Fünf Punkte die eine gute Handwerkersoftware auszeichnen.
In diesem Artikel:
- 1. Eine handwerksspezifische Software ist das A und O.
- 2. Die Software muss die Arbeit erleichtern und nicht unnötig komplizierter machen.
- 3. Thema Flexibilität: Von wo aus soll das Programm genutzt werden?
- 4. Wichtige Schnittstellen mit anderen Systemen müssen berücksichtigt werden.
- 5. Unnötige Kosten vermeiden und DSGVO-konform arbeiten
Für handwerkliche Geschäftsprozesse gibt es eine Fülle von Software für Handwerker, die die Arbeitsprozesse in der Branche erheblich erleichtern und verbessern können. Statt Notizblock und Stift, wird auf dem PC oder mobilen Endgeräten digital notiert. Eine Handwerker Software übernimmt dann beispielsweise die Erstellung von Angeboten und Rechnungen, die Kalkulation von Aufmaßen oder nimmt betriebswirtschaftliche Auswertungen vor. Damit lassen sich bis zu 60 % an Arbeitszeit bei einzelnen Geschäftsprozessen einsparen und dazu häufige Fehler vermeiden. Sollten Sie sich mit Ihrem Betrieb eine Software dieser Art zulegen wollen, gilt es auf ein paar Punkte zu achten. Denn eine Anschaffung in dieser Form, ist meist eine längerfristige Investition.
1. Eine handwerksspezifische Software ist das A und O.
Der Markt für Betriebssoftware ist groß, allerdings sind nicht alle Lösungen für jedes Gewerk geeignet. Hier gilt es darauf zu achten, dass die Leistungen des Programmes alle Anforderungen Ihres Gewerkes meistern. Dabei hilft es eine Liste mit Pflichtleistungen zu erstellen und sich im Voraus Gedanken zu machen. Ist es nötig Aufmaße zu erstellen, müssen bestimmte Schnittstellen vorhanden sein, soll die Software überall abrufbar sein? Fragen wie diese sind wichtig zu beantworten, da einige Anbieter ihre Programme leider mit Standardlösungen ausstatten, die im schlimmsten Fall nicht weiterhelfen können. An dieser Stelle bieten viele Anbieter Testversionen an, um einen Fehlkauf zu vermeiden.
2. Die Software muss die Arbeit erleichtern und nicht unnötig komplizierter machen.
Ein zweiter Punkt ist die Benutzerfreundlichkeit der Software. Dieser Punkt setzt allerdings voraus, dass das Programm das Anforderungsprofil ihres Handwerksbetriebes erfüllt. Allerdings hilft die beste Handwerkssoftware nichts, wenn keiner im Betrieb mit ihr zurechtkommt. An diesem Punkt hilft auch die vorher erwähnte Testversion, die bei vielen Anbietern problemlos verfügbar ist. Die Einarbeitungszeit sollte so kurz wie möglich sein, damit etwaige Mitarbeiter schnell in das System eingeweiht werden können. Es sollte die Arbeit nicht komplizierter machen als sie ist, sondern im Gegenteil Arbeit abnehmen. Dazu gehört auch, dass die Software zum Beispiel verschiedene Verwaltungsmöglichkeiten im Bereich Rechnungen und Aufträge haben sollte. Außerdem sollten regelmäßige Updates die Möglichkeiten des Programmes anpassen oder erweitern können.
3. Thema Flexibilität: Von wo aus soll das Programm genutzt werden?
Neben der Benutzerfreundlichkeit ist die Abrufbarkeit der Software für Handwerker ein wichtiger Punkt. Wie und wo soll das Programm also abrufbar sein. Nur für den PC im Büro und dem Laptop auf der Baustelle oder auch für mobilen Endgeräten wie dem Smartphone oder Tablet. Flexibilität kann in dem Bereich von Vorteil sein, wenn sie und Ihre Mitarbeiter jederzeit und überall mit dem Programm arbeiten können. So ist es möglich, beispielsweise Arbeitsstunden oder Materialverbrauch direkt von der Baustelle zu übermitteln, um den Arbeitsprozess im Notfall rechtzeitig zu korrigieren. Ist das Programm mit einem reinen Installationsprozess verbunden, sollte es zusätzlich eine Schnittstelle mit einer App auf mobilen Endgeräten geben. Eine zeitgemäße Entscheidung wäre eine Cloud basierte Software, die sich von allen Geräten und Kommunikationsmöglichkeiten jederzeit abrufen lässt.
