Wie nachhaltige Kunden ticken und sich das Kaufverhalten durch Corona verändert
In diesem Artikel:
Für Handwerksunternehmen ist es wichtig zu wissen, wie ihre Kunden ticken und auf was sie Wert legen. Dabei hilft nun eine aktuelle Studie von der Gesellschaft für Konsumforschung (kurz: GfK). Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Nachhaltigkeit zu dem 30.000 Befragte aus 30 Ländern – unter anderem auch Deutschland – ihre Einstellung offenbarten. Aus den Antworten ging hervor, dass Nachhaltigkeit bei der Kaufentscheidung immer wichtiger wird. Außerdem konnte das Institut fünf Konsumententypen ableiten, welche für Betriebe interessant sind, um potenzielle Kunden abzuholen. Gerade, da die Corona-Pandemie die Lage für einige Betriebe (Mehr zu steigenden Preisen für Baumaterial) und die Zusammenarbeit mit ihren Kunden gehörig verändert hat.
Deshalb erfährst Du im Folgenden:
Welche die 5 nachhaltigen Konsumententypen sind
Was hinter den Begriffen der Typen steckt und wie du sie ansprichst
Wie sich das Konsumverhalten durch Corona verändert hat
Die Kunden von morgen setzen auf Nachhaltigkeit. Das ist schon seit Längerem bekannt, doch nun zeigt die Studie der Gesellschaft für Konsumforschung, wie genau sich die Käufer in ihrem Verhalten und ihrer Einstellung unterscheiden. Hierbei wurden bei der GfK Consumer Life Studie im Abschnitt “Green Gauge” Konsumenten zur Bedeutung von Nachhaltigkeit in Sachen Verkaufsverhalten in den Jahren 2010 und 2020 befragt und deren Antworten miteinander verglichen. Demnach ist “Grün zu denken und zu kaufen, mehr als nur eine Einstellung, denn es steht heute für eine Art Status“.
Dabei sind folgende Konsumententypen herausgestellt worden: Green in Deed, Glamour Greens, Carbon Cultured, Green in Need, Jaded.
Doch was genau steckt hinter diesen Begriffen?
Green in Deed
Das bedeutet so viel wie grün bzw. nachhaltig im Handeln und Denken. Kundentypen von der Kategorie sind nicht nur sehr achtsam beim Thema Nachhaltigkeit, sondern setzen sich auch aktiv dafür ein. Meist legen sie darauf Wert, dass nicht nur ein Teil des Produktes oder der Dienstleistung umweltschonend ist, sondern so viel wie möglich. Das kann beispielsweise die Herstellung, den Betrieb als ganzen oder die Müllentsorgung mit einbeziehen. 23 % der Befragten gaben an, sich zu diesem Konsumententyp zu zählen.
Glamour Greens
Wie der Name schon andeutet, ist diese Käufergruppe mehr schein als sein. Der nachhaltige Kauf wird vornehmlich als eine Art Statussymbol angesehen. Denn umweltschonend zu konsumieren liegt genau im Trend. Um diese potenziellen Kunden anzuziehen, muss das gekaufte Produkt auch so gut wie möglich nach außen wirksam sein. Ein gezielter Social Media Auftritt kann hier helfen. Die Glamour Greens machen tatsächlich auch den größten Teil der Befragten mit 30 % aus.
Carbon Cultured
Dieser Konsumententyp ist noch nicht ganz vom Kauf und dem nachhaltigen Lebensstil überzeugt. Sie wissen allerdings über die Bedeutung vom Thema Nachhaltigkeit in der Gesellschaft Bescheid, sind jedoch mit einem anderen Lebensstil aufgewachsen. So sieht auch das Verhalten der Käufergruppe aus. Demnach ist hier ein wenig Überzeugungsarbeit nötig, bei der die Vorteile herausgestellt werden.
Green in Need
Im Gegensatz dazu findet diese Zielgruppe den umweltschonenden Lebensstil mit dem dazugehörigen Konsum überzeugend. Jedoch wissen sie bisher zu wenig darüber. So sind sie demnach offen für gezieltes Marketing in dem Bereich.
Jaded
Alle Befragten, die zu dieser Gruppe gehören, sehen dem Thema Nachhaltigkeit eher skeptisch entgegen. Jedoch gibt es finanzielle Mehrwerte, die sie dennoch dafür begeistern können. Beispielsweise wenn ein Produkt oder eine Dienstleistung besonders langlebig ist oder sich um die Reparatur von bestehenden Dingen dreht. So lässt sich zum Beispiel Geld oder im weiterem Sinne Energie sparen. Genau an diesem Punkt setzen Unternehmen bei diesem Konsumententyp den Fokus auf finanzielle Mehrwerte, um Überzeugungsarbeit für ihre Produkte zu leisten.
