Digitalisierung war noch nie so wichtig wie jetzt.
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Zudem hat die anhaltende Coronakrise gezeigt, wie wichtig digitalisierte Arbeitsabläufe für Betriebe sein kann – mit Blick auf Kundenkontakt und Internetauftritt.
Eine Umfrage der KfW zum Thema Digitalisierung zeigt auf, dass zwar die Mehrheit der Unternehmen in den nächsten zwei Jahren zum Thema investieren, allerdings der Trend rückläufig ist. Wie vorher erwähnt, sieht die Umfrage im Baugewerbe und Handwerk vergleichsweise weniger Digitalisierungspotenzial. Doch dabei gibt es für verschiedenste Unternehmensgrößen bereits spannende digitale Lösungen, die das Arbeiten im Büro und auf der Baustelle erleichtern können.
Hier lohnt es sich unter anderem einen Blick auf Handwerkerapps, Videochatprogramme, Drohnen, realistische Computermodelle oder 3D-Drucker zu werfen. Zudem hat die anhaltende Coronakrise gezeigt, wie wichtig digitalisierte Arbeitsabläufe für Betriebe sein kann – mit Blick auf Kundenkontakt und Internetauftritt. Doch bevor wir auf diese Beispiele eingehen, bringen wir Euch zuerst die Ergebnisse der KfW-Umfrage näher.
Die Unternehmensumfrage der KfW in Bezug auf Digitalisierung.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz KfW) befragt seit 2017 in Zusammenarbeit mit Verbänden und Unternehmen aller Branchen, Größen und Regionen zum Thema Digitalisierung. Darunter auch das Handwerk und das Baugewerbe. Bei der Befragung soll geklärt werden, welche Unternehmen bereit sind, fest in die Digitalisierung zu investieren und aus welchen Gründen. Bei der aktuellen Ausgabe aus dem Zeitraum Dezember 2019 bis März 2020 kam heraus, dass die Bereitschaft, in Digitalisierungsvorhaben zu investieren, insgesamt rückläufig ist im Vergleich zum Vorjahr.
Noch 61 % haben eine Maßnahme fest eingeplant, während 21 % noch unsicher sind und 18 % diese komplett ablehnen. Im Bereich Bau peilen 51 % der Betriebe eine Investition in den nächsten zwei Jahren an, wohingegen 21,1 % diese ablehnen und 27,3 % noch unentschlossen sind. Das Handwerk weist ähnliche Werte vor mit 52 % für Digitalisierungsvorhaben in den nächsten 2 Jahren, 22,7 % dagegen und 25,4 % mit der Antwort unsicher.
Doch, was wird eigentlich als Digitalisierung verstanden?
In der Hinsicht wird unter Digitalisierung oder einem Digitalisierungsvorhaben eine Durchführung von Projekten mit digitalen Technologien verstanden. Der Einsatz der Technologien führt zu Verbesserungen in den Prozessen, Produkten oder Dienstleistungen der Betriebe. Entweder durch Interaktion im Umfeld des Unternehmens oder durch Kompetenzen innerhalb der Firma.
Warum Digitalisierung im Bau und Handwerk nicht nur „BMI“ bedeutet
In der Befragung wird angeführt, dass der zentrale Digitalisierungsschritt im Baugewerbe und Handwerk Richtung „Building Information Modeling“ (kurz BIM) gehen könnte. Damit wird eine Software-Methode beschrieben, mit der die vernetzte Planung, Bewirtschaftung und Ausführung von Bauwerken möglich ist. Kurz gesagt werden alle relevanten Bauwerksdaten erfasst, kombiniert und visualisiert. Doch es gibt noch andere aussichtsreiche Innovationen.
Was mit welchem Budget getan werden kann.
Von Handwerkerapps bis Videochats.