4. Wichtige Schnittstellen mit anderen Systemen müssen berücksichtigt werden.
Ein weiterer Punkt ist es, sicherzustellen, dass die Baustellensoftware mit wichtigen Schnittstellen kompatibel ist. Auch hier hilft es sich im Vorfeld zu informieren, was Kunden und Geschäftspartner für Software nutzen, um die Arbeitsprozesse zu optimieren. Kann zum Beispiel ein Kunde das vorgefertigte digitale Angebot nicht öffnen oder der Geschäftspartner, auf Grund eines anderen Systems, die zugesendeten Daten nicht auswerten, offenbaren sich schnell enorme Probleme. Eine Schnittstelle zu einer mobilen Lösung wie Craftnote stellt einen standardisierten Austausch von Bauinformationen dar, die für den Kontakt mit Kunden und Partnern wichtig sind.
5. Unnötige Kosten vermeiden und DSGVO-konform arbeiten
Als Letztes ist es enorm wichtig, sicherzustellen, dass die ausgewählte Baustellensoftware auch DSGVO-konform ist. Da seit Mai 2018 die neue Datenschutz-Grundverordnung (kurz: DSGVO) von der Europäischen Union beschlossen wurde, muss diese auch in Deutschland umgesetzt werden. Durch die Verordnung müssen alle Betriebe, die mit kunden- oder mitarbeiterbezogenen Daten arbeiten sich verpflichten, nur so viele Daten abzurufen und zu speichern, wie es nötig ist. Werden Daten nicht mehr für ihren jeweiligen Verwendungszweck gebraucht, müssen sie gelöscht werden. Damit keine unnötigen Gerichtsprozesse und Kosten anfallen, hilft es daher, einen Softwareanbieter zu wählen, der konform der Datenschutz-Grundverordnung ist. Nebenbei stellt die Software nur ein Teil der Betriebsprozesse dar, die sich an die Verordnung halten müssen.
Personal Branding im Handwerk
Was Du in dieser Lektion lernen wirst:
- Was ist Personal Branding? Warum macht das für die Leute im Handwerk Sinn?
- Was muss ich als Handwerker tun, um Personal Branding aufzubauen?
- Personal Branding am Beispiel von Craftnote
- Zwei Möglichkeiten, um als Handwerksunternehmer mehr Geld zu verdienen
- Wie kann das Thema Personal Branding hier weiterhelfen?
- Was muss ich an Kosten und zeitlichen Aufwand einkalkulieren, um ein gutes Personal Brand aufzubauen?
- Was möchte ich damit erreichen und wie viel Zeit kann ich investieren?
- Wo fängt ein Gründer im Handwerk beim Thema Personal Branding an und woher bekommt er Hilfe?
Was ist Personal Branding? Warum macht das für die Leute im Handwerk Sinn?
Personal Branding ist ein sogenannter Trendbegriff, der sich über sozialen Medien verbreitet und aus dem sich die deutsche Begrifflichkeit „Personenmarke“ ableitet. Das Prinzip gibt es aber schon länger als den Trendbegriff. Als bekanntes Beispiel kann hier Conny Reimann herangezogen werden. Durch das Auftreten in verschiedenen Fernseh-Shows hat sich dieser einen Namen gemacht und wird nun für Baumärkte oder andere Produkte als Werbefigur genutzt. Das stellt Personal Branding im großen Maßstab dar, da einem Produkt ein Gesicht gegeben wird, was Wiedererkennungswert schafft. Heutzutage funktioniert das Prinzip aber auch für kleinere Betriebe und Selbstständige im Handwerk. Es kommt für Kunden und zukünftige Mitarbeiter immer gut an, wenn eine Person mit seinem Gesicht zum Betrieb steht und diesen entsprechend repräsentiert.
Was muss ich als Handwerker tun, um Personal Branding aufzubauen?
Der genannte Begriff ist immer eng an einen Menschen geknüpft, der für das Unternehmen persönlich steht. Im Handwerk, bei kleineren Unternehmen, ist das oft der Gründer oder Eigentümer. Dieser stellt für den Kunden und im Arbeitsalltag bereits eine bekannte Person dar. Beim Personal Branding geht es nun darum herauszufinden: Wie kann man das auf das Internet ausweiten und was für positive Wirkungen hat das auf meinen Betrieb?
Personal Branding am Beispiel von Craftnote
Beispielsweise kennt der Kunde mit hoher Wahrscheinlichkeit das Personal Branding von „Craftnote“, nämlich Mitgründer Dirk Stefen. Dieser ist eng mit dem Unternehmen verstrickt und hilft mit seiner Person Vertrauen zum Unternehmen aufzubauen. Deshalb kommt er in Werbeanzeigen, in Tutorials, auf der Website oder beim Download der App vor. Damit ist eine persönliche Verbindung durch Dirk zur Firma gelegt. Weiterführend schafft das ein angenehmeres Gefühl bei Kunden. Daraus ergibt sich für Dich als Handwerksunternehmer nun die Frage, ob das auch Deinem Betrieb helfen kann.