Wer weiß, auf was seine Kunden Wert legen, wird wettbewerbsfähig bleiben
Während sich die junge Generation zwar öffentlich am meisten um das Thema Umweltschutz sorgt, ist es die ältere Generation, die mehr Kapital besitzt und laut der Studie auch gewillt ist zu verzichten bzw. beim Kauf auf Nachhaltigkeit zu achten. So sind 73 % motiviert Zuhause Energie zu sparen, während 36 % den Faktor Umweltschutz bei ihrer Kaufentscheidung mit einbeziehen. Dazu erwarten ebenfalls 73 % der Befragten von Unternehmen umweltschonend und nachhaltig zu handeln. Ein interessanter Punkt, da das Handwerk jeden Tag nachhaltiger handelt, als es den meisten Menschen bewusst ist. Hier gilt es für Handwerksbetriebe darauf aufmerksam zu machen und sich so einen Wettbewerbsvorteil zu sichern.
Dieser ist gerade deshalb wichtig, da sich nicht nur die Anforderungen an Handwerksbetriebe durch die Corona-Maßnahmen verändert haben, sondern auch das Kaufverhalten der Menschen.
Wie sich das Kaufverhalten durch Corona verändert hat
Einblicke in die sogenannten Konsumtrends gibt hier das Zukunftsinstitut Frankfurt am Main mit ihrem Team aus Handelsexperten. Laut des Institutes hat sich während der Zeit des Lockdowns das verändert, was “richtig Leben” heißt. Daraus leiten die Experten vier Trends ab, bei denen es sich auch für Handwerksbetriebe lohnen kann, diese bei der Kundengewinnung im Hinterkopf zu behalten. Zentral sind hierbei Bedeutung und Resonanz beim Kauf des Angebotenen.
Bewusster Konsum
Es zählt nicht mehr die bloße Fülle an Konsumgütern, sondern deren Bedeutung, Vorteile und wie sie in der Gesellschaft ankommen.
Kooperation von Unternehmen
Gerade die Krise hat gezeigt, wie Unternehmen durch “Click und Collect” Partnerschaften zusammenarbeiten können, um ihren Kunden dennoch etwas anbieten zu können. Warum also nicht gewerkeübergreifend zusammenarbeiten? Für die Zukunftsforscher sind Kooperation und Teamwork ein wichtiger Überlebensfaktor, der auch bei Konsumenten gut ankommt.
Digitale Technik ist angesagt
Durch die Kontaktbeschränkungen sind viele persönliche Beratungs- und Kaufgespräche ins Digitale verlagert worden. Zudem ist der Internetauftritt von Betrieben mehr in den Fokus gerückt, bei dem Online-Tools zur Kundenakquise oder für die Geschäftsabwicklung eine wichtige Rolle spielen. Damit hat sich der Service, auf den Kunden auch jetzt nicht mehr verzichten wollen, erweitert. Wenngleich das persönliche Gespräch auf der Baustelle oder im Laden nach wie vor essenziell ist. Wer mehr zum Thema wissen möchte, schaut hier vorbei.
Vertrauen in Unternehmenswerte
In Zeiten der Krise setzt sich der Trend fort, dass Konsumenten bei der Kaufentscheidung die verkörperten Werte eines Unternehmens einbeziehen. Ein Beispiel hierfür ist der Faktor Nachhaltigkeit. Wird das auch richtig kommuniziert und letztendlich auch gelebt, ist das ein Erfolgsfaktor für die Zukunft.
Unser Fazit
Wer die Hinweise der GfK sowie des Zukunftsinstitutes beachtet, weiß besser Bescheid, wie seine zukünftigen Kunden ticken und an welchen Stellen zur Kundenakquise angesetzt werden kann. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass immer mehr Konsumenten zu den nachhaltigen Typen zählen. Daneben hat sich das Kaufverhalten durch die Pandemie durch digitale Aspekte und bewussteres Konsumieren verändert.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass immer mehr Konsumenten zu den nachhaltigen Typen zählen.
