MentorLane
In diesem Artikel:
Was ist MentorLane
MentorLane ist eine Mentoring-Plattform, die sich darauf spezialisiert hat motivierte Menschen bei der Bewältigung von großen Herausforderungen zu helfen. Das gelingt ihnen, indem sie aufstrebende Persönlichkeiten (Mentees) an passende Mentoren vermitteln.
Die Zielsetzungen können dabei sehr unterschiedlich sein. Egal ob jemand sein eigenes Unternehmen gründen, seine Karriere beschleunigen oder sich auf persönlicher Ebene weiterentwickeln möchte, MentorLane versucht mittels weitreichendem Netzwerk einen individuell passenden Mentor zu finden. Dieser ist dann bestrebt durch persönliche Erfahrungen aus der Praxis bestmögliche Unterstützung zu bieten. Denn praktische Erfahrung hilft nahezu immer weiter, ob es nun darum geht, sich in eine bestimmte Richtung zu entwickeln oder gängige Fehler zu vermeiden. Der Mentor kann in diesem Rahmen als eine Art Wegweiser angesehen werden.
Für wen MentorLane geeignet ist
Laut Collin Berr, dem Gründer von Mentorlane ist die Plattform für jeden geeignet, der sich in einem Bereich verbessern möchte oder mit einer Problemstellung konfrontiert wird. Denn gerade wenn Veränderungen anstehen, ist es gut sich mit Jemandem austauschen zu können, der mit solch einer Situation bereits aus eigener Erfahrung vertraut ist.
Nehmen wir die Situation eines Handwerksmeisters an, welcher nach langem Überlegen den Entschluss getroffen hat, sich in seinem Gewerk in die Selbständigkeit zu wagen. Hat diese Person einmal gekündigt, ist sie plötzlich nicht mehr in einem festen Arbeitsverhältnis, welches dank langjähriger Aus- und Weiterbildung bestens vertraut war und wo die täglichen Aufgaben klar definiert waren. Wagt man nun den Sprung ins kalte Wasser, steht man plötzlich vor ganz neuen Fragestellungen.
Um nur einige potenzielle Fragestellungen zu nennen:
Wie schaffe ich klare Prozesse in meinem Betrieb? Wie funktioniert eigentlich Mitarbeiterführung? Auf welche Tätigkeiten sollte ich mich am ehesten fokussieren? Und wie setze ich eigentlich Digitalisierung im Arbeitsalltag um?
Sicherlich lassen sich einige Fragestellungen durch die Ausbildung an der Meisterschule, eine gründliche Recherche im Internet oder durch Fachbücher beantworten. Allerdings ist es häufig vorteilhaft, sich echtes Praxiswissen direkt von einem Experten einholen zu können. Genau an dieser Stelle setzt MentorLane an.
So läuft das Mentoring-Programm ab
Im ersten Schritt meldet man sich auf der Plattform an. Dort hat man dann die Möglichkeit sich kurz persönlich vorzustellen und die Herausforderung mit der man aktuell konfrontiert ist zu erläutern. Anschließend erhält man von MentorLane ein Feedback auf die gestellte Anfrage. Ist das Feedback angekommen, wird das Programm gebucht.
Im zweiten Schritt begeben sich die Experten von MentorLane auf die Suche nach einem passenden Mentoren innerhalb ihres Netzwerks, liefern im Nachgang Vorschläge und es kann ein erstes Vorgespräch vereinbart werden, um sich gegenseitig kennenzulernen. Anschließend werden die Rückmeldungen beider Parteien eingeholt. War das Treffen für beide Seiten positiv, geht das Programm in den nächsten Schritt.
Im dritten Schritt startet das eigentliche Mentoring-Programm und es gibt ein Strategie-Meeting für den gemeinsamen Austausch sowie die Planung der Vorgehensweise. Ist die Strategie definiert, geht das Mentoring-Programm los und es kommt zu einem regelmäßigen Austausch zwischen Mentor und Mentee.
Anhand dieser Faktoren werden die Mentoren ausgewählt
MentorLane achtet bei der Auswahl der Mentoren auf verschiedene Punkte darunter befinden sich unter anderem Kriterien wie Sozial- oder Führungskompetenz, denn niemand möchte mit einem schwer umgänglichen Menschen zusammenarbeiten. Mindestens genau so wichtig ist bei der Auswahl der Mentoren allerdings auch, ob diese bereits langjährige praktische Erfahrung in ihrem Umfeld sammeln und dabei nachweislich Erfolge erzielen konnten. Denn letztlich geht es dabei nicht nur darum Wissen zu vermitteln, sondern dieses auch in der Praxis anzuwenden und umzusetzen.