Zwei Möglichkeiten, um als Handwerksunternehmer mehr Geld zu verdienen
Für das Handwerk sieht die Realität derzeit häufig so aus: Die Auftragslage ist gut, die Wartezeiten für Kunden sind durch Faktoren wie den Fachkräftemangel lang. Hier gibt es zwei Möglichkeiten für Handwerkersunternehmer mehr Geld zu verdienen. Erstens die Preise zu erhöhen (bekomme ich das bei meinen Kunden durch?) und zweitens mehr Leute einzustellen, um dadurch mehr Aufträge abzuwickeln.
Wie kann das Thema Personal Branding hier weiterhelfen?
Die ausgewählte Person für das Branding (Bsp.: Geschäftsführer einer Schreinerei) hat persönliche und unternehmerische Interessen. Will sich diese Person hochpreisiger positionieren oder sich Verstärkung im Team suchen, spielt sich das Thema Personal Branding im Internet ab.
Deshalb stellt sich am Anfang die Frage: In welche der Richtungen möchte ich? Lässt sich ein Kaufprozess angenehmer und hochwertiger gestalten, ist der Kunde oft bereit mehr zu zahlen. Dazu gehört zum Beispiel der schnelle Kontaktaufbau mit der Firma, ein gutes Angebot, gute Beratung oder häufige Rückmeldungen mit dem Kunden. Das kann eine erste Anlaufstelle sein, durch guten Service höhere Preise zu rechtfertigen.
Soll sich in die Richtung Mitarbeiterverstärkung konzentriert werden, ist es wichtig, die Stärken der Firma nach außen zu kommunizieren. Denn was dort kommuniziert wird, wird häufig als Wahrheit nach außen wahrgenommen. Deshalb ist es für die Mitarbeitersuche enorm hilfreich, die eigenen Stärken immer wieder nach außen tragen, egal ob auf sozialen Netzwerken oder der eigenen Website. Zudem können alle Mitarbeiter die Stellenanzeige auf ihren Kanälen teilen und so oftmals in kurzer Zeit ein breites Publikum erreichen.
Was muss ich an Kosten und zeitlichen Aufwand einkalkulieren, um ein gutes Personal Brand aufzubauen?
Für Mark Schaub ist das Ganze ein stetiger Prozess, der zum Beispiel mit dem Besuch eines Fitnessstudios verglichen werden kann. Geht man die ersten zwei bis drei Monate motiviert dorthin, lassen sich leichte Erfolge wahrnehmen. Um aber grundlegende Ziele zu erreichen brauch es diese Motivation über einen längeren Zeitraum, damit sich die Leistungssteigerung entwickeln kann. Genauso ist es im Marketing. Deshalb empfiehlt unser Experte eine „schlanke“ Herangehensweise. Das bedeutet, die Plattform einerseits zu nutzen und andererseits nicht das Kerngeschäft zu vernachlässigen. Deswegen empfiehlt es sich, zuerst Plattformen für das Personal Branding festlegen sowie folgende Fragen zu klären:
Was möchte ich damit erreichen und wie viel Zeit kann ich investieren?
Geht es um mehr Kunden, höhere Preise oder doch mehr Mitarbeiter? Keine tausend Dinge auf einmal! Hierbei kann es helfen sich zuerst eine Plattform für das Personal Branding herauszusuchen. Natürlich geht das nicht ohne Zeit und möglicherweise Geld zu investieren. Beispielsweise ist es für Mark Schaub sinnvoll einen dreistelligen Betrag in die Website mit hochwertigen Fotos vom Unternehmen zu investieren. Dazu eignet es sich eine Facebook-Seite zu bespielen. Anfangs, reicht es völlig aus mit Beiträgen die Arbeit zu dokumentieren, ohne etwas gleich unnötig in Szene setzen zu wollen. Ein bis zwei Mal in der Woche kann so gezeigt werden, wie Du arbeitest und wie gut Dein Betrieb in bestimmten Bereichen ist. Das Ganze beläuft sich auf einen Aufwand von zwei Stunden in der Woche. Zudem kann dieser Aufwand einfach zwischendurch erledigt werden.
Wo fängt ein Gründer im Handwerk beim Thema Personal Branding an und woher bekommt er Hilfe?