Für kleinere bis mittlere Handwerks- und Baubetriebe lohnt es sich, Arbeitsabläufe auf der Baustelle und dem Büro zu digitalisieren. Mit Apps für Handwerker und die Baustelle wie Craftnote lässt sich das schon kostengünstig realisieren. So können beispielsweise die komplette Dokumentation und Kommunikation eines Bauprojektes über einen Kanal geregelt werden. Jeder Mitarbeiter weiß jederzeit, was er wo genau zu tun hat. Auf der anderen Seite lässt sich so der Fortschritt genau im Auge behalten. Kostengünstig sind auch gezielte Internetauftritte des Betriebes, um mehr Kunden zu erreichen oder Videochats mit Programmen wie „Zoom“ in Zeiten von Corona, um mit Kunden in Kontakt zu bleiben.
Drohnen und 3D-Modelle.
Für alle Gewerke, die am und auf Häusern arbeiten, kann sich moderne Drohnen- oder 3D-Technik lohnen, auch wenn es etwas teurer wird. Dachdecker zum Beispiel benutzen schon jetzt zunehmend Drohnen, um Dächer zu besichtigen und Aufmaße zu nehmen, ohne direkt auf das Dach zu klettern. Für Maler gibt es spezielle Software mit Lasermessgeräten, die schnell ganze Hausflächen analysieren, die Materialmenge bestimmen und 3D-Modelle ausgeben. So können sich Kunden schon vor der Fertigstellung ein Bild davon machen.
Werkstücke aus dem 3D-Drucker.
Für höhere Budgets lassen sich auf 3D-Drucker und CNC-Fräsen in den Firmenbetrieb mit einbauen. Damit lassen sich schnell individuelle und maßangefertigte Werkstücke herstellen, um Produkte möglichst genau nach Kundenwunsch herstellen zu können. Sogar ganze Häuser wurden schon aus dem 3D-Drucker gefertigt, wie ein Pilotprojekt aus Frankreich demonstrierte. Zwar noch nicht ausgereift, aber auf einem guten Weg dahin.
Motivation oder Druck der Digitalisierung?
Weitere wichtige Erkenntnisse der Umfrage beziehen sich auf die Motivation für Digitalisierungsvorhaben: Hierbei lässt sich feststellen, dass 92 % der Firmen, die ein solches Vorhaben sicher geplant haben, die neue Technik als Chance sehen. Insgesamt aber wächst der Anteil an Firmen die „Druck“ aus dem Unternehmensumfeld als Motivation angeben – besonders in den Kategorien „Wettbewerbsdruck am Markt“ (30 %) und „Digitalisierung der Wertschöpfungskette“ (24 %). Zwar überwiegt die eigenständige Motivation zur Digitalisierung, doch es lässt sich ein klarer Trend zum „Änderungsdruck“ von außen feststellen. Dahingehend werden digitale Prozesse auch zunehmend als Herausforderung wahrgenommen.
Zwar überwiegt die eigenständige Motivation zur Digitalisierung, doch es lässt sich ein klarer Trend zum „Änderungsdruck“ von außen feststellen.
Mit der Digitalisierung zu mehr Produktivität und Kundenzufriedenheit.
Die Herausforderung allerdings zu meistern, hat mehrere Vorteile: Zum einen werden Mitarbeiter besser in digitalen Techniken ausgebildet, was bestehendes Wissen erweitert und neue Fachkräfte anziehen kann. Zum anderen können bestimmte Arbeiten präziser und schneller ausgeführt werden. Das sorgt im weiteren Schritt nicht nur für Vermeidung von Fehlern, sondern auch für mehr Kundenzufriedenheit. Denn moderne Technik und fehlerfreie Ausführungen beeindrucken ungemein. Gerade die Coronakrise hat uns gezeigt, wie wichtig digitale Technik ist – allein um mit Kunden in Kontakt zu bleiben. Darüber hinaus können Arbeitsprozesse optimiert werden, um auch in Zukunft konkurrenzfähig zu bleiben.
