5 gute Gründe warum Sie als Handwerker das Aufmaß digital erfassen sollten
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Vom analogen Zollstock, Maßband und Notizbuch zur digitalen Aufmaß-Software, Laserscanner und 3D Projektion. Eine Baustelle ohne korrektes Aufmaß ist unmöglich zufriedenstellend zu beenden. Deswegen helfen seit vielen Jahrzehnten analoge Messinstrumente wie Zollstock und Maßband aber auch Stift und Papier, damit korrekt gearbeitet werden kann. Deshalb erfordert das Aufmaß Konzentration und eine halbwegs ordentliche Schrift vom Handwerker. Schnell wird ungenau gemessen oder schlecht leserlich notiert, was für alle weiteren am Projekt Beteiligten mehr Aufwand bedeutet.
Sind mehrere Handwerksbetriebe an einem Projekt beteiligt, erstellt meistens jeder Betrieb für sich ein Aufmaß. Das erhöht das Vertrauen in die gemessenen Werte, ist aber im Grunde unwirtschaftlich. Heutzutage muss das nicht mehr sein, denn wie in vielen anderen Bereichen des Handwerks, bietet die Digitalisierung auch hier eine interessante Lösung. Die Lösung lässt sich an fünf Gründen schnell erklären.
Die Lösung lässt sich an fünf Gründen schnell erklären.
Genauer und Präziser durch 2D Laser- und Softwaretechnik
Wem das analoge Aufmaß zu umständlich und fehleranfällig ist, der findet schnell Abhilfe bei Anbietern von 2D Aufmaß-Systemen. Immerhin dient das Aufmaß für Rechnungen und Kostenvoranschlägen für Kunden sowie als Orientierungshilfe für die anstehende Arbeit. Für die Rechnungserstellung wird häufig ein mobiler Softwareassistent bereitgestellt, der durch Formelsammlungen und Leistungsverzeichnisse, die Rechenarbeit erleichtert. Mit einem mobilen Endgerät können so schneller und fehlerfreier Daten ermittelt und gespeichert werden. Für geometrische Aufmaße, die ganze Raumskizzen erfassen, kommt zur Baustellen-Software noch ein Messgerät hinzu.
In den häufigsten Fällen ein Laser-Distanzmesser, der die Abstände auf den Millimeter genau bestimmt. Zuvor kann mit einem Tablet eine digitale Skizze des Objektes angefertigt werden. Anschließend wird die Skizze mit den Daten der Messung gefüttert. So kann mit der weiteren Aufmaß-Software ein genaues Modell am Laptop erstellt werden, was weiterführend in ein CAD-Programm übertragen werden kann. Zudem verhindert eine Plausibilitätsfunktion, dass sich fehlerhafte Werte oder Zahlendreher einschleichen.
Mit einem mobilen Endgerät können so schneller und fehlerfreier Daten ermittelt und gespeichert werden.
Die übersichtliche und hochmoderne 3D Methode
Soll ein übersichtliches 3D Modell eines Raumes entstehen, bieten Firmen Tachymeter-Systeme an, die durch horizontale- und vertikale Winkel sowie Distanzmessung, präzise Daten sammeln. Diese mit dem Tachymeter aufgenommenen Daten, lassen sich vor Ort durch eine PC-Baustellen-Software in ein digitales 3D Modell umwandeln. Hierbei können zum Beispiel auch ganze Hauswände ohne den Einsatz eines Gerüstes vermessen werden. Das spart Zeit und Geld.
Aufwendiger, jedoch noch übersichtlicher und genauer, lässt sich das mit der Laserscan-Methode umsetzen. Dabei analysiert ein sich bewegender Scanner automatisch ein bestimmtes Ziel und sammelt durch Millionen von kleinen Messpunkten sehr genau Daten über beispielsweise einen Raum. Der Vorteil, der Scan geschieht vollautomatisch und sehr genau. Der Nachteil, es wird eine spezielle Auswertungssoftware, spezielles Know-how im Umgang damit und viel Zeit benötigt.
Weniger Arbeit und mehr Transparenz durch digitales Aufmaß
Damit lässt sich Transparenz für Kunden und Vorgesetzte auf der Baustelle schaffen.
Ein Arbeitsschritt fällt weg, nämlich das übertragen auf das Dateiformat über den PC, da Daten direkt auf der Baustelle übertragen werden. Das verhindert Leichtsinnigkeit im Nachhinein und macht die Daten schnell für andere zugänglich. Außerdem lassen sich Fehler verhindern, indem Werte nicht mehr handschriftlich notiert werden. Dadurch schleichen sich weniger Zahlendreher ein sowie Leseschwierigkeiten durch unsaubere Schriftführung. Im Weiteren können die digital erfassten Aufmaß-Daten direkt an das Büro geschickt und am PC weiterverarbeitet werden.
