Check and Work
Was Du in dieser Lektion lernen wirst:
Was ist Check and Work?
Handwerksunternehmer. Auf ihr lassen sich schnell und einfach qualifizierte Handwerksunternehmen aller Gewerke finden, die Dich bei Auftragsspitzen und Großaufträgen unterstützen. Der Sinn dahinter ist, dass alle vorhanden und qualitativ hochwertigen Netzwerke aus der Handwerksbranche sich auf der Plattform vereinen und sämtliche Synergien nutzen. Auf der einen Seite kannst Du also Hilfe anfordern. Auf der anderen Seite kurzfristig frei gewordene Kapazitäten nutzen, um andere Handwerksbetriebe zu unterstützen und die eigene Auftragsauslastung zu optimieren.
Wie kam es zu „Check and Work“?
Vor etwas mehr als einem Jahr bot ein A-Kunde der Firma einen Großauftrag an. Hierbei sollte ein neues Fitnessstudio installieren werden. Im Arbeitsverlauf kamen natürlich immer mehr Nachträge dazu. Das ließ die Kapazitäten immer knapper werden und kurz vor Ende des Projektes, kamen neue Ideen des Architekten hinzu. Bei den Abschlussarbeiten des Projektes lag die Auslastung bei 150 %. Holl fragte sich: „Wie sollen wir das packen?“ In dem Moment bekommt er ein Tipp von einem Handwerkskollegen. Dieser empfiehlt einen befreundeten Elektrotechnikbetrieb um Unterstützung zu Fragen, um den Zeitplan einzuhalten. Letztendlich sagt der Betrieb zu und schickt sechs Fachkräfte, die auf dem Markt kurzfristig schwer zu bekommen wären. In Form eines Werkvertrages unterstützten diese den Auftrag und innerhalb von drei Tagen waren alle zusätzlich ausstehenden Arbeiten ausgeführt. Der Kunde kann rechtzeitig eröffnen und die Idee von Check and Work war geboren.
Was ist der Mehrwert dabei?
Kommst du bei Großaufträgen an die Auslastungsgrenze oder hast momentan freie Kapazitäten, kann Check and Work in Zeiten des Fachkräftemangels weiterhelfen. Es reicht dann eine Anfrage zu erstellen, die dann alle infrage kommenden Unternehmen vorliegt. Diese Anfrage informiert somit schnell und einfach über die momentane Lage. Dazu können der Umkreis der Suche und die benötigten Gewerke angegeben werden. Dadurch arbeitet das Handwerk nach der Check and Work-Idee enger zusammen, um in Zeiten des Fachkräftemangels trotzdem gut bestehen zu können.
Die Voraussetzungen und ein kurzer Blick auf die Plattform
Für Check and Work sind keine besonderen Voraussetzungen bei Handwerksbetrieben notwendig. Ein erster Schritt besteht darin, auf den Button „Firmenprofil erstellen“ zu klicken und anschließend den Firmencheck zu absolvieren, damit andere Unternehmen wissen wo Deine Qualitäten liegen. Zudem werden dort Nachweise für die Qualifikationen und die Eintragung der Handwerksrolle abgefragt. Anschließend werden auch die weiteren Funktionen in der oberen Menuleiste „Aufträge Suchen“ und „Aufträge erstellen“ freigeschalten. Über den Button Handwerker suchen lässt sich sehen, wo sich in Deutschland schon Hotspots zur Unterstützung gebildet haben, beziehungsweise wo sie sich vermehren.
Was kostet Check and Work und wie ist der aktuelle Stand?
Mitgründer Martin Holl gehe es bei der Plattform vor allem darum, den Zusammenhalt im Handwerk zu stärken. Deswegen ist das Ganze kostenfrei. Der Wert schaffe sich für ihn darin, eine große Anzahl an Unternehmen zu vernetzen, um neue Möglichkeiten für jeden Betrieb zu schaffen. Trotzdem gibt es einen Spenden-Button, um die Entwicklung in Zukunft nicht abreißen zu lassen. Hierbei gibt es die Plattform nun schon 34 Wochen und momentan haben sich 263 Unternehmen bereits registriert, um zusammenzuarbeiten. Holl das Tool mit seinem Unternehmen selbst und empfiehlt es mit den Worten: „Macht mit und erfahrt wie geil es ist im Handwerk zusammenzuarbeiten!“
Wie man durch Social Recruiting Mitarbeiter im Handwerk gewinnt
In diesem Artikel:
- Was bedeutet eigentlich der Begriff Social Recruiting
- Wo liegen die Unterschiede von klassischer Mitarbeitergewinnung und Social Recruiting?