Wie man Mitarbeiter im Handwerk fair und transparent bewertet
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Die Leistungsbeurteilung und das Mitarbeitergespräch, zwei Führungsinstrumente, die im Handwerk eine besondere Rolle einnehmen. Eine faire und transparente Leistungsbeurteilung, die Mitarbeiter nachvollziehen können und ein gut geführtes Gespräch, indem Ziele in Zusammenarbeit erstellt werden sowie positive wie negative Kritik geäußert wird, ist Goldwert. Dadurch kann das Verhältnis von Chef und Mitarbeitern gestärkt, die Produktivität im Handwerk gesteigert und noch dazu ein besseres Arbeitsklima geschaffen werden. Bei manchen Handwerksunternehmen aber, kommt diesen zwei Instrumenten wenig Beachtung zu. Zumal sie bei Mitarbeitern eher Bauchschmerzen als Vorfreude auslösen.
Schon in der Schulzeit hatte irgendwann jeder negative Erfahrungen mit den gängigen Bewertungssystemen. Das muss aber nicht sein. Beurteilende Vorgesetzte können mit gut durchdachten Bewertungskriterien und individuellen Bewertungsgesprächen für positive Ergebnisse sorgen.
Für die Mitarbeiterbeurteilung im Handwerk gilt: Faire Leistungskriterien überlegen und festlegen
Zuerst ist es wichtig, Leistungskriterien festzulegen, in welcher Form die Mitarbeiter von der Firma gefordert werden, damit es sich anschließend fair und nachvollziehbar bewerten lässt. Hierbei ist es hilfreich in verschiedene Kategorien zu unterteilen und auf alle Beschäftigungsstufen individuell einzugehen, da zum Beispiel ein Vorarbeiter ein anderes Anforderungsniveau besitzt als ein normaler Mitarbeiter.
Eine Möglichkeit wäre die Unterteilung von „unverzichtbaren“-, „sehr wünschenswerten“- und „zusätzlichen“- Kriterien. Beim Erstgenannten kann es sich um Fachwissen handeln, beim Zweitgenannten um spezielle Kenntnisse und beim Dritten, um Fremdsprachenkenntnisse. Danach kann mit Bezug auf die Kriterien die Leistung inhaltlich bewertet werden. Dabei sollte ein Mindestmaß an Normalleistung durch den Beurteilenden festgelegt werden.
Wie hat der Arbeiter seine fachliche Kompetenz in der Leistung umgesetzt?
Wie strukturiert und sorgfältig geht er dabei vor?
Wie gut sind Zusammenarbeit und Teamfähigkeit mit anderen im Betrieb?
Stechen persönliche Eigenschaften heraus?
Welche Führungskompetenz beweist er bei seinen Leistungen?
Fehler, die es bei der Leistungsbeurteilung zu beachten gibt
Allerdings gibt es bei der Leistungsbewertung immer Fehlereinflüsse zu beachten. Sei der Bewertungsbogen noch so objektiv ausgelegt, die Bewertung selbst hat immer einen subjektiven Einfluss vom Beurteilenden, den es kritisch zu hinterfragen gilt. Die Ergebnisse können dadurch verzerrt werden. Zu den Fehlereinflüssen gehört grundlegend zum Ersten die Wahrnehmungsverzerrung.
Besonders positiv oder negativ wahrgenommene Leistungen bleiben nämlich besser in Erinnerung. Dabei kann es helfen ein Leistungstagebuch zu führen, in das stetig eingetragen wird, um die Mitarbeiterbindung im Handwerk nicht unnötig zu belasten. Zum Zweiten können Maßstabsprobleme das Ergebnis verzerren. Das heißt, die Leistungskriterien werden entweder zu hoch oder zu niedrig angesetzt beziehungsweise es wird versucht, den Handwerker absichtlich nicht mit negativen zu belasten, um das Betriebsklima nicht zu gefährden.
Zum Dritten gibt es den Einflussfaktor der kognitiven Probleme oder der bewussten Fälschung. Der persönliche Zustand des Beurteilenden spielt immer in die Bewertung rein. Gibt es familiäre Probleme, kann es vorkommen, dass Mitarbeiter automatisch schlechter bewertet werden.
Dabei kann es helfen ein Leistungstagebuch zu führen, in das stetig eingetragen wird.
