in der oberen Liga.
Unser Fazit
Da es zahlreiche Unterschiede zwischen den Tablets in Bezug auf Sicherheit, Größe und Gewicht gibt, kann nicht von einem Baustellentablet für alle Gewerke ausgegangen werden. Jeder Arbeitsplatz im Handwerk birgt andere Herausforderungen, die sich auch auf die Anforderungen an digitale Technik auswirkt. Es hilft, sich im Voraus zu überlegen, was das Tablet auszeichnen sollte. Stoßfestigkeit, spezieller Schutz vor Schmutz und Wasser oder doch der leistungsfähige Prozessor. Die Auswahl dafür ist gegeben. Ob Tablet für Handwerker oder nicht, eine Versicherung für ihre kostbare Technik ist ein guter Anfang.
Die fünf besten Baustellenhandys 2020
Nach unserem letztjährigen Ratgeber haben wir nun die aktuellen Modellempfehlungen für Dich zusammengestellt. Doch was macht ein gutes Baustellenhandy eigentlich aus? Die Preisklassen reichen von 60 bis 250 Euro im niedrigen bis hin zu 600 bis 1000 Euro im oberen Segment.
Die Kriterien für baustellentaugliche Smartphones.
1/ Zum einen sollte das Gerät für Handwerker funktional sein. Dabei sollte es alle modernen Funktionen besitzen, die auch normale Smartphones im Repertoire haben. Allerdings sollte das Touchdisplay auch mit Handschuhen bedienbar sowie bei starkem Sonnenlicht erkennbar sein. Eine lange Akkulaufzeit ist für lange Arbeitstage ebenfalls sinnvoll sowie eingebaute Taschenlampen, Wasserwaagen, Wärmebildkameras oder Lasermessgeräte.
2/ Zum anderen ist Stabilität ein wichtiges Kriterium für den Alltag auf der Baustelle. Wo ein normales Handy splittert, sollte ein Handwerkerhandy keinen Kratzer bekommen. Verstärkte Displays oder Hüllen aus Gummi oder Kunststoff helfen dabei kleine Katastrophen zu vermeiden. Oft rutscht das Gerät aus der Hosentasche und sollte dabei stürze bis 1,5 Meter überstehen.
3/ Als Letztes sollten Handys für Handwerker unempfindlich gegenüber Wasser und Staub sein. Gerade auf Baustellen werden die Geräte schnell dreckig oder bekommen Flüssigkeiten ab. Hier sollte beim Kauf auf die IP-Norm geachtet werden. Diese sollte nicht niedriger als die Zahl 67 liegen, wobei die erste Ziffer für den Schutz gegen Fremdkörper und die zweite für den Schutz gegen Wasser steht. 6 heißt in dem Fall staubdicht und 7 Schutz vor zeitweiligem Untertauchen bis 30 Minuten.
Unsere fünf Favoriten 2020
Das Leistungsstarke „Blackview BV9900 Pro“
Leistungsfähiger Prozessor, großer Speicher, Extra-Sensoren, Wärmebildkamera, hohe Stabilität, Durchschnittlicher Akku
Der asiatische Hersteller Blackview hat seinen Sitz in Hongkong und ist dafür bekannt Outdoor-Smartphones mit üppiger Ausstattung anzubieten. Das erst im Mai vorgestellte Modell BV9900 Pro ist momentan die Topvariante. Es überzeugt unter anderem mit seinem schicken 5,8 Zoll Display und seiner stabilen Hülle der IP-Norm 69. Damit ist es staubdicht und sogar gegen Wasser bei Hochdruckreinigung gesichert. Zudem weist es eine Triplekamera auf der Rückseite mit 48, 5 und 2 Megapixeln sowie eine auf der Vorderseite mit 16 Megapixeln auf.
Außerdem sticht das Blackview mit einem starken und schnellen Prozessor heraus. Daneben bietet es 8 GB RAM mit der Möglichkeit zur Erweiterung auf 128 GB. Allerdings ist dafür die Akkulaufzeit nur mittelmäßig (Kapazität: 4.380 mAh). Dafür entschädigen integrierte Extras wie Wärmebildkamera, Luftqualitätssensor und Barometer. Der Preis bewegt sich Richtung oberes Preissegment mit rund 550 Euro.
Der Ausdauerläufer unter den Geräten „Ulefone Armor 7“
Starker Akku, Triple-Kamera mit Blitz, großer Speicher, Extra-Sensoren, Oberes Preissegment
Das Armor 7 der chinesischen Firma Ulefone ist vor allem für Handwerker geeignet, die Wert auf eine lange Akkulaufzeit legen. Mit 5.500 mAh lässt sich das Gerät bis zu zwei Tage lang nutzen. Auch beim 6,3 Zoll großen Display wird vergleichsweise mehr geboten als bei anderen Smartphones. Beim Speicher und der Stabilität (IP 69) kann es mit dem vorher beschriebenen Modell von Blackview mithalten.