- Die Vorteile von Social Recruiting
- Wie gehe ich vor, wenn ich die Social Recruiting in meinem Betrieb umsetzen will?
- Wer sich nicht selbst mit der Materie befassen möchte, kann sich Hilfe beim Experten holen.
Wer sich nicht selbst mit der Materie befassen möchte, kann sich Hilfe beim Experten holen.
Digitalagenturen wie die von Experte Christian Keller aus Frankfurt, bieten umfassende Dienstleistungen zum Thema Social Recruiting an. Gerade wenn es darum geht, schnell einen neuen Mitarbeiter zu finden, kann die Arbeit vom Profi Gold wert sein. Hierbei weiß die Agentur über bestimmte Kniffe mit dem Anzeigenmanager oder der Social Media Plattform insgesamt Bescheid. Mit einem ersten Terminierungstool können Handwerker eine kostenlose 30-minütige Beratungssitzung bei Christian Keller ausmachen, um zu schauen, wie dem Unternehmen am Besten zu helfen ist. Der anschließende Recruitingprozess beläuft sich auf 2 – 8 Wochen, die Investitionssumme liegt dabei für den Gewinn eines neuen Mitarbeiters bei ungefähr 2500 – 3000 Euro.
Mehr Informationen:
5 Tipps für den optimal eingerichteten Büro Arbeitsplatz im Handwerk
In diesem Artikel:
- Tipp 1: Gesund arbeiten durch den richtigen Stuhl und Schreibtisch.
- Tipp 2: Die richtige Position von Bildschirm, Tastatur und Maus.
- Tipp 3: Zu den wichtigsten Umgebungsbedingungen gehören Raumklima, Beleuchtung und Lärmschutz.
- Tipp 4: Warme Farben, Bewegungsfreiheit und Ordnung sorgen außerdem für gute Arbeitsbedingungen.
- Tipp 5: Regelmäßige Pausen einlegen!
Zwar sehen Handwerker ihre Arbeit eher beim praktischen Teil der Arbeit auf der Baustelle oder in der Werkstatt, aber dennoch steht bei Handwerksunternehmern auch eine Menge Büroarbeit an. Egal ob es sich um Rechnungen schreiben, Termine koordinieren oder Kundenanfragen entgegennehmen handelt, bei der Büroarbeit im Handwerk muss effizient gearbeitet werden, damit das Geschäft läuft.
Unterstützend dafür ist eine gute Gestaltung und Ergonomie am Arbeitsplatz. Fühlen wir uns am Arbeitsplatz wohl, wird oft auch bessere Arbeit geleistet. Das fängt bei bequemen Büromöbeln an und kann bei der richtigen Raumgestaltung aufhören. Wir haben 5 Tipps zum optimal eingerichteten Arbeitsplatz zusammengefasst.
Tipp 1: Gesund arbeiten durch den richtigen Stuhl und Schreibtisch.
Was oft gebraucht wird, liegt nah, was weniger gebraucht wird, liegt weiter entfernt.
Wer im Büro arbeitet sitzt bekanntlich viel, was bei falscher Haltung schädlich sein kann und zudem auf die Arbeitsmoral drückt. Die Lösung heißt hier Ergonomie am Arbeitsplatz. Deshalb sollte der Schreibtischstuhl höhenverstellbar sein sowie verstellbare Armlehnen und eine Sitzfederung besitzen, um sich individuell an den Arbeiter anzupassen. Die Sitzhöhe ist optimal, wenn die Füße fest auf dem Boden abgestellt werden können und Ober- und Unterschenkel annähernd einen 90 Grad Winkel bilden.
Außerdem muss die verstellbare Rückenlehne mindestens bis zu den Schultern reichen, damit sie sich optimal der Wirbelsäule anpassen kann. Genauso wie der Stuhl sollte auch der Schreibtisch höhenverstellbar sein. Dafür sollte der Abstand zwischen Beine und Tischplatte mindestens eine Handbreite messen. Daneben muss die Platte groß genug sein, um für PC, Tastatur, Maus sowie Schreibzeug und Ablageflächen Platz zu haben. Das alles unter dem Credo: Was oft gebraucht wird, liegt nah, was weniger gebraucht wird, liegt weiter entfernt.
Tipp 2: Die richtige Position von Bildschirm, Tastatur und Maus.
