5 hilfreiche Videochat-Tools zur Online Kommunikation für Handwerksbetriebe
In diesem Artikel:
- Microsoft Teams ist optimal für Besprechungen mit mehreren Teilnehmern.
- Google Hangouts ist am besten für interne Absprachen im Team.
- Zoom ist das beliebte und einfache, aber umstrittene Programm.
- Skype ist der Klassiker, der eigentlich für den privaten Gebrauch gedacht war.
- Lifesize ist die Alternative für spontane Videogespräche.
Was in vielen Branchen ungenutzt blieb oder als undenkbar galt, wird nun durch die Corona-Situation plötzlich Realität. Gemeint ist die Arbeit durch Online-Kommunikation. Gerade in Branchen mit engen Kundenkontakt und Zusammenarbeit, wie dem Handwerk, bedeutet das eine Umstellung, die allerdings technisch gelöst werden kann. Durch Videokonferenz-Software lassen lässt sich die Kommunikation in der Beratung und dem Vertrieb online durchführen. Video-Meetings ermöglichen es Ihnen, auch in Zeiten von Corona digital den aktuellen Fortschritt im Projektteam zu diskutieren, Mitarbeiter zu informieren oder Besprechungen mit dem Bauherrn abzuhalten.
Damit du bei der Auswahl der richtigen Software Zeit sparst, haben wir dir im Folgenden 5 Onlinetools herausgesucht und so kurz wie möglich erklärt.
Microsoft Teams ist optimal für Besprechungen mit mehreren Teilnehmern.
Wer auf seinem PC mit einem Windows-Betriebssystem arbeitet, kann auf das Allroundprogramm „Microsoft Teams“ zugreifen. Damit lassen sich optimal Besprechungen per Videotelefonie ins Digitale übertragen. In der kostenlosen Variante können …
Einzel- und Gruppenchats erstellt,
Dateien und Bildschirme geteilt
sowie 10 Gigabyte Speicherplatz genutzt werden.
Dabei lassen sich 4 Bildschirme von Gesprächsteilnehmern gleichzeitig anzeigen. Mit der kostenpflichtigen Variante können zudem Termine festgelegt oder Videoanrufe aufgezeichnet und transkribiert werden. Auch der Speicher wächst unteranderem auf ein Terabyte an. Die Kosten belaufen sich auf angefangen 4,20 Euro bis zu 10,50 Euro im Monat für zusätzliche Windows-Office-Programme. Der Vorteil, die Software lässt sich auf allen üblichen Plattformen installieren. Egal ob am PC, Tablet oder im Web. Allerdings ist ein Login nur über ein Microsoft-Konto möglich. Doch zu Videokonferenzen können auch Gastlinks verschickt werden, für Gesprächspartner, die so ein Konto nicht vorweisen können.
Google Hangouts ist am besten für interne Absprachen im Team.
Wer bereits ein privates Googlemail-Konto verwendet, kann mit wenigen Klicks auf die Videokonferenz-Software „Google Hangouts“ zugreifen. Nutzbar ist die Software auf jedem PC oder Smartphone (Egal ob Android oder iOS) per Web-App.
Hierbei lassen sich kostenlos Videogespräche mit bis zu 25 Teilnehmern führen.
Externe Teilnehmende per Gastlink hinzufügen.
Zudem können Textchat, Bildschirmübertragung und Terminplanung mit dem „Google Kalender“
sowie über „Google Drive“ Dateien genutzt werden.
Wer allerdings nicht seine private Adresse geschäftlich nutzen will und außerdem keine gmail.com Anhängsel haben möchte, muss auf die kostenpflichtige Version zurückgreifen. Diese beruft sich im Zuge der Corona-Krise auf Kosten von 4,68 Euro bis 9,36 Euro im Monat. Damit sind unteranderem eine Telefoneinwahl, Live-Untertitel und eine Aufzeichnung von Videokonferenzen möglich. Eine Funktion, um Gespräche automatisch zu transkribieren, bietet Google nicht.
Zoom ist das beliebte und einfache, aber umstrittene Programm.
„Zoom“ hat sich in der letzten Zeit zu einem beliebten Tool für digitale Kommunikation entwickelt. Es punktet durch seine leichte Anwendung für Videokonferenzen, Online-Abstimmungen und Gruppenarbeit. Die kostenlose Basis-Version ermöglicht unbegrenzte Nutzung für Einzel-Besprechungen sowie virtuelle Gruppen-Meetings mit Begrenzung von 40 Minuten.
Dabei lassen sich Gespräche im Kalender planen,
der Bildschirm übertragen,
Dateien per Textchat verschicken,
und ein virtuelles Whiteboard einblenden.
Außerdem ist eine Telefoneinwahl ist möglich, wenn keine Internetverbindung besteht.