Es ist staubdicht und hält auch einer Wasserreinigung stand. Genauso verhält es sich bei der verbauten Triple-Kamera mit zusätzlicher Option auf der Vorderseite. Allerdings bietet das Armor 7 ein 8 Megapixel Teleobjektiv mit hellem LED-Blitz an. Als integrierte Extrafunktionen gibt es Herzfrequenzmesser, Gyroskop, Barometer und einen digitalen Kompass. Dafür liegt das Baustellenhandy eher im mittleren bis oberen Preissegment ab 450 Euro.
Das erweiterbare „Doogee S95 Pro“
Lange Akkulaufzeit, modulare Erweiterungen, Triple-Kamera, hohe Stabilität, Recht klobig
Wer weniger zahlen möchte und auf Prozessor sowie Arbeitsspeicher etwas weniger Wert legt, ist mit dem Modell S95 Pro gut bedient. Der große 6,3 Zoll Display gehört zu einer der größten der Sparte und überzeugt genauso wie der langlebige 5.050 mAh Akku. Außerdem ist das Smartphone in den IP-Normen 68 und 69 zu erhalten – optimal für den Alltag auf der Baustelle.
Jedoch sind der Prozessor sowie der Arbeitsspeicher mit 6 GB RAM etwas schwächer. Zudem ist die Form des Outdoorhandys recht klobig im Vergleich zu den anderen Modellen. Allerdings kann das Gerät durch Module wie Walkie-Talkie, Nachtsichtfunktionen oder einen zusätzlichen Akku erweitert werden. Daneben stehen integrierte Barometer, Gyroskop oder der Coulometer zur Verfügung. Preislich beginnt das Gerät bei 390 Euro.
Das Preis-/Leistungspaket mit dem „Cyrus CS 45 XA“
Guter Akku, stabiles Gehäuse, Ansprechpartner in DEU, Weniger RAM und Leistungsstärke
Das Unternehmen Cyrus überzeugt in der Kategorie Preis-/Leistungsverhältnis. Wer auf etwas Akkulaufzeit und Prozessorstärke verzichtet, bekommt ein Modell im unteren bis mittleren Preissegment, das mit den anderen Modellen Schritt halten kann. Die robuste Hülle mit verstärktem Display ist dabei staub- und wasserdicht sowie stoßfest aus einer Höhe von 1,5 Metern.
Der 5 Zoll Display ist im Vergleich zu den anderen Smartphones etwas kompakter. Auch die Akkulaufzeit ist beachtlich und beträgt durch die 4.400 mAh ungefähr 18 Stunden. Dafür gibt es einen etwas leistungsschwächeren Prozessor und 4 GB RAM mit 64 GB Speicher. Im Bereich Kamera bietet das Modell 20 Megapixel auf der Rückseite und 8 auf der Vorderseite. Als integrierte Sensoren werden u. a. Distanzmesser, GPS-Tracker, Taschenlampenfunktion und Schrittzähler angegeben. Überzeugend ist auch der Preis, der ab 276 Euro beginnt.
Das berühmte „Caterpillar Cat S61“
Guter Akku, Wärmebildkamera, Lasermesser, Recht teuer, durchschnittlicher Speicher
Die Marke Caterpillar stellt nicht nur Baufahrzeuge her, sondern auch Baustellenhandys und zählt zu den bekanntesten Marken im Bereich Outdoor. Die Vorteile liegen in den eingebauten Wärmebildkameras und dem Lasermessgerät zur Distanzmessung. Außerdem sind Luftqualitätssensoren vorhanden. Mit diesen Funktionen hebt sich das Modell hervor. Bei den restlichen Funktionen ist es auf dem Niveau der anderen vorgestellten Geräte.
Der 5,2 Zoll Display, 4 GB RAM und 64 GB Speicher sind ausreichend, genauso wie der recht starke 4.500 mAh Akku für gute 18 Stunden Laufzeit. Mit den eingebauten 16 (Rückseite) und 8 Megapixel (Vorderseite) Kameras ist das S61 durchschnittlich ausgestattet und steht zur Dokumentation mit guten Bildern und Videos bereit. Außerdem besteht das Smartphone die IP-68 Norm und ist aus bis zu 1,5 Metern Höhe stoßfest. Dennoch ist der Preis ab 650 Euro im oberen Niveau angesiedelt.
Fazit
Bei der Anschaffung eines Smartphones für die Baustelle sollte auf die verschiedenen Anforderungen des Arbeitsalltags eingegangen werden. Da diese sehr unterschiedlich ausfallen können, lässt sich bei den vorgestellten Geräten keine Reihenfolge festlegen. Mit ein bisschen Recherche lässt sich allerdings ein robuster Begleiter für den Handwerker finden. Außerdem lassen sich Geräte mit Handwerkerapps wie Crafnote zusätzlich aufwerten.