Zu beachten gilt es jedoch, dass die Konsumententypen nur ein Beispiel unter vielen für die Unterteilung von nachhaltigen Kunden darstellen. Außerdem sollten Handwerksbetriebe darauf achten, wenn sie gezielt mit Nachhaltigkeit werben, auch wirklich Nachhaltiges dahintersteckt. Sonst steht schnell der Ruf auf dem Spiel. Jedoch hat das Handwerk jetzt schon viele nachhaltige Aspekte aus dem Arbeitsalltag, die gelebt werden. Weitere Informationen zum Thema Nachhaltigkeit findest Du in diesem Blogartikel.
Scoring und Rating verstehen und optimieren
Was Du in dieser Lektion lernen wirst:
- Was Scoring und Rating der Bonität von Betrieben bedeutet
- Welche Möglichkeiten haben Betriebe im Bereich Scoring und Rating
- Was passiert wenn ein Betrieb schlechte Bewertungen hat
- Wie es gelingt die eigene Bonität des Betriebs zu optimieren und vor negativen Einflüssen aus der Branche zu schützen
- Welche Faktoren ein Bankenrating beeinflussen
Banken tun es und Lieferanten auch. Gemeint ist das Scoring und Rating der Bonität von Unternehmen und ganzen Branchen. Wichtig werden diese Werte für Handwerksunternehmen beispielsweise bei der Vergabe von Krediten oder bei der Materialbestellung von Zwischenlieferanten. Je besser die Scoring- und Rating-Werte, desto höher ist die Erfolgschance. Doch wie funktioniert dieses System, was muss ein Handwerksunternehmer dazu wissen, welche Rolle spielt die Pandemie dabei und wie lassen sich die Werte optimieren? Unsere Experten setzen genau da an: Zum einen Hans-Peter Trimborn, Senior Produktspezialist bei der Deutschen Verrechnungsstelle GmbH in Frankfurt am Main. Und zum anderen Marion Kenklies, Juristin für das Handwerk mit Spezialisierung auf Unternehmensrecht.
Was Scoring und Rating der Bonität von Betrieben bedeutet
Das Scoring oder Rating-Verfahren wird beispielsweise von Banken, Unternehmen oder Versicherungen zur Einschätzung von Kunden benutzt. Zum einen für die Zahlungsfähigkeit (Bonität) der Kunden und zum anderen zur Risikoerwartung eines Zahlungsausfalls. Genau gesagt fließen beim Scoring persönliche wie auch wirtschaftliche Faktoren vom Kunden mit ein. Das wären bei Betrieben beispielsweise die Art der Betriebsführung sowie Bilanzen. Der Score am Ende der Analyse beeinflusst zum Beispiel die Konditionen der Materiallieferung und die Höhe des angestrebten Bankkredits. Dabei wird das Scoring zur Risikoeinschätzung häufig nicht nur von Banken, sondern auch von Unternehmen verwendet, wohingegen das Rating eher ausschließlich bei Banken zum Einsatz kommt. Durchgeführt werden die Analysen meist von Wirtschaftsauskunfteien.
Für Betriebe sind also gute Ratings und Scores wichtig, um die bestmöglichen Konditionen bei Krediten oder Materialzulieferern zu bekommen. Denn gibt es nicht genügend Daten über Unternehmen, greifen die Analysten auf ganze Branchenmittelwerte zurück. Steht die ganze Branche momentan etwas schlechter da, kann es das Potenzial des einzelnen Betriebes unterminieren.
Welche Möglichkeiten haben Betriebe im Bereich Scoring und Rating
Hier raten die Experten dazu, sich eine Übersicht über den eigenen Betrieb direkt bei den Wirtschaftsauskunfteien anzufordern. Beispielsweise bei “CrifBrügel” und “Creditreform”, die wie “Datenkraken” Daten über Branchen und Unternehmen sammeln. Danach lässt sich abschätzen, wie die drei wichtigsten Parteien beim Bewertungssystem – Banken, Zulieferer und Kunden – den eigenen Betrieb und deren Branche einschätzen. Anschließend kann in Gesprächen mit den Auskunfteien erfragt werden, was für Daten benötigt werden oder was getan werden kann, um die Bewertung zu verbessern.
Läuft in der Hinsicht alles reibungslos, können sich Handwerksbetriebe von der Branche abheben. Gerade in Zeiten von wackeligen Finanzanlagen durch die Corona-Pandemie oder knappen Materialien bei Zulieferern ist eine gute Bewertung Gold wert.