Die Nutzung erfolgt auf allen gängigen Plattformen sowie per Web-App. Ein Vorteil hierbei, nur der „Gastgeber“ benötigt ein Zoom-Konto. Alle anderen Teilnehmer können sich per Link hinzugefügt werden. Allerdings ist Zoom ist aus Sicht des Datenschutzes umstritten. Daneben ist das Zeitlimit bei Gruppechats der einzige Haken. Das Premium-Abo ist erst nötig, wenn ihr Videokonferenzen aufzeichnen und Benutzern Rollen oder Funktionen zuweisen wollt. Das ermöglicht der Pro-Tarif für 13,99 Euro pro Monat.
Skype ist der Klassiker, der eigentlich für den privaten Gebrauch gedacht war.
„Skype“ ist der am längsten etablierte Dienst auf dem Markt und war grundsätzlich für den privaten Gebrauch gedacht. Aber Hersteller Microsoft hat nichts gegen Unternehmen, die es für interne oder Kunden Kommunikationszwecke einsetzen. Der Vorteil des Programms ist der üppige kostenlose Funktionsumfang.
Ein Zeitlimit pro Videoanruf gibt es nicht,
auf Wunsch lassen sich Live-Untertitel einblenden,
der Bildschirm lässt sich mit anderen teilen,
und die Videokonferenz lässt sich aufzeichnen.
Dabei können bis zu 50 Menschen an einem Gespräch teilnehmen.
Die Anmeldung erfolgt über einen Microsoft-Account und Gäste ohne Konto können hinzugefügt werden. Weil die Anwendung als Messenger konzipiert ist, könnt ihr auch zu jedem Zeitpunkt in Einzel- oder Gruppenchats Text und Dateien mit bis zu 300 Megabyte Größe verschicken. Der Nachteil von Skype ist der fehlende Business-Bezug. Das heißt es gibt keine Nutzerverwaltung mit verschiedenen Aufgaben und Untergruppen sowie keine Möglichkeit das Gespräch automatisch zu transkribieren. Für den Business-Aspekt empfiehlt und fördert Microsoft zunehmend „Microsoft Teams“.
Lifesize ist die Alternative für spontane Videogespräche.
Eine interessante Alternative mit einem anderen Gratis-Ansatz verfolgt „Lifesize“. Bei dieser Version wird kein Account oder ein installiertes Programm benötigt. Die Videogesprächsfunktion kann rein Web-basiert abgerufen werden. Hierbei werden nur ein Benutzername und E-Mail-Adresse benötigt. Danach lassen sich per Gastlink kostenlos bis zu 8 Teilnehmer hinzufügen. „Lifesize“ ist also für kleinere Gesprächsrunden gedacht.
Der Nachteil an der kostenlosen Version, es gibt keine Chatfunktion sowie keine Möglichkeit Dateien zu versenden. Erst in dem kostenpflichtigen Abo ab 15 US-Dollar im Monat lassen sich diese Funktionen freischalten. Danach können auch über 25 Personen an einem Chat teilnehmen, sowie das Programm als Smartphone- und Desktop Version genutzt werden.
Arbeits- und Sicherheitsbekleidung: Worauf du beim Kauf achten musst.
In diesem Artikel:
Handwerksberufe bergen ein höheres Gefahrenrisiko im Arbeitsalltag als andere Berufszweige. Diese Risiken unterscheiden sich zudem in den verschiedenen Gewerken. Um Gefahrenlagen gewerkübergreifend zu reduzieren, helfen richtige Arbeitskleidung und Schutzausrüstung, welche auf Baustellen besonders stark und flexibel sein müssen. Denn mit neuen Technologien und Arbeitsmethoden verändern sich auch ständig die Sicherheitsanforderungen. Nur wer eine adäquate Ausrüstung für jede Gefahrenlage vorweisen kann, ist auch wirklich sicher. Davon profitieren nicht nur Handwerker, sondern auch der Betrieb. Weniger Ausfälle, höhere Produktivität, fortschrittliche Außendarstellung und zufriedene Arbeiter.
Welche Ausrüstung du haben musst, verraten wir dir im Folgenden.
Die richtige Arbeitskleidung passt sich den Anforderungen des Handwerks an, lässt sich problemlos im Alltag tragen und repräsentiert meist durch ein spezielles Branding den Betrieb.Die richtige Arbeitskleidung passt sich den Anforderungen des Handwerks an, lässt sich problemlos im Alltag tragen und repräsentiert meist durch ein spezielles Branding den Betrieb.
Auf die äußeren Werte kommt es bei der Kleidung an.