Mitarbeitergespräche sollten gut vorbereitet und konstruktiv geführt werden
Ist die Mitarbeiterbeurteilung im Handwerk erfolgt, gilt es zudem in einem Mitarbeitergespräch über die Leistungen und zukünftigen Ziele zu sprechen, um die Leistungsbeurteilung auch transparent zu machen. Auch hierbei gibt es einiges zu beachten, um Fehler zu vermeiden. Für ein gutes Gespräch ist es wichtig, dass der Vorgesetzte sich gut vorbereitet und ein konstruktives Gespräch zulässt.
Wird nicht individuell auf die Person eingegangen, kann es dazu kommen, dass Kritik falsch aufgenommen oder sogar unangebracht geäußert wird. Es hilft, wenn zu den Leistungskriterien ein Leistungsbogen erstellt wird, der auch vom Mitarbeiter ausgefüllt wird. Als konstruktiver Gesprächseinstieg kann danach der Vergleich beider Bögen dienen. Dabei können beide Seiten Lob und Kritik äußern, damit sich der Mitarbeiter verstanden und wertgeschätzt fühlt.
Sind bestimmte Ziele nicht erfüllt worden, ist es besser diese nicht nur anzusprechen, sondern auch gleich Vorschläge für Verbesserungen einzubringen. Als Letztes sollten gemeinsam neue Leistungsziele festgelegt werden, die für beiden Seiten erreichbar scheinen. Dabei sollte nie vergessen werden, dass die Leistungsbeurteilung mit Kritik und neuen Zielen die Produktivität im Handwerk steigern soll und nicht hemmen.
Sind bestimmte Ziele nicht erfüllt worden, ist es besser diese nicht nur anzusprechen, sondern auch gleich Vorschläge für Verbesserungen einzubringen.
Zum Erfolg mit der SMART-Formel
Um ein erfolgreiches Gespräch zu führen und dadurch Mitarbeiter wirklich zu verbessern sowie die Mitarbeiterbindung im Handwerk zu fördern, kann die SMART-Formel helfen. Sie hilft bei der Zielsetzung und erinnert daran, die Ziele aus dem Gespräch S-pezifisch auf jeden Mitarbeiter M-essbar zu formulieren, damit sie positiv zur A-ktion anregen, aber trotzdem R-ealistisch erreichbar bleiben und T-erminlich festgelegt sind.
Die fünf besten Tablets für Handwerker auf der Baustelle 2020
Stift und Papier wird auf der Baustelle in den letzten Jahren zunehmend von Smartphone und Tablet abgelöst. Die digitale Technik kommt unter anderem beim Schreiben von kurzen Notizen, dem Anfertigen von Skizzen oder der Erfassung des Materialverbrauchs sowie der Dokumentation von Arbeitsprozessen zum Einsatz. Allerdings sind die Tablets für die Baustelle besser für den Arbeitsalltag eines Handwerkers gerüstet als ihre herkömmlichen Versionen für Sofaabende zu Hause.
Die gängigen Namen wie „Rugged-, Rough- oder Outdoortablet“ beschreiben die Vorteile der Technik haargenau: Staub, Wasser und raue Umgebungen können den Tablets nichts anhaben. Wir helfen Dir bei der Auswahl und stellen Dir einige Top-Modelle vor.
Baustellentablets im Jahr 2020 sollten handlich, leistungsfähig, kompakt und übersichtlich sein.
Was sollte Dein Tablet können?
Baustellentablets im Jahr 2020 sollten handlich, leistungsfähig, kompakt und übersichtlich sein. Genauer gesagt leistungsfähiger und größer als ein Smartphone, aber dennoch kompakter als ein Laptop. Außerdem sollten Schmutz, Wasser und wiederkehrende Stöße dem Gerät nichts anhaben können. Auch das Display ist anderen Anforderungen ausgesetzt. Dieses sollte mit Handschuh bedienbar und bei Sonneneinstrahlung erkennbar sein. Dazu kommen spezielle Anforderungen für jedes Gewerk. Es gibt also nicht das eine Baustellentablet, das jedem Handwerker weiterhelfen kann. Deswegen lohnt sich ein genauerer Blick auf die Angaben und Funktionen der Geräte, denn dann erleichtern die richtigen Tablets:
die Datenspeicherung und -suche, da alle Dokumente digital abgerufen werden können,
die Arbeitsabläufe durch schnelle und übersichtliche Techniken wie digitale Skizzen und Notizen,
eine einfache Dokumentation und Kommunikation durch zusätzliche Handwerkerapps.