Zu MentorLane
MentorLane wurde 2015 von Collin Berr gegründet und hat als Mentoring-Plattform bereits über 300 „Matchings“ durchgeführt und ein Netzwerk von über 1000 Mentoren in Deutschland. Das „Matching“ bzw. die Unterstützung von MentorLane geht dabei in der Regel über einen Zeitraum von 12 Monaten, wobei es keine Seltenheit ist, dass die daraus resultierenden Beziehungen auch über dieses Jahr hinaus gehen. Weitere Infos zu MentorLane gibt es auf der Webseite, die unter diesem Artikel verlinkt ist.
Wie man sich als Handwerksbetrieb Google My Business einrichtet
Was Du in dieser Lektion lernen wirst:
- Google My Business – Einfach und kurz erklärt durch Digitalexperte Carlo Siebert
- Wie melde ich mich bei My Business an?
- Zu allererst alle nötigen Informationen zur Firma angeben
- Durch nützliche Statistiken und Bewertungen alles im Blick haben und sich in Zukunft verbessern.
- Ein professioneller Auftritt durch Fotos und der dazugehören Unternehmenswebsite.
- Durch spezielle Funktion kleine Beiträge verfassen und mehrere Standorte hinzufügen.
Google My Business – Einfach und kurz erklärt durch Digitalexperte Carlo Siebert
Was hat es mit der Google My Business-Funktion auf sich, wie kann es dein Unternehmen unterstützen und wie findest Du Dich mit den Funktionen zurecht? Diese Lektion mit Online Marketing Profi Carlo Siebert erklärt es dir.
Die Durchdringung des Internet beträgt in Deutschland mittlerweile ca. 84% der Gesamtbevölkerung (Statista, 2018). Fast jeder hat auf Google schon einmal nach einer bestimmten Dienstleistung oder einem bestimmten Produkt gesucht. Neben den normalen Treffern werden auch Unternehmen angezeigt, mit einer kleinen übersichtlichen Visitenkarte. Darauf zu sehen sich die wichtigsten Informationen über eine Firma, wie Öffnungszeiten, Telefonnummer, Standort und Website. Damit Firmeninhaber diese Visitenkarte erstellen, beziehungsweise verwalten können, kommt Google My Business in das Spiel. Eine Funktion, mit der ein Betrieb Aufmerksamkeit und letztendlich auch Kunden bekommen kann. Daher sollte das Anmelden bei My Business eine der ersten Online Aktivitäten eines jeden Handwerksbetriebs darstellen.
Wie melde ich mich bei My Business an?
Die Anmeldung geht schnell und ist völlig unkompliziert. Um auf die Anmeldungsseite zu kommen, wird entweder auf Google.de nach „My Business“ gesucht oder an die Websiteadresse „/mybusiness“ angehangen. Auf der Seite angekommen kann über den Button „Jetzt Starten“ auf das Anmeldefeld zugegriffen werden. Angemeldet wird sich mit den ganz normalen Google Kontodaten. Danach kann der Account mit einem Unternehmen verbunden werden, indem Informationen über dieses angegeben werden.
Ist bereits ein Eintrag des jeweiligen Unternehmens bei Google zu finden aber noch kein Inhaber angegeben, ist es möglich, auf die Frage „Sind Sie der Inhaber des Unternehmens?“ zu klicken. Damit Google sichergehen kann, dass es auch wirklich der rechtmäßige Besitzer ist, wird ein Code an die angegebene Postadresse geschickt. Dieser muss anschließend online verifiziert werden, um den Eintrag mit Ihrem Google Konto zu verbinden. Alles Weitere ist Briefumschlag mit Code angegeben. Nach der Verifizierung kann es auch schon losgehen.
Zu allererst alle nötigen Informationen zur Firma angeben
Im Hauptmenü können alle wichtigen Informationen im Firmeneintrag bei Google verwaltet werden. Auf die einzelnen Menüpunkte wird im Folgenden näher eingegangen. Angefangen beim Menüpunkt Bearbeiten, der oben rechts auf dem Bildschirm zu finden ist. Im Untermenü Informationen ist es zuerst wichtig alle Angaben korrekt, detailliert und aktuell anzugeben, da sich die Kunden daran orientieren. Gerade Öffnungszeiten sind für lokale Unternehmen besonders wichtig. Mit dem angezeigten Stift Symbol können diese verändert werden. Dazu gehören auch spezielle Öffnungszeiten an Feiertagen oder Ähnlichem. Außerdem kann die Telefonnummer, die Website und Fotos hinzugefügt werden, um dem Unternehmen ein Gesicht zu verschaffen. Zusätzlich können zudem Labels und Unternehmenscodes eingefügt werden, was allerdings bei lokalen Unternehmen nicht unbedingt nötig ist.
Durch nützliche Statistiken und Bewertungen alles im Blick haben und sich in Zukunft verbessern.