Die richtige Arbeitskleidung passt sich den Anforderungen des Handwerks an, lässt sich problemlos im Alltag tragen und repräsentiert meist durch ein spezielles Branding den Betrieb. Gemeint sind unter anderem Westen, Jacken und Hosen. Wird an der Stelle in reiß- und schnittfeste Kleidung investiert, die zudem atmungsaktiv ist, muss selten neue bestellt werden. Wer sich bei der Arbeit viel hinknien muss, kann zum Beispiel auf Hosen mit Kniepolster zurückgreifen.
Wird dazu noch unter freiem Himmel auf der Baustelle gearbeitet, kommt im Sommer die Hitze und UV-Strahlung hinzu. Da in diesem Fall nur lange Kleidung und ausreichende Pausen im Schatten helfen, entwickeln Hersteller ihre Produkte jedes Jahr in Richtung UV-Schutz und Atmungsaktivität weiter. Außerdem werden die neuen Kollektionen immer stilsicherer, was in der Öffentlichkeit einen guten Eindruck hinterlässt.
Dank Schutzhelm keine „Sterne“ sehen.
Auf Baustellen, bei denen Dinge herabfallen können, gilt es den Kopf ganz besonders zu schützen. Schnell fliegt beispielsweise Material vom Dach oder dem Gerüst nach unten und wird zu einem gefährlichen Geschoss. Sitzt der Helm nicht richtig, wiegst du dich in falscher Sicherheit. Zum Beispiel wenn der Schutzhelm bei Bewegungen verrutscht. Auch hier macht die Entwicklung nicht halt. In den letzten Jahren sind immer mehr Modelle auf den Markt gekommen, in denen ein Gehörschutz integriert ist, über den sich mit einer Sprechvorrichtung auch kommunizieren lässt. Zudem gibt es verschiedene Anforderungsniveaus, damit je nach Handwerksarbeit, das richtige Modell gefunden werden kann.
Nach „Augenmaß“ nur mit Schutzbrille.
Was außerdem öfter vernachlässigt wird als es sollte, ist der Augenschutz. Wenn es schnell gehen muss auf der Baustelle und die Schutzbrille nicht gleich bereit liegt, wird die Aufgabe kurz ohne fertiggestellt. Doch fliegen beispielsweise Metall oder Holzspäne in das Auge, muss im schlimmsten Fall ein Augenarzt aufgesucht werden. Das kostet unnötige Nerven und Arbeitszeit. Alles andere als lästig sind hingegen die neusten Modelle von Schutzbrillen. Mit weichen und flexiblen Materialien, die sich ergonomisch an die Kopfform anpassen, gibt es von verschiedenen Herstellern die richtige Lösung.
Alles im Griff mit den richtigen Handschuhen.
Neben Schutzbrillen sind auch die richtigen Arbeits- und Sicherheitshandschuhe ein echtes Muss auf der Baustelle. Modelle aus schnittfestem Material beispielsweise, können unachtsame Verletzungen noch verhindern. Daneben sorgen sie für einen festen Griff, damit Werkstück und Werkzeug nicht unnötig aus der Hand rutschen. Wird in bestimmten Gewerken mit ätzenden oder giftigen Stoffen hantiert, muss der Schutzhandschuh auch genau für diese Stoffe ausgelegt sein. Andernfalls wiegst du dich als Handwerker in falscher Sicherheit. Allerdings gibt es auch in dem Fall eine breite Auswahl an Modellen, die jedes Gewerk gebrauchen kann.
Wer in seine Arbeits- und Sicherheitsbekleidung investiert, schafft die Grundlage für einen angenehmeren Arbeitsalltag, in dem leichtsinnigen Gefahren aus dem Weg gegangen wird.
Keine Fehltritte mit dem passenden Schuhwerk.
Als letztes ist es wichtig sich das passende und angemessene Schuhwerk anzuschaffen. Wird mit schweren Materialien oder Werkzeugen gearbeitet, bieten sich Stahlkappenschuhe an. Für Handwerker auf Gerüsten hingegen gibt es spezielle Schuhe mit griffigerem Profil, um sich auf dem Dach und dem Gerüst sicherer zu bewegen. Ansonsten sollte ein Schuh die Ferse eng umschließen und nicht zu viel Platz an den Zehen haben, damit der Fuß nicht hin und her rutscht. Ein weiterer Pluspunkt ist zudem das Design heutiger Arbeitsmodelle. Diese wirken zunehmend eleganter und sehen immer mehr nach Alltagsschuh aus.
Wichtig ist, nicht nur die richtige Ausrüstung zu besitzen, sondern auch zu benutzen.
Wer in seine Arbeits- und Sicherheitsbekleidung investiert, schafft die Grundlage für einen angenehmeren Arbeitsalltag, in dem leichtsinnigen Gefahren aus dem Weg gegangen wird. Gerade im Hinblick auf das Einsatzgebiet ist es unabdingbar, nicht nur irgendeine Schutzausrüstung zu haben, sondern die für die Anforderungen der Arbeit passende. Egal ob Schutzhelm, Brille, Handschuh oder Schuhwerk. Genauso wichtig ist es, seine Kollegen auf der Baustelle auch zur Benutzung der Ausrüstung zu erinnern und zu motivieren. Denn in der Ecke liegend, hilft die beste Schutzkleidung nichts.