Was passiert wenn ein Betrieb schlechte Bewertungen hat
Experte Trimborn mahnt an der Stelle vor dramatischen Folgen: zum Beispiel schlechtere Preisangebote oder verzögerte Bestellungen bei Lieferanten, da andere Unternehmen bevorzugt werden. Im schlimmsten Fall verlangen Lieferanten bei künftigen Bestellungen Zahlungen per Vorkasse, da ihnen das Risiko eines Zahlungsausfalls zu hoch ist. Lieferfirmen würden es selten zugeben, solche Bewertungslisten zu führen, allerdings kommt heutzutage kein Großhändler und Betrieb um solche Ratings und Scores herum. Wichtig zu wissen: die Auskunfteien bewerten in jedem Fall die Branche – auch wenn das Unternehmen keine eigenen Informationen liefert.
Wie es gelingt die eigene Bonität des Betriebs zu optimieren und vor negativen Einflüssen aus der Branche zu schützen
Laut unserer beiden Experten ist es ratsam, mit dem verbesserten Rating von der Auskunftei plus den aktuellen Geschäftszahlen zu seinem Kreditgeber, seiner Hausbank zu gehen. Denn die Bank macht einmal im Jahr ebenfalls ein eigenes Rating. Die Grundlage ist immer einer der beiden Wirtschaftsauskunfteien. Möchte eine Handwerksfirma einen ersten Kredit aufnehmen, geht das meist problemlos, aber bei einem zweiten Kredit wollen die Banken meist immer mehr Auskunft über die Betriebssituation.
Gibt es Zahlungsprobleme, werden meist die Bewertungen der Auskunfteien hinzugezogen. Heute ist der Gang zur Bank oft der Pandemielage geschuldet, da finanzielle Reserven weggeschmolzen sind. Dazu gibt es im Handwerk momentan kein Problem mit der Auftragslage, sondern mit der Materialbeschaffung, um Aufträge fertigzustellen. Ein gut aufgestelltes Unternehmen weiß – laut Trimborn – über ihre Bewertung Bescheid, hat diese verbessert und weiß, was in dem Moment zu tun ist.
Welche Faktoren ein Bankenrating beeinflussenWelche Faktoren ein Bankenrating beeinflussen
Zum einen sind dies quantitative Faktoren: Bei einer GmbH wäre das zum Beispiel das Verhältnis Stammkapital zur Bilanzsumme. Ein Viertel der Bilanzsumme sollte mindestens haftendes Eigenkapital sein. Wächst das Unternehmen und mit den Investitionen steigt die Verschuldung, sollte das Eigenkapital auch entsprechend erhöht werden. Die Erhöhung der Verschuldung ohne Anhebung des haftenden Eigenkapitals kann das Rating deutlich verschlechtern – ohne, dass das Unternehmen das sofort bemerkt. Hans-Peter Trimborn empfiehlt an dieser Stelle eine Besprechung mit dem Steuerberater.
Desweiteren kommen in das Bankrating qualitative Faktoren hinzu: Dazu zählt unter anderem alles, was mit der Unternehmerpersönlichkeit zu tun hat. Wie wird das Unternehmen geführt, wie sichert der Unternehmer sich ab, was tut er für die Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Dabei sollte unbedingt auf die vollen Kompetenzen der Mitarbeiter eingegangen werden. Ein Meister hat zum Beispiel zusätzlich eine betriebswirtschaftliche Ausbildung, was vielleicht der Banker gar nicht weiß, da er kein detailliertes Wissen über den Ausbildungsweg hat. Darauf sollte hingewiesen werden. Alle Attribute, die den Betrieb ausmachen, werden so auf den Tisch gelegt. Bevor es in das Ratinggespräch mit den Banken geht, rät Trimborn unbedingt dazu, sich mit einer Fachkraft wie einem Steuerberater vorzubereiten.
Tipps der Experten
Aussicht auf Erfolg hat das Unternehmen? Gut vorbereitet auf solche Themen kann man die Auskunfteien und die Kreditgeber überzeugen, einen positiven Scorewert bzw. Rating zu vergeben. Dafür müssen Handwerksbetriebe sich allerdings aktiv mit Scoregebern auseinandersetzen. Das ist gerade in diesem Jahr wichtig, da die Branchen wahrscheinlich durch die Folgen der Pandemie in den Bewertungen neu bewertet und ggfs. abgestuft werden.