Das erspart das lästige Abtippen nach dem schriftlichen Notieren der Werte. Um die Daten besser geordnet zu dokumentieren, eigenen sich zusätzlich Handwerker Apps wie Craftnote. Hierbei können auch Daten aus anderen Programmen, einem bestimmten Projekt zugeordnet und projektbasiert zur Verfügung gestellt werden. Nach dem Upload haben alle am Bauprojekt Beteiligten Zugriff auf die Aufmaße. Damit lässt sich Transparenz für Kunden und Vorgesetzte auf der Baustelle schaffen.
Effizientere Arbeit auf der Baustelle durch digitales Aufmaß und Handwerker Apps
Nebenbei kann Craftnote als Aufmaß App für im Handwerk genutzt werden, da Notizen und Skizzen in Craftnote direkt digital auf der Baustelle angefertigt werden können.
Das vorher genannte steigert zudem die Effizienz auf der Baustelle, da Handwerker durch die direkte Übertragung Zeit sparen, die sie für wichtigeres nutzen können. Außerdem können wichtige 2D oder 3D Skizzen jederzeit über Mobilgeräte abgerufen werden. Ein Smartphone besitzt heutzutage fast jeder Handwerker. Gibt es Fragen bezüglich der Aufmaße, können schnell Fotos oder Nachrichten verschickt werden, um das Problem schnellstmöglich zu lösen.
Besonders Craftnote erleichtert durch die Chatfunktion die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern. Nebenbei kann Craftnote als Aufmaß-App für im Handwerk genutzt werden, da Notizen und Skizzen in Craftnote direkt digital auf der Baustelle angefertigt werden können. Das schafft jederzeit einen guten Überblick über das Projekt und fördert qualitativ präzise Arbeit.
Die fünf besten Tablets für Handwerker und ihre Baustellen 2019
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Die Hersteller sind auf diese Anforderungen eingegangen mit Produktbezeichnungen wie „Rough“, „Rugged“ oder Outdoor Tablet.
Handlich, kompakt aber trotzdem leistungsfähig, dafür steht das sogenannte Tablet. Natürlich passen diese Attribute sehr gut in die Arbeitswelt, weshalb Tablets in vielen Branchen bereits zum ständigen Einsatz kommen. Auch in der Handwerksbranche erfreuen sich die Geräte immer größerer Aufmerksamkeit. Nur müssen die mobilen Tablets für die Baustelle bestimmten Anforderungen gerecht werden, die sie in anderen Branchen nicht brauchen. Dazu gehört eine robuste Bauart, falls das Gerät herunterfällt, keine Empfindlichkeit gegenüber Baustaub und vor allem dürfen Wasserspritzer nichts ausmachen.
Die Hersteller sind auf diese Anforderungen eingegangen mit Produktbezeichnungen wie „Rough“, „Rugged“ oder Outdoor Tablet. Auf Deutsch bedeutet das so viel wie rau und schroff. Bevor darauf eingegangen wird, muss sich jeder Interessent fragen: Was bringt ein Tablet für ein Handwerker, wo liegen die Vorteile und auf was muss beim Kauf geachtet werden?
Erfahre, wie Craftnote hunderten Handwerksunternehmern ihre tägliche Arbeit erleichtert
Durch Tablets lässt sich Arbeit und Zeit einsparen und für wichtigere Aufgaben investieren
eist werden Ausmessungen, Flächenberechnungen, Dokumente zum Materialbedarf und Bauschäden per Hand notiert. Anschließend werden die Zettel abgeheftet oder müssen noch auf dem PC abgetippt und übertragen werden. Das kann zum einen zu einem Zettelchaos führen, indem wichtige Dokumente verloren gehen und zum anderen zu einem doppelten Arbeitsaufwand bei der PC-Arbeit führen. Mit einem transportablen Baustellen-Tablet lässt sich Datenverlust einfach vermeiden.
Dokumente können in einer App für Handwerker direkt auf der Baustelle ausgefüllt und digital gespeichert werden. Noch dazu ist es nicht nötig die Daten extra auf einem PC abzutippen, sondern sie können direkt an alle auf der Baustelle Beteiligten geschickt werden. Dadurch lässt sich an einer Stelle Zeit und Arbeit einsparen, die für wichtige Aufgaben genutzt werden kann.