Der nächste wichtige und zu erklärende Hauptmenüpunkt sind die Statistiken. Hier lassen sich wichtige Nutzerdaten zum Google Eintrag einsehen. Darunter fallen: Wie viele Nutzer haben in einem bestimmten Zeitraum den Eintrag besucht? Wie viele davon haben direkt danach gesucht und wie viel wurden indirekt auf die Seite geleitet? Wie oft sind Nutzer die der Wegbeschreibung gefolgt oder haben über die angezeigte Telefonnummer angerufen? Zusätzlich macht Google Vorschläge, wie sich die Statistiken verbessern lassen.
Sind alle wichtigen Nutzerdaten kontrolliert, lohnt sich ein Blick auf den Menüpunkt Bewertungen. Denn Online-Empfehlungen sind mittlerweile sehr wichtig für den Erfolg eines Unternehmens. Unterteilt in alle Bewertungen, Unbeantwortete und Beantwortete lassen sich alle überblicken und übersichtlich beantworten. Zudem schadet es nicht bei zufriedenen Kunden nachzufragen, ob sie einen kurzen Text zum Produkt beziehungsweise Produkt schreiben. Auch auf negative Kritik sollte man stets eingehen und konstruktiv einen Lösungsweg vorschlagen. Im Anschluss kann man dann den Kunden darum bitten seine Bewertung zu aktualisieren. Bewertungen müssen auch von Handwerksbetrieben aktiv gemanagt werden.
Ein professioneller Auftritt durch Fotos und der dazugehören Unternehmenswebsite.
Genauso wichtig wie positive Bewertungen sind Fotos. Dabei kommt es bei Kunden und Google immer gut an aktuelle Impressionen hochzuladen. Zur Übersicht können die Bilder in bestimmte Kategorien wie Team, Identität, bei der Arbeit oder andere unterteilt werden. Das macht es für Besucher einfacher, zu verstehen, wer hinter der Firma steht. Neben einer Fotogalerie kann My Business auch bei der Erstellung einer Website helfen. Unter dem Menüpunkt „Website“ kann die Google Funktion aus den vorhandenen Informationen über das Unternehmen, eine automatisch generierte einfache Website erstellen. Diese kann anschließend verändert und angepasst werden. Das erspart viel Zeit, eignet sich jedoch nur für den Anfang. Eine professionell erstellte Website schafft nämlich mehr Eindruck bei Kunden.
Durch spezielle Funktion kleine Beiträge verfassen und mehrere Standorte hinzufügen.
Als neues Feature bei My Business gibt es seit einiger Zeit den Hauptmenüpunkt „Beiträge“. Mit ihm ist es möglich kleine Beiträge mit maximal 300 Wörtern zu erstellen und spezielle Anhänge wie eine Veranstaltung oder Bilder hinzuzufügen. So können Nutzer immer Up to Date gehalten werden, was gerade Wichtiges im Unternehmen ansteht.
Eine weitere Funktion, die nur bedingt relevant ist, bezieht sich auf das Thema Standorte. Gibt es mehrere Standorte einer Firma, kann über das Menu „Standort hinzufügen“ ein weiterer zum Account verbunden werden. Somit lassen sich über einen Account alle Standorte übersichtlich verwalten. Das bringt natürlich nur einen Vorteil, wenn auch mehrere Standorte vorhanden sind. Abschließend muss immer abgewogen werden, welches Ausmaß an Aufwand sich lohnt und ab wann wichtige Zeit bei der übermäßigen Pflege von My Business verschwendet wird.
Der Einstieg in Instagram für Handwerker
Was Du in dieser Lektion lernen wirst:
- Welchen Nutzen kann Social Media-Arbeit für das Handwerk haben, wie fange ich als Einsteiger am besten an und was muss ich dabei beachten?
- Nun stellt sich die Frage: Wie setzte ich das richtig um, ohne gängige Fehler zu begehen?
- Mit einem Business-Account einsteigen
- Gefolgt wird dem, der einen Persönlichen Bezug zum Nutzer aufweist
Nun stellt sich die Frage: Wie setzte ich das richtig um, ohne gängige Fehler zu begehen?
Experten-Tipp 1: Regelmäßige Aktivität (Kontinuität)
Es ist elementar wichtig regelmäßig neue Beiträge hochzuladen und Präsenz bei Instagram zu zeigen. Egal ob Fotos, Videos oder Story-Beiträge, die nur 24 Stunden sichtbar bleiben. Fehlt die Regelmäßigkeit (Kontinuität), haben die Nutzer keinen Grund einem Kanal zu folgen. In der Regel wollen Instagram-Nutzer sich regelmäßig über Themen informieren oder unterhalten werden. Für den Anfang ist es deshalb empfehlenswert mindestens 2-3 Beiträge pro Woche zu posten.