Links:
Webseite: https://marion-kenklies.de
Facebook: https://de.linkedin.com/in/hans-peter-trimborn-9b54501a7
Xing: https://www.xing.com/profile/HansPeter_Trimborn
Youtube: https://www.youtube.com/channel/UClVt-UOsaQzAtTv2Ns6lM5w
Die fünf besten Baustellenhandys 2021
In diesem Artikel:
Das Smartphone ist mittlerweile zu unserem täglichen Begleiter geworden. Auch auf der Baustelle ist es aus dem Berufsalltag nicht wegzudenken; immerhin sollten Arbeitgeber rund um die Uhr erreichbar sein. Die meisten Smartphones aber sind für die Baustelle viel zu anfällig. Handwerker sollten sich am besten für ein Baustellensmartphone entscheiden, dem Staub, Schmutz und Feuchtigkeit nichts anhaben können.
Was aber sollten Baustellenhandys alles können?
Im Vergleich zu einem andern Smartphone sollten Baustellentelefone möglichst funktional sein und zum Beispiel auch mit Handschuhen bedient werden können. Die Optik steht bei solchen Handys also eher an zweiter Stelle; setze stattdessen auf Funktionalität.
Handys für die Baustelle müssen stark und robust sein und wenn möglich auch einen Sturz aus der Hosentasche überleben.
Smartphones für die Baustelle sollten mindestens mit IP67 ausgestattet sein, damit ihnen Feuchtigkeit nichts ausmacht.
Unsere 5 Top Baustellensmartphones 2021
Ulefone Armor 10 5G
Das Ulefone Armor 10 5G verfügt über eine Quad-Kamera mit 64 Megapixel und zusätzlich über eine 16-Megapixel-Frontkamera.
In der Liste der beliebtesten Outdoor Handys taucht das Ulefone Armor 10 5G immer wieder auf. Die Besonderheit: Es ist eines der wenigen Outdoorhandys mit 5G. Der 6,67 Zoll große Bildschirm ist ausreichend groß für zahlreiche Anwendungen. Dennoch wirkt das Smartphone nicht so überdimensioniert wie zahlreiche andere Produkte dieser Kategorie. 8 GB Arbeitsspeicher und ein 128 GB großer interner Speicher, der sich sogar individuell erweitern lässt, sprechen ebenso für das Ulefone Armor 10 5G.
Unbedingt erwähnenswert ist die hochwertige Kamera; eine der besten, die man momentan bei Outdoor Handys findet. Das Ulefone Armor 10 5G verfügt über eine Quad-Kamera mit 64 Megapixel und zusätzlich über eine 16-Megapixel-Frontkamera. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen zählen ein Gyroskop, ein digitaler Kompass und ein Barometer. Ein ausreichender IP-Schutz vor Wasser und Stößen runden das Outdoor Handy gekonnt ab; ebenso wie die erstaunlich lange Akkulaufzeit. Positiv: Das Smartphone kann sogar kabellos geladen werden.
Caterpillar Cat S62 pro
Zudem hat es die IP68-Norm und ist damit Staub- sowie komplett Wasserdicht. Sogar bei ständigem untertauchen.
Wer sich für Outdoorprodukte aller Art interessiert, hat sicher schon einmal etwas von dem Hersteller Caterpillar gehört. Diese Firma ist einer der führenden Hersteller im Outdoorbereich. Klar also, dass auch ein Outdoorhandy zum Produktsortiment zählt. Das Caterpillar Cat S62 pro hebt sich von seinen Mitstreitern gekonnt ab, denn es ist mit einer integrierten Wärmebildkamera versehen. Sie dient dazu, Wärme- und Temperaturkontraste in einer Entfernung von bis zu 30 Metern darzustellen.
Zudem hat es die IP68-Norm und ist damit Staub- sowie komplett wasserdicht. Sogar bei ständigem untertauchen. Außerdem hält der Bildschirm mehreren Stößen aus bis zu 1,6 Metern problemlos stand. Dazu bringt einen der Akku mit 4000 mAh bei aktiver Nutzung über den ganzen Arbeitstag. Das Cat S62 pro ist ein gutes Baustellensmartphone im Bereich von über 500 Euro, das neben der Wärmebildkamera mit einer zusätzlichen Hauptkamera mit 12 Megapixel ausgestattet ist.
Doogee S95 Pro
Das Besondere an diesem Smartphone ist, dass es anhand diverser Module erweitert werden kann.
Wer ein Outdoorhandy mit einem besonders großen Display sucht, ist mit dem Doogee S95 Pro gut beraten. Das 6,3 Zoll große Display ist besonders gut zu lesen. Auch die restliche Ausstattung kann sich durchaus sehen lassen: Sowohl der interne Speicher mit 128 GB und 6 GB RAM als auch die verbaute Kamera lassen kaum Wünsche offen. Das Besondere an diesem Smartphone ist, dass es anhand diverser Module erweitert werden kann.