Fünf Tablet Modelle speziell für die Baustelle
Das Durabook R11
Das Durabook R11 ist von einem der bekanntesten Hersteller für „Rugged“ Tablets. Dabei ist das R11 nach Schutzklasse IP 65 unter Militärstandards zertifiziert. Daher ist es bis zu einer Höhe von 1,20 Meter sturzgeschützt, vollständig Staub und Strahlwasser geschützt. Als Plus hält es einem Temperaturbereich von -10°C bis zu 55°C stand. Leider ist die Akkuleistung mit 7 Stunden eher mittelmäßig, dafür der Preis von 1600-1800 Euro aber eher oberklassig.
Das Pokini TAB A10
Das Pokini TAB A10 steht dem R11 nichts nach und ist ebenfalls in der Schutzklasse IP65 zertifiziert. Zwar ist es nur aus einer Höhe von 1 Meter sturzsicher, dafür hält der Akku allerdings bei Temperaturen von -10°C zu 50°C bis zu 10 Stunden. Auch der Preis ist etwas niedriger und fängt bei knapp 1300 Euro an.
Das Fujitsu Stylistic V535
Das Fujitsu Stylistic V535 ist ein Tablet, das für die hohen handwerklichen Ansprüche gut vorbereitet ist. Hierbei eignet sich mit IP 54 für diejenigen, die ein zuverlässiges Microsoft unterstütztes Tablet bei härteren Umgebungsbedingungen benötigen. Auch das geringe Gewicht von 560 Gramm überzeugt. Allerdings ist es bei höheren Temperaturen schnell mit der Leistung überfordert und die Akkulaufzeit beläuft sich nur auf 6 Stunden. Dafür ist es in der Basisversion allerdings schon ab 370 Euro zu haben.
Handheld Algiz RT 7
Als Nächstes kommen wir zum Handheld Algiz RT 7, was zwar mit 7-Zoll kleiner als alle anderen ist, allerdings genauso leistungsfähig. Auch die Schutzklasse ist mit IP 65 sehr hoch. Der Akku hingegen übersteigt die Kapazität der anderen, da ein Akku-Pack von 6000 mAh geliefert wird. Dafür liegt der Preis bei circa 1100 Euro.
Das F5t Modell von Motion Computing
Als Letztes werfen wir einen Blick auf das F5t Modell von Motion Computing. Das Tablet wird seit 2007 in verschiedensten industriellen Branchen eingesetzt und zählt als Arbeitstier. Allerdings hinkt es etwas in Sachen Power und Akkulaufzeit hinter den anderen hinterher, da es schon eine Weile nicht mehr aktualisiert wurde. Dafür startet der Preis bei rund 300 Euro.
Unser Fazit
Wer sich für ein spezielles Baustellen-Tablet entscheiden möchte, ist mit den oben angeführten Modellen je nach Anforderung sicherlich gut beraten. Als kostengünstige Alternative ist es dennoch möglich, ein herkömmliches Tablet durch ein spezielles Case und eine Panzerglasfolie zu schützen. Letztlich ist es wie so häufig im Handwerk auch stark gewerkeabhängig, welches Produkt zu den individuellen Anforderungen passt.
Teamarbeit im Handwerk: Von oben durchdelegiert führt meist zu nicht engagiert.
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Einer für alle, alle für einen. So könnte optimale Teamarbeit in einem Handwerksunternehmen aussehen. Doch meist herrscht der eher altmodische Führungsstil in Betrieben, bei denen Chefs strikt von oben nach unten durchdelegieren. Nur lässt das wenig Platz für eine gute Kommunikation im Handwerk und eine freie Entfaltung der Stärken von jedem Mitarbeiter. Deshalb macht es Sinn, Teamarbeit zu fördern. Denn Angestellte arbeiten im Team viel effizienter als auf sich allein gestellt. Zum Team gehört aber auch der Chef.
Existiert kein Teamgedanke unter den Mitarbeitern, kann es sogar dazu kommen, dass sie gegeneinander statt miteinander arbeiten. Letztendlich schadet das …
der Arbeitsqualität,
der Arbeitsmoral der Mitarbeiter
und sogar dem Handwerksunternehmen selbst.
Was für Vorteile bringt gute Teamarbeit mit sich?
Zuerst gilt es die Frage zu klären, was gute Teamarbeit im Handwerk überhaupt ausmacht. Der positive Gedanke besteht darin, dass sich die individuellen Stärken der Mitarbeiter ergänzen und so die einzelnen Schwächen ausgleichen. Das bedeutet, dass bei Handwerkern Eigeninitiative und Teamgeist gefordert und gefördert wird. Dazu kommt das gesteigerte Vertrauen des Chefs in das Funktionieren des Teams. Somit lässt der Chef Platz für eigenständiges Arbeiten und kann sich währenddessen auf andere wichtigere Dinge konzentrieren.