Beim Punkt Hilfe kommen Berater wie Mark Schaub oder Agenturen in Betracht. Unser Experte empfiehlt allerdings genau hinzuschauen, ob man sich eine Agentur lohnt, da diese für Gründer meist teuer sind. Eine Lösung wäre zum Beispiel ein von Schaub angebotenes spezielles Beratungsprogramm. Für einen 3-stelligen Betrag wird eine Gruppenarbeit organisiert, bei der geklärt wird: Wo will ich hin, was kann es etwas für meine Firma bringen, wie kann ich das umsetzen? Der Berater moderiert und dabei gibt Tipps sowie Hilfestellungen. Ein anderer Praxistipp zum Anfang wäre das Videoformat. Dabei kann sich der Gründer aktiv vor die Kamera stellen, seine Dienstleistung erklären und so eine persönliche Verbindung zum Betrieb schaffen. Dafür brauch es nur Mut, um Videos auch wirklich zu veröffentlichen und dadurch zu wachsen. Am einkommenden Feedback kann sich anschließend orientiert werden.
Tipps zum Abschluss
- Klein anfangen, sich auf eine Plattform konzentrieren
- Mut haben Beiträge auch wirklich rauszubringen
- Beiträge von der eigentlichen Arbeit machen, es muss nichts „inszeniert“ werden.
- Erstes Feedback von Freunden und Verwandten einholen
- Danach justieren und Ansprüche steigern
- Professionelle Bilder/ Videos sind auf Plattformen wie Facebook nicht unbedingt nötig
- Das eigene Smartphone reicht völlig aus.
5 Gründe warum Sie Benimm-Trainings für Mitarbeiter einführen sollten
In diesem Artikel:
- Sicherheit für Mitarbeiter im Umgang mit verschiedenen Kundentypen.
- Klare Erfolgsregeln für einen positiven Eindruck beim Kunden.
- Auf besseren Service im Handwerk folgt höhere Kundenzufriedenheit.
- Auf höhere Kundenzufriedenheit folgt ein besseres Image und Weiterempfehlung.
- Professionelles Benimm-Training im Betrieb für zusätzliche Hilfestellung.
Handwerker müssen sich in ihrem Arbeitsleben auf viele verschiedene Kundentypen einstellen. Daneben arbeiten sie in der Regel im direkten Umfeld des Kunden, nämlich auf seinem Grund und Boden, beziehungsweise in den privaten vier Wänden. Hier kann im Umgang mit dem Kunden einiges schief gehen. Das zeigen letztendlich einige Vorurteile, die sich umgangssprachlich schnell verbreitet können: „Handwerker halten Termine nicht ein, hinterlassen den Arbeitsplatz schmutzig oder beschädigen öfters die Einrichtung.“
Diese Vorurteile müssen auf Ihren Betrieb nicht zutreffen und damit es auch in Zukunft so bleibt, empfiehlt es sich, ein Benimm-Training für Ihre Mitarbeiter einzuführen. Im Folgenden sollen deshalb 5 Gründe, die dafürsprechen, erläutert werden.
Sicherheit für Mitarbeiter im Umgang mit verschiedenen Kundentypen.
Dabei gilt der Grundsatz, den Kunden nie als reinen Störfaktor bei der Arbeit anzusehen, sondern als Partner.
Neben der technisch richtigen Ausführung der Arbeit ist es für einen Handwerker zudem wichtig, auf die verschiedenen Kundenbedürfnisse /-Typen einzugehen. Erst das sorgt für ein zufriedenes Gefühl. Das kann für manche Mitarbeiter eine Herausforderung darstellen, die aber mit Sicherheit im Kundenumgang und ein bisschen Hilfe gemeistert werden kann. Dabei gilt der Grundsatz, den Kunden nie als reinen Störfaktor bei der Arbeit anzusehen, sondern als Partner.
Ist der Kunde aggressiv, lohnt es sich beispielsweise, tief durchzuatmen und dann erst zu reagieren. Das hilft Äußerungen nicht persönlich zu nehmen sowie immer sachlich und kompetent zu antworten. Oft ist Aggressivität ein Zeichen von Unsicherheit und Angst. Genauso wie beim Kunden, der alles besser weiß und ständig kontrolliert. Hier hilft es sich nicht provozieren zu lassen und kompetent die nächsten Schritte zu erklären. Wird allerdings die Arbeit behindert, muss das mit ruhigem Ton verständlich gemacht werden. Ein Lob seines Wissens kann den Kunden zudem beruhigen.
Ist der Kunde überfreundlich, gilt es, keine netten Angebote zu Getränken und Speisen abzuschmettern. Allerdings sollte immer freundlich darauf hingewiesen werden, dass die Arbeit auch fertiggestellt werden muss oder der nächste Termin ansteht.