Unter anderem gibt es ein Walkie-Talkie-Modul, ein Nachtsichtmodul und ein Gaming-Modul. Barometer, Gyroskop und der Coulometer zur Messung elektrischer Ladung sind weitere Ausstattungsmerkmale, die nicht unerwähnt bleiben sollten. Natürlich versteht es sich von selbst, dass das Handy für die Baustelle sehr robust ist: Dafür sorgt unter anderem der Rahmen aus einer Titanverbindung. Dafür ist das Smartphone mit einem Eigengewicht von 281 Gramm aber auch relativ schwer.
Samsung: Galaxy Xcover 5
Das Handy wurde speziell für gewerbliche Nutzer entwickelt und ist für den Einsatz auf der Baustelle oder im Außendienst hervorragend geeignet.
Auch der Marktführer Samsung hat natürlich ein hochwertiges Outdoorhandy im Angebot. Das Modell Galaxy Xcover 5 ist gemäß IP68 bestens vor Wasser und Staub geschützt und soll sogar einen Sturz aus einer Höhe von 1,5 Metern unbeschadet überstehen. Ein weiteres wichtiges Kriterium: Das Outdoorhandy ist mit einer sogenannten Glove-Touch-Funktion ausgestattet und kann daher problemlos mit Arbeitshandschuhen bedient werden. Etwa 299 Euro muss man für dieses beliebte Modell einplanen.
Ausgestattet mit einem 5,3 Zoll großen Bildschirm, ist das Galaxy Xcover 5 der würdige Nachfolger des Galaxy Xcover 4S. Das Handy wurde speziell für gewerbliche Nutzer entwickelt und ist für den Einsatz auf der Baustelle oder im Außendienst hervorragend geeignet. Erwähnenswert sind weiterhin die auffallend kleinen Abmessungen, vergleicht man das Gerät mit den anderen im Handel erhältlichen Modellen. Von der Größe her ist es mit dem Iphone 12 vergleichbar und passt damit in jede Jackentasche. Gut gefällt auch das geringe Eigengewicht von gerade einmal 170 Gramm.
Blackview BV9900 Pro
Es ist bis zu einer Tiefe von 1,5 Metern bis zu 30 Minuten lang wasserdicht und äußerst robust, was Stürze angeht.
Zwar ist Blackview ein in Deutschland eher unbekannter Hersteller. Dennoch sollte das Blackview BV9900 Pro in der Liste der beliebtesten Smartphones für den Outdoorbereich nicht unerwähnt bleiben. Dieses erst im Mai 2020 vorgestellte Handy ist eines der neuesten Steckenpferde des Herstellers aus Hong Kong. Ähnlich wie das vorweg beschriebene Caterpillar Cat S62 verfügt auch dieses Outdoorhandy über eine integrierte Wärmebildkamera.
Leider ist auch dieses Handy mit einem Gewicht von 273 Gramm verhältnismäßig schwer. Dafür punktet es mit anderen sinnvollen Features: Das mit dem Betriebssystem Android 9.0 ausgestattete Telefon verfügt über 128 GB Arbeitsspeicher. Zudem ist es eines der widerstandsfähigsten Handys überhaupt. Es ist bis zu einer Tiefe von 1,5 Metern bis zu 30 Minuten lang wasserdicht und äußerst robust, was Stürze angeht. Momentan ist das Gerät zum Kaufpreis von etwa 320 Euro erhältlich.
Unser Fazit
Alle vorgenannten Smartphones sind für Handwerker hervorragend geeignet. Zugegeben: Die Top-Leitung, wie sie hochpreisige Modelle bieten, ist bei den Baustellen Smartphones meist nicht gegeben. Solch eine große Funktionsvielfalt ist bei Smartphones für den Handwerker aber auch gar nicht gewünscht. Vielmehr geht es darum, dass die Modelle möglichst robust sind und Erschütterungen aushalten. Auch Staub und Schmutz sollte ihnen nichts ausmachen, weshalb sie mit einem robusten Gehäuse versehen sind. Vielfach verfügen diese Smartphones über diverse Zusatzfunktionen wie ein leistungsfähiges GPS oder eine Action Cam. Aus diesem Grund sind sie auch als Outdoor Handy sehr beliebt.