Das führt zu einer gesteigerten Produktivität im Handwerk und hebt die Stimmung zwischen den Angestellten, durch die gegenseitige vermittelte Wertschätzung (mehr zum Thema Mitarbeitermotivation). Denn bei einem modernen Führungsstil gilt, die Eigenüberwachung unter den Mitarbeitern sorgt für eine deutlich höhere Arbeitsqualität als jede Fremdüberwachung. Damit das aber nicht nur theoretisch funktioniert, braucht es Planung und Zeit.
Wie lässt es sich umsetzen beziehungsweise was gibt es zu beachten?
Immer wieder wird der Fehler gemacht, Teamarbeit ohne genaue Planung fördern zu wollen. Damit wird im besten Fall eine zusammengewürfelte Gruppe gefördert, aber kein Team. Der Chef gibt dabei die grundlegenden Richtlinien und Werte vor die eingehalten werden sollen. Untereinander umsetzen müssen es die Angestellten allerdings selbst. Ohne eine gute Kommunikation im Handwerk geht das nicht. Das heißt, ein fachlich guter Mitarbeiter ist nicht gleich ein guter Teamplayer. Für funktionierende Teamarbeit sind soziale Kompetenzen und Flexibilität enorm wichtig.
Daher ist es als Chef wichtig, die Teammitglieder nicht nach Sympathie auszuwählen, sondern gezielt nach ihren Persönlichkeiten.
Daher ist es als Chef wichtig, die Teammitglieder nicht nach Sympathie auszuwählen, sondern gezielt nach ihren Persönlichkeiten. Dabei kann zum Beispiel der DISG-Persönlichkeitsfragebogen nach William Moulten Marsten helfen. Durch die Ergebnisse des Bogens, lassen sich vier Typen (dominant, initiative, stetig und gewissenhaft) herauskristallisieren, die zusammen besonders gut funktionieren. Natürlich lässt sich das nicht eins zu eins in die Realität umsetzen, aber dafür als Orientierungshilfe nutzen. Auch hierbei gilt, dass ein Fortschritt sich nicht von heute auf Morgen zeigt, sondern Entwicklungszeit braucht.
5 grundlegende Regeln für eine funktionierende Teamarbeit im Handwerk.
Am Anfang ist es wichtig, Ziele und Werte gemeinsam festzulegen, um niemanden von der Teambildung auszuschließen. Befragen Sie gezielt auch ihre Mitarbeiter, wie sich diese Ziele Ihrer Meinung nach umsetzen lassen und geben notfalls Denkanstöße. Werden dabei Regeln festgelegt wie Fairness in der Zusammenarbeit und Termineinhaltung, gehen Sie als Chef voran und leben es auch genauso vor. Außerdem ist es wichtig, eine offene Kommunikation untereinander zu fördern.
Jeder sollte über seine Stärken und Schwächen sowie von anderen Teammitgliedern Bescheid wissen, um sich optimal ergänzen zu können. Hierbei ist es als Chef wichtig klare Ansagen zu machen und zu vermitteln, mit Fehlern konstruktiv umzugehen. Daneben ist es essenziell einen klaren Gestaltungsspielraum festzulegen, in dem die Mitarbeiter eigenständig arbeiten können. Auszubildende bekommen zum Beispiel andere Grenzen gesetzt als etablierte Mitarbeiter. Des Weiteren sollte auch darauf geachtet werden, dass alle im Team gleichwertig informiert sind, damit Grüppchenbildung vermieden wird und es untereinander nicht zu einem Konkurrenzkampf kommt.
Jeder sollte über seine Stärken und Schwächen sowie von anderen Teammitgliedern Bescheid wissen, um sich optimal ergänzen zu können.
Probleme in der Teamarbeit lassen sich auch durch professionelle Hilfe vermeiden.
Um Probleme, bei der Teamarbeit zu vermeiden und das Vorhaben im Betrieb zu unterstützen, nutzen immer mehr Handwerksbetriebe professionelle Team-Coaches oder bestimmte Events zur Stärkung der Teamfähigkeit. Zum Beispiel werden Mitarbeiter schon einmal auf die Weide geschickt, um einen Haufen Schafe zu hüten. Das soll letztendlich die Kommunikation verbessern und die Planung im Voraus fördern, was in den Arbeitsalltag integriert wird. Zudem können Chefs bei Team-Coaches Seminare zu Teamarbeit besuchen, um sich optimal weiterzubilden.
Diese Coaches können auch den Ablauf im Betrieb unterstützen und während der praktischen Umsetzung wertvolle Tipps geben. Ein Team zusammenzusetzen und zu führen ist keine leichte Aufgabe, kann aber den gesamten Betrieb verbessern, indem die Produktivität im Handwerk und die Arbeitsmoral gesteigert wird.