Auch die Anordnung von der PC-Hardware ist wichtig für effizientes Arbeiten bei der Büroarbeit im Handwerk. Der Bildschirm sollte zum Beispiel frontal zur Person und nicht versetzt stehen. Sonst kommt es häufig zu Nackenschmerzen. Im besten Fall liegt zwischen Person und Bildschirm dabei eine Armlänge Abstand. Parallel vor dem Bildschirm, liegt die Tastatur und neben ihr die Maus. Damit diese problemlos und ohne einen zu großen Armhebel bedient werden können, sollte sie nicht zu weit von der Tischkante liegen. Falls die Kante zu sehr in den Unterarm drückt, bieten sich ergonomische Unterlagen an, um für Bequemlichkeit zu sorgen. Gesundheitsmanagement im Handwerk fängt auf der Baustelle an, hört aber im Büro auf.
Tipp 3: Zu den wichtigsten Umgebungsbedingungen gehören Raumklima, Beleuchtung und Lärmschutz.
Hierbei sollte die Raumtemperatur zwischen 20-22 Grad Celsius schwanken, also nicht zu warm und nicht zu kalt. Ein Tipp nebenbei, Studien haben gezeigt, dass Fensterlüften für ein angenehmeres Raumgefühl sorgt als Klimaanlagen. Ein weiterer Punkt ist die Beleuchtung des Raumes. Hier gilt, Lichtquellen innerhalb des Arbeitsbereiches müssen heller sein als außerhalb, um für die richtige Aufmerksamkeit zu sorgen. Zudem sollten die Lampen so positioniert sein, dass sie nicht auf dem Bildschirm spiegeln oder blenden.
Der Arbeitsplatz sollte außerdem seitlich zu Fenster angeordnet sein, damit herausgeschaut werden kann, aber die Sonne nicht blendet. Als Drittes gibt es den Lärmschutz zu beachten. Zu laute Umgebungsgeräusche lenken unterbewusst ab. Große Pflanzen oder Trennwände zu anderen Mitarbeitern können den Lärmpegel auf optimal unter 55 Dezibel senken.
Es ist bekannt, wie wichtig die Farbwahl für das Wohlbefinden in einem Raum ist. Blautöne wirkt beruhigend währenddessen Rottöne anregend wirken und zu Entscheidungen bewegen können.
Tipp 4: Warme Farben, Bewegungsfreiheit und Ordnung sorgen außerdem für gute Arbeitsbedingungen.
Es ist bekannt, wie wichtig die Farbwahl für das Wohlbefinden in einem Raum ist. Blautöne wirkt beruhigend währenddessen Rottöne anregend wirken und zu Entscheidungen bewegen können. In Kombination mit der richtigen Beleuchtung entsteht eine entspannte Arbeitsatmosphäre. Deswegen sollte auf grelle Farben und zu viel von einer dominanten Farbe wie Rot verzichtet werden. Außerdem können Bilder die gewünschte Wirkung hervorrufen. Daneben sollte auf die Bewegungsfreiheit im Büro geachtet werden.
Hierbei ist es wichtig, keine Stolperfallen im Raum zu platzieren, was auch zum Gesundheitsmanagement im Handwerk gezählt werden kann. Auch sollte sich am Arbeitsplatz problemlos gestreckt werden können, ohne etwas umzureißen. Denn hier wird Platz zum Denken gebraucht. Das bedeutet auch für aufgeräumte Arbeitsflächen zu sorgen. Der Schreibtisch dient also nicht als Ablagefläche und unnötige Gegenstände werden aufgeräumt. Erst dann kann eine gute Arbeitsatmosphäre herrschen.
Tipp 5: Regelmäßige Pausen einlegen!
Neben der konzentrierten Arbeit ist es genau so wichtig, regelmäßig Pausen zu machen. Das bedeutet nicht nur den Körper zu entspannen, sondern auch gezielt die Augen. Dabei hilft es sich kurz die Beine zu vertreten, denn das regt das Denkvermögen wieder an. Daneben kann es helfen, gezielt nach oben, unten, links und rechts zu schauen.
Das entlastet die Augen, wenn sie für eine längere Zeit nur gerade auf den Bildschirm gerichtet sind. Wird das beachtet, gilt es außerdem ausreichend zu trinken und für frische Luft im Büro zu sorgen. Davon regelt sich die Arbeit natürlich nicht von allein, allerdings unterstützt es die Leistungsfähigkeit. Durch die 5 genannten Tipps kann demnach die Büroarbeit effizienter erledigt werden.




