Wie wichtig Öffentlichkeitsarbeit für Deinen Handwerksbetrieb sein kann
Viele Handwerksunternehmen schalten Werbung, um ihren Bekanntheitsgrad zu erhöhen und neue Kunden zu gewinnen. Um den Betrieb allerdings langfristig bekannter zu machen, ist ebenfalls eine gute Öffentlichkeitsarbeit nötig. Bei der Öffentlichkeitsarbeit, auch genannt Public Relations (PR), geht aus darum, ein positives Bild des Unternehmens für die Öffentlichkeit zu erzeugen. In Bezug auf das Handwerk ein positives Bild vom angebotenen Produkt oder der Dienstleistung. Das erzeugt ein gutes Image sowie einen guten „Ruf“ und kann für neue Kunden sorgen.
Auf der einen Seite ist es grundlegend für Handwerker gute Arbeit zu verrichten.
Auf der anderen Seite sollte aber sichergegangen werden, dass über diese gute Arbeit auch gesprochen wird.
Erst das bringt die Aufmerksamkeit für Handwerker und fördert den Ruf eines Unternehmens. Schon kleine Schritte in der Öffentlichkeitsarbeit, bei der gängige Fehler vermieden werden, können für den nächsten positiven Zeitungs- oder Internetartikel sorgen. Letztendlich auch für mehr Reichweite im Handwerk.
Was macht gute Öffentlichkeitsarbeit aus und was ist zu beachten?
Die berechtigte Frage lautet im Weiteren nun: Was macht überhaupt gute Öffentlichkeitsarbeit im Handwerk aus? Denn letztlich hängt davon ab, wie über das Unternehmen berichtet und wie es bewertet wird. Angefangen bei der Pressemitteilung / Pressetext. Hierbei ist es wichtig, einen einfachen aber präzisen Schreibstil zu verwenden. Das bedeutet zum Beispiel, keine komplizierten Schachtelsätze, Aneinanderreihungen von Adjektiven vermeiden, mehr Substantive statt Verben zu verwenden und lieber im aktiv statt passiv schreiben, um den Text lebhafter zu gestalten.
Optimal ist es, wenn sie auf neues, ungewöhnliches oder überraschendes hinweisen. Es kommt auf den ersten Eindruck an und der größte Fehler lauert im Detail. Viele Beginner schreiben aus Unternehmerperspektive, aber vergessen auf die Leser einzugehen. Was könnte interessant für den Leser, die Zielgruppe des Mediums sein? Was möchte ich von meiner Firma vermitteln? Danach sollte sich der Text richten. Außerdem ist das Handwerk eine authentische Branche, was gut im Text wiedergespiegelt werden kann.
Viele Beginner schreiben aus Unternehmerperspektive, aber vergessen auf die Leser einzugehen.
Es muss kein neutraler Sprachstil verwendet werden, der an einen Nachrichtentext erinnert. Bei sprachlichen Unsicherheiten helfen kostenlose Rechtschreibhilfen im Internet weiter, denn nichts macht einen schlechteren Eindruck als vermeidbare Fehler. Außerdem ist es von Vorteil, den Pressetext auf einer DIN A4 Seite einzugrenzen, zum Zwecke der Übersicht.
Der richtige Umgang mit Medien führt ebenfalls zu Zeitungsartikeln.
Ist der Text verfasst, kommt bei der Öffentlichkeitsarbeit im Handwerk auf den richtigen Umgang mit Medien an. Handwerksbetriebe sind meistens stark regional verwurzelt. Kunden und Interessenten kommen meist aus der näheren Umgebung. Deswegen sollte sich als erstes auf lokale Medien, wie Zeitungen oder Internetseiten, konzentriert werden. Darüber hinaus gibt es weitere Möglichkeiten für mehr Reichweite im Handwerk. Am besten eigenen sich dafür überregionale Medien oder Handwerksmagazine.
Das Anlegen eines Medienverteilers kann zudem hilfreich sein, um alle in Frage kommenden Ansprechpartner auf einen Blick erfassen zu können. Das spart enorm Zeit. Es gilt allerdings immer: Wer einmal anfängt, sollte stetig dabei bleiben. Ansprechpartner bei Medien sollten regelmäßig aktualisiert sowie mit 5-8 Pressemeldungen im Jahr versorgt werden. Anlass dafür können Jubiläen, Zukäufe, Erfindungen oder die Unterstützung von sozialen Projekten sein. Hauptsache es ist interessant für den Leser.
Es gilt allerdings immer: Wer einmal anfängt, sollte stetig dabei bleiben.
Manchmal hilft es außerdem sich telefonisch mit dem Redakteur in Kontakt zu setzen. Dabei kann besser geklärt werden, auf was die Redaktion Wert legt und was wichtig am eigenen Anliegen ist. Natürlich sollte das nicht in das nervende, drängende Ausarten.
Mehr Reichweite durch Öffentlichkeitsarbeit, bedeutet mehr Vorteile für den Handwerksbetrieb.
Eine angemessene Öffentlichkeitsarbeit kann enorme externe wie interne Vorteile für den Handwerksbetrieb haben. Extern beeinflusst sie die Sicht von Kunden und kann so aktiv zur Kundengewinnung im Handwerk beitragen. Ein guter Ruf und ein gutes Image können für einen langfristiger wirtschaftlichen Erfolg sorgen und mögliche Kunden bei der Entscheidung helfen, sich für Ihr Unternehmen zu entscheiden.