Experten-Tipp 2: Interaktion mit den Nutzern
Auf Instagram gibt es ständig Interaktionen mit dem eigenen Profil (damit sind Kommentare, „Gefällt mir“-Klicks oder Nachrichten gemeint.) Wird darauf nicht reagiert beziehungsweise geantwortet, zeugt dies von einer gewissen Inaktivität. Das bedeutet, dass es wichtig ist auch mehrmals täglich eingegangene Nachrichten zu beantworten & auf Kommentare zu reagieren. Dazu ist es für Felix Schröder zusätzlich wichtig sich bei Interaktionen mit den Nutzern nicht zu verstellen und ehrlich zu sein. „Wenn die anderen Nutzer merken, da steht jemand aktives und ehrliches hinter dem Profil, der mir einen Mehrwert geben möchte, bringt das enorm viel für das Wachstum des Kanals“.
Tipp 3: Einen Mehrwert bieten
Wie oben bereits angesprochen ist der Mehrwert, den ein Post für andere Nutzer bringt entscheidend für den Erfolg. Hierbei geht es um Beiträge, die den Followern auch wirklich etwas bringen. Im Handwerk lässt sich dies sicherlich gut umsetzen. Beherrscht jemand eine besondere Technik oder Arbeitsweise, bietet sich es an, den Followern Tipps mit Bildern und Videos zu geben. Unter anderem können Nutzer auch gezielt Fragen zu bestimmten Arbeitsschritten stellen, die dann schnell beantwortet werden können. Ein weiteres Beispiel ist es den Arbeitsalltag zu dokumentieren und dadurch andere Handwerker zu inspirieren.
Tipp 4: Bereitschaft die notwendige Arbeit zu investieren
Social Media bringt für Unternehmen selbstverständlich auch einen gewissen Arbeitsaufwand mit sich. „Wer wenig Arbeit in Social Media investieren will, wird keinen Erfolg haben“, sagt der junge Stuckateur Geselle, der täglich selbst 1-2 Stunden in Instagram investiert. So viel muss es für den Anfang allerdings gar nicht unbedingt sein. Schon wer täglich einige Minuten für „die Pflege“ des Firmenprofils aufbringt und die oben genannten Punkte beachtet, wird erste Erfolge erzielen können.
Mit einem Business-Account einsteigen
Neben den fünf grundlegenden Tipps gibt „Gipserfelix“ noch ein paar spezifischere Einblicke für Einsteiger in der Instagram Welt.
Im ersten Schritt ist es wichtig, sich einen Instagram Business-Account anzulegen. Damit lassen sich im Profil die wichtigsten Daten des Unternehmens wie Mail-Adresse und Telefonnummer des Handwerksbetriebs auf der Startseite des Profils angeben. Aber ein zweiter noch viel wichtigerer Pluspunkt für den Business-Account ist, mit diesem Account können Profilinhaber mithilfe der „Instagram-Insights“ die Nutzungsstatistiken ihres Profils analysieren. Diese geben Aufschluss über Themen wie: Welcher Beitrag erzielt die höchste Reichweite? Wie oft wurde mein Profil besucht durch den Beitrag? Wie häufig wurde der Beitrag an andere Nutzer weitergeleitet. Dadurch lassen sich häufig Muster erkennen, die sich dann auch in zukünftigen Posts umsetzen lassen.
Bei Instagram können Beiträge außerdem mit einem Budget beworben werden und so besser in den Fokus der Nutzer gerückt werden. Darüberhinaus lassen sich bei beworbenen Beiträgen (Promotions) die Zielgruppen eingrenzen, so werden die beworbenen Beiträge nur an Personen innerhalb einer vorher definierten Zielgruppe ausgespielt. Das kann zum Beispiel bei der Mitarbeitersuche hilfreich sein. „Hierbei ist es allerdings ratsam, erstmal kleine Geldbeträge zu investieren und auszuprobieren“, sagt Felix.
Gefolgt wird dem, der einen Persönlichen Bezug zum Nutzer aufweist
Werden alle grundlegenden Tipps beachtet und sich in die Funktionen von Instagram hineingearbeitet, kommt es laut Schröder außerdem sehr gut an, wenn das Profil einen persönlichen Bezug aufweist. Das heißt, wenn Nutzer merken, dass dort eine reale und ehrliche Person hinter dem Profil steht, die Spaß an der Sache hat und es auch so vermittelt. Erreicht wird das vor allem dadurch, dass man Einblicke in die eigene Arbeit gewährt. Dies kann durch längere Texte unter Bildern erfolgen, aber auch durch regelmäßige Videos aus dem Arbeitsalltag. Auch durch die Story-Funktion lässt sich eine persönlichere Ebene erreichen. Mit kleinen Impressionen zu Alltagserlebnissen die nur 24 Stunden sichtbar sind, kann sehr gut ein persönlicher Bezug zum Nutzer hergestellt werden.