Klare Erfolgsregeln für einen positiven Eindruck beim Kunden.
Denn hier gilt meistens, der erste Eindruck zählt!
Durch ein Benimm-Training der Mitarbeiter nach Vorbild einer „Handwerker Knigge“, können den Handwerkern Erfolgsregeln für den positiven Eindruck beim Kunden mitgegeben werden. Denn hier gilt meistens, der erste Eindruck zählt! Deswegen ist wichtig, grundsätzlich pünktlich beim Kunden zu erscheinen. Falls es doch später wird, reicht ein kurzer Anruf beim Kunden mit einem ungefähren Einschätzen der Verzögerung.
Ebenfalls sollte ein „Vorwarn-Anruf“ erfolgen, wenn die Mitarbeiter zu früh eintreffen. Empfängt der Kunde sie danach, hilft es stets ein nettes Lächeln auf den Lippen zu haben. Außerdem ist es essenziell sich mit Firmen- und persönlichem Namen vorzustellen. Das gilt für alle am Projekt beteiligten Mitarbeiter. Somit kann sofort eine freundliche Beziehung zum Kunden aufgebaut werden, was die Kundenzufriedenheit im Handwerk erhöht. Nebenbei macht es sich gut, nicht komplett verdreckt und nach Schweiß riechend beim Kunden anzukommen.
Auf besseren Service im Handwerk folgt höhere Kundenzufriedenheit.
Sind die Mitarbeiter im Umgang mit Kunden geschult, tut das nicht nur der Kundenzufriedenheit gut, sondern kann auch zu einem besseren Service im Handwerk führen. Bei der Arbeit dringen Handwerker häufig in die privaten Bereiche des Kunden vor. Deswegen ist es ein Zeichen von Respekt, zuerst nachzufragen, ob die Toilette benutzt oder in bestimmte Räume gegangen werden darf. „Bitte“ und „Danke“ bei den Gesprächen zeugen zudem von Höflichkeit. Dabei sollte auch darauf verzichtet werden, den Kunden unnötig zu kritisieren oder verbal anzugreifen. Daneben ist es essenziell sauber und sorgfältig zu arbeiten.
Gefährdete Einrichtungsgegenstände sollten zum Beispiel vor der Arbeit weggeräumt und anfällige Böden mit Matten geschützt werden. Passieren dennoch ungewollte Schäden, sollten diese unverzüglich dem Kunden mitgeteilt werden. Diese zu vertuschen, schadet nur dem Ansehen der Firma. Nach der Arbeit ist es selbstverständlich den Arbeitsplatz angemessen sauber und ordentlich zu hinterlassen. Zum Abschluss des Projektes gehört das Abschlussprotokoll, das ohne Zeitdruck mit dem Kunden durchgegangen werden sollte.
Passieren dennoch ungewollte Schäden, sollten diese unverzüglich dem Kunden mitgeteilt werden. Diese zu vertuschen, schadet nur dem Ansehen der Firma.
Auf höhere Kundenzufriedenheit folgt ein besseres Image und Weiterempfehlung.
Werden die oben genannten Umgangsformen mit dem Kunden beachtet, kann von einem zufriedenen Kunden ausgegangen werden. Denn erst die Kundenzufriedenheit im Handwerk schafft kontinuierlich neue Aufträge und nutzt dem Ansehen der ganzen Branche. Kann der Kunde, auf dem sorgfältig ausgeführten Abschlussprotokoll und der anschließenden Besichtigung nachvollziehen, was gemacht worden ist, fühlt er sich gut und fair behandelt.
Das führt zu wiederholten Aufträgen oder sogar zu einer Weiterempfehlung bei Bekannten. Die technisch gute Arbeit legt den Grundstein für das Image Ihres Betriebs, aber erst der richtige Umgang ihrer Mitarbeiter mit den Kunden schafft ein gesamt positives Image ihrer Firma.
Professionelles Benimm-Training im Betrieb für zusätzliche Hilfestellung.
Sollten Sie mit ihrem Betrieb Probleme haben, so einen Handwerks Knigge in die Tat umzusetzen, kann ein professionelles Benimm-Training für Mitarbeiter eine Lösung darstellen. Spezialisierte Coaches schulen dabei in den wichtigsten Fragen der Umgangsformen mit dem Kunden. Beispielsweise: „Warum ist der erste Eindruck wichtig, was sind die Do’s und Dont’s im Erscheinungsbild oder wie sieht die richtige Körpersprache aus?“