Die falschen Kunden schaden Deinem Handwerksbetrieb!
Im Folgenden erfährst Du:
Was sind falsche und schlechte Kunden für meinen Betrieb?
Zum einen die, die zum Beispiel absolute Pünktlichkeit der Arbeiter verlangen, selbst aber nicht dafür sorgen die Baustelle pünktlich zu öffnen. Zum anderen Kunden, die ständig Zusatzleistungen fordern, diese aber im Nachhinein bei der Rechnung anfechten oder probieren im Preis zu drücken. Auch fehlende Wertschätzung von Handwerkern auf der Baustelle durch gängige Klischees ist zu erwähnen. Das sind alles Beispiele für Kunden, die dem Betrieb schaden sagt Experte Udo Herrmann. Von rund 350 Kunden im Jahr reichen da schon 3-4 aus, um die Stimmung der Mitarbeiter nach unten zu ziehen, was sich wiederum auf ihre Arbeitsmoral auswirkt und die Stimmung im Unternehmen sinken lässt. Werden außerdem nach getaner Arbeit Rechnungen nicht bezahlt, schlägt sich das ebenfalls auf die Liquidität nieder.
Die Lösung der Probleme: Die richtige Kunden-Zielgruppe auswählen.
Mit einem Baustein aus seinem Erfolgskonzept für Handwerker erklärt Herrmann wie du die richtigen Kunden für dein Betrieb erkennst. Dabei spielen folgende Überlegungen im Voraus eine wichtige Rolle: Wer genau ist unsere Zielgruppe? Wo haben wir am meisten Spaß an der Arbeit? Danach können weitere Überlegungen zum optimalen Kundentyp gemacht werden. Zum Beispiel: Was sind das genau für Kunden? Was haben sie für Hobbys, was für Interessen? Nach Analyse ergibt sich ein genaueres Bild. Im Weiteren hat Herrmann eine Kundenbewertung und Rangfolge eingeführt, unterteilt nach A-, B- und C-Kunden. Der A Kunde zeigt Wertschätzung, ist begeistert von der Arbeit und zahlt pünktlich. In der Baustellenmappe, die die Mitarbeiter vor der Arbeit bekommen, ist das markiert.
Was sich brutal anhört, soll für unseren Experten nur sicherstellen, dass der Betrieb auch ohne ihn funktioniert, falls er beispielsweise krank ist. Dann kann bei voller Auftragslage im Notfall eine Zeiteinteilung vorgenommen werden, wer bevorzugt wird.
Was sind unsere Qualitäten für unsere Zielgruppe?
Hier ist es wichtig sich im Team zusammenzusetzen und sich Punkte zu erarbeitet, was dein Unternehmen einem optimalen Kunden überhaupt bieten kann. Wo ist der besondere Nutzen unserer Arbeit oder des Service? Zudem ist es wichtig schon Kundenanfragen zu prüfen, um im Voraus schon selektieren zu können und unnötige Arbeit zu vermeiden.
- Gibt es überhaupt eine realistische Chance den Auftrag zu bekommen oder wird man nur als Preisdrück-Instrument benutzt?
- Passt diese Anfrage überhaupt zu unseren Kerngeschäft?
- Haben wir im Zeitraum überhaupt Kapazitäten frei?
- Wie groß ist die Anzahl der Mitbewerber bei Ausschreibung?
- Können weitere Aufträge entstehen?
- Sind Risiko und Gewährleistung des Auftrages tragbar?
- Ist der Ertrag gut?
- Können wir in dem Zeitraum bessere Aufträge annehmen, die besser zu uns passen?
Außerdem ist es laut unserem Experten wichtig eine Anzahlung bei Auftragserteilung festzulegen. Bei Herrmann beträgt diese 50 %. Ist der Kunde nicht bereit sie zu zahlen, gibt es meist Probleme bei der Bonität oder fehlendes Vertrauen in den Betrieb. Hierbei könnte eine Bonitätsprüfung hilfreich sein. Wird eine Anzahlung abgelehnt sind Probleme bei der endgültigen Zahlung meist vorprogrammiert.
Deswegen lautet Udo Herrmannsabschließende Devise: Macht euch Gedanken über eure Zielgruppe, was ihr dieser bieten könnt und schaut, dass ihr nur noch Aufträge annehmt, die auch Geld in die Kassen spülen. Sind Handwerker glücklich bei der Arbeit ist das der Kunde im Nachhinein auch.