Gegenüber der analogen Erfassung mit Stift und Papier wird so ein unübersichtliches Zettelchaos verhindert. Zudem müssen keine unleserlichen Handschriften mehr entziffert werden. Alle erstellten Dokumente lassen sich dann schnell über ein Gerät abrufen sowie sauber bearbeiten und verändern. Zusätzlich können Handwerkerapps mehr Zeit für das Handwerk schaffen.
1. Das Flagschiff „Samsung Galaxy Active Tab 2“
Seit dem ersten Outdoortablet des bekannten Herstellers wurde die Sicherheit und Technik des Gerätes stetig weiterentwickelt. So zeichnet das 8 Zoll große „Tab 2“ nun eine IP68-Norm aus. Das heißt, es ist staubdicht, stoßfest aus Höhen von bis zu 1,2 Metern und bei andauerndem Untertauchen in Wasser funktionsfähig. Der Prozessor mit 1,6 GHz, 3 GB Arbeitsspeicher und die Netzwerkverbindungen sind auf dem neusten Stand und ermöglichen ruckelfreies Surfen und Arbeiten. Mit 16 GB Speicherplatz liegt das Gerät im Mittelfeld.
Ein weiterer Vorteil liegt im mitgelieferten Stift. Durch diesen lässt sich das Baustellentablet mit Handschuhen bedienen.
Durch eine 8 Megapixel Kamera vorne und einer mit 5 Megapixel auf der Rückseite lassen sich präzise Aufnahmen der Baustelle machen. Ein weiterer Vorteil liegt im mitgelieferten Stift. Durch diesen lässt sich das Baustellentablet mit Handschuhen bedienen. Außerdem können so leicht Skizzen angefertigt werden. Nur bei direkter Sonneneinstrahlung kann es zu erschwerter Sicht auf dem Bildschirm kommen. Der Preis in der voll ausgestatteten Version beläuft sich auf ungefähr 390 Euro.
2. Aus dem Bereich Preis/Leistung „Acer Enduro T1 ET108“
Das neue T1 aus dem Hause Acer überzeugt mit seinem hochauflösenden 8 Zoll Display, welches entspiegelt und somit in verschiedensten Lichtsituation gut lesbar ist. Dazu ist er mit einem speziell gehärteten Glas geschützt. Der leistungsstarke 2,0 GHz Prozessor mit 4 GB RAM sorgt zudem für ruckelfreies Arbeiten ohne Verzögerungen. Beachtlich sind auch die 64 GB Speicherplatz für eine Fülle an Daten. Außerdem kann sich auf die Stoßfestigkeit bis 1,2 Meter verlassen werden, falls das Tablet aus der Tasche rutscht.
Beachtlich sind auch die 64 GB Speicherplatz für eine Fülle an Daten.
Allerdings ist es mit der IP54-Norm etwas weniger geschützt als die anderen Handwerkertablets. Das bedeutet, dass der Staubschutz leicht eingeschränkt ist, jedoch Wasserstrahlen keine Chance haben. Zusätzlich gibt es einen Barcode-Scanner sowie ein NFC-Lesegerät. Dieses Modell hebt sich ebenfalls durch die Full HD-Kamera auf der Vorder- und die HD-Kamera auf der Rückseite hervor. Dafür ist die Akkulaufzeit mit 9 Stunden begrenzt, was der Preis ab 390 Euro im Mittelfeld entschädigt.
3. Der Spezialist für das Grobe „Caterpillar CAT T20 Pro“
Caterpillar stellt nicht nur Baumaschinen her, sondern weiß auch im Bereich Outdoor Smartphones und Tablets zu überzeugen zum Beispiel in Sachen Display und Prozessor steht das T20 mit 8 Zoll in nichts nach. Mit der IP67-Norm ist das Handwerkertablet gegen Staub und für eine halbe Stunde unter Wasser geschützt. Beim Thema Stoßfestigkeit sticht das Modell heraus: Mit Stürzen aus bis zu 1,8 Metern hält das Gerät mehr aus als andere. Überzeugungsarbeit leisten ebenfalls der Speicher mit 64 GB und die Akkulaufzeit mit 20 Stunden.
Mit Stürzen aus bis zu 1,8 Metern hält das Gerät mehr aus als andere.
Allerdings wirkt der Prozessor leicht veraltet gegenüber dem Modell von Samsung. Zudem muss darauf geachtet werden, die Abdichtungsklappen an den Seiten zu schließen, um die volle Schutzfunktion zu erhalten. Dennoch ist das Tablet für Baustellen, auf den es gröber zugeht, optimal geeignet. Der Preis beginnt ab ca. 600 Euro.
4. Der überzeugende Noname „CTFPND-8C“
Das Tablet für die Baustelle muss sich nicht hinter den großen Namen verstecken. Mit IP67-Norm ist es vor Staub und 30 Minuten unter Wasser ausreichend geschützt. Zusätzlich hält es durch seine Gummihülle Stürze aus einer Höhe von 1 Meter aus. Zwar ist das Display mit 7 Zoll kleiner als bei den anderen, allerdings genauso hochauflösend. Zudem ist es auch bei Sonneneinstrahlung lesbar. Außergewöhnlich ist auch die 13 Megapixel Rückkamera, die durch eine 5 Megapixelkamera auf der Vorderseite unterstützt wird. Dennoch ist der 1,5 GHz Prozessor nicht der Neuste, leistet aber einen soliden Dienst mit 3 GB RAM und 32 GB Speicherplatz. Genutzt werden kann das Tablet bis zu 20 Stunden laut Hersteller. Der Preis lässt sich ungefähr bei 470 Euro verorten.
5. Das leistungsstarke „Durabook R11 I“
Das R11 I ist von einem der bekanntesten Hersteller von Rugged-Tablets mit einem großen 11,6 Zoll Display, das sich auch mit Handschuhen bedienen lässt. Optional lässt sich das Modell mit einem bei Sonneneinstrahlung lesbaren Display erweitern. Durch die IP65-Norm ist das Modell gegen Staub und Wasserstrahlen geschützt. Dafür ist das Tablet aus Höhen von bis zu 1,8 Metern stoßsicher.
Des Weiteren hält der Akku fast 24 Stunden, was locker für einen Arbeitstag intensiver Nutzung ausreicht.
Neuerdings überzeugt der Prozessor mit der neuesten Intel-Technologie, der voll ausgereizt 4,5 GHz liefert und mit Windows 10 Pro läuft. Des Weiteren hält der Akku fast 24 Stunden, was locker für einen Arbeitstag intensiver Nutzung ausreicht. Wem die Funktionen nicht ausreichen, kann diese durch Zusatzmodule wie Lesegeräte oder Steckplätze erweitern. Dafür liegt das Durabook Modell mit Preisen ab 1.300 Euro in der oberen Liga.
Unser Fazit
Da es zahlreiche Unterschiede zwischen den Tablets in Bezug auf Sicherheit, Größe und Gewicht gibt, kann nicht von einem Baustellentablet für alle Gewerke ausgegangen werden. Jeder Arbeitsplatz im Handwerk birgt andere Herausforderungen, die sich auch auf die Anforderungen an digitale Technik auswirkt. Es hilft, sich im Voraus zu überlegen, was das Tablet auszeichnen sollte. Stoßfestigkeit, spezieller Schutz vor Schmutz und Wasser oder doch der leistungsfähige Prozessor. Die Auswahl dafür ist gegeben. Ob Tablet für Handwerker oder nicht, eine Versicherung für ihre kostbare Technik ist ein guter Anfang.