Intern beeinflusst ein guter Ruf / Image die Motivation der Mitarbeiter. Die Menschen arbeiten gerne bei angesehenen Betrieben, egal ob im Handwerk oder einer anderen Branche. Das kann dazu beitragen neue Mitarbeiter oder Auszubildende für den attraktiven Handwerksberuf (mehr dazu hier) zu begeistern und mehr Aufmerksamkeit für Handwerker zu schaffen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das volle Potenzial eines Betriebes ausgeschöpft werden kann.
Ein guter Ruf und ein gutes Image können für einen langfristiger wirtschaftlichen Erfolg sorgen
Gute Handwerksarbeit braucht Öffentlichkeit, um auch wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Erst dann werden alle möglichen Kunden auf Sie aufmerksam. Außerdem kann die Reichweite und das ehrliche Image von Medien genutzt werden, die über den Handwerksbetrieb berichten. Egal ob nun im Internet oder in der Zeitung. Wie groß das Aufmerksamkeitspotenzial ist, zeigt eine Studie der telegate AG. Insgesamt 1,4 Milliarden Suchanfragen schicken die Deutschen pro Jahr ins Netz. Fast die Hälfte davon bezieht sich auf die Suche nach Unternehmen. Dabei werden immer mehr lokale Handwerksbetriebe gesucht.
Warum sich das Handwerk nicht von der Digitalisierung abschrecken lassen sollte
Das Handwerk steht vor digitalen Herausforderungen – aber vor allem vor enormen Chancen. Wie moderne Tools, Wissen und Veränderungsbereitschaft dabei helfen, den eigenen Betrieb zukunftsfähig aufzustellen, zeigen wir in diesem Beitrag.
Die Do’s und Don’ts im Umgang mit Kunden
Kunden setzten beim Einsatz von Handwerksbetrieben eine fachmännische Arbeit und ein gutes Endergebnis voraus. Das trägt auf der einen Seite zur allgemeinen Zufriedenheit mit dem Betrieb bei. Auf der anderen Seite sollte auch auf den richtigen Umgang mit Kunden geachtet werden. Wenn diese sich durch Handwerker schlecht behandelt fühlen, rückt das Arbeitsergebnis schnell in den Hintergrund. Das führt häufig zu schlechten Kritiken und letztendlich zum fehlenden Vertrauen in Dein Unternehmen, was zukünftige Aufträge verhindern kann. Um solch ein Szenario zu vermeiden, gibt es einige grundlegende Dinge im Umgang mit Kunden zu beachten (Do’s) und zu vermeiden (Don’ts).
Damit letztlich nicht nur gute, professionelle Arbeit geleistet wird, sondern der Auftraggeber diese auch anerkennt. So ergibt sich ein komplett zufriedener Kunde, der auch in Zukunft gerne auf Deine Dienste zurückkommen wird oder diese weiterempfiehlt.
Wichtig sind der erste Eindruck und das richtiges Benehmen.
Wenn der nächste Auftrag ausgemacht ist und die Handwerker auf dem Weg zu Baustelle sind, liegt es am Chef, den Mitarbeitern klar zu machen, wie wichtig der erste Eindruck und richtiges Benehmen für den Bauherrn sind. Das fängt bei der Begrüßung an. Alle Mitarbeiter samt Firmenwagen sollten sauber und gepflegt auftreten, um einen seriösen Eindruck zu vermitteln. Eine ordentliche Begrüßung mit Anrede und kurzer Vorstellung der Mitarbeiter und Firma ist auch essenziell. Der Kunde soll wissen, wer ihm gegenübersteht.
Eine höfliche Wortwahl und ein freundliches Auftreten können erste Pluspunkte bringen. Niemand vertraut gerne zerzausten, ungepflegten Handwerkern sein Projekt an, die einen gleich schlecht gelaunt und mürrisch begrüßen. Nach der Vorstellung direkt mit der Arbeit zu beginnen, ohne dem Bauherren einzuweihen, was nun auf ihn zukommt, ist genauso fehlerhaft. Mit einer kleinen Besprechung und ein paar wichtigen Fragen zu Beginn kann die Situation eleganter gelöst werden.
„Gibt es Toiletten, die wir benutzen dürfen?“
„Wo finden wir Wasser, das wir benötigen?“
„Wo können wir unser Material abstellen, sodass es niemanden stört?“
Danach kann es losgehen und der Kunde fühlt sich nicht überfordert.
Der Umgang mit anstrengenden Kunden und Problemen.
Auch wenn Handwerker immer höflich und freundlich auftreten, gibt es Kunden, die ihnen nicht gleichgesinnt gegenübertreten. Das kann am Kunden selbst liegen oder an handwerklich begangenen Fehlern. Trotzdem ist auch hier zu beachten, immer sachlich und freundlich zu bleiben, auch wenn es schwer fällt. Verweigert ein Kunde die Unterschrift bei Aufwandsangaben, gilt es, ruhig zu bleiben und etwaige Besprechungsprotokolle vorzulegen und diese miteinander zu besprechen.
Je aufgebrachter der Kunde ist, desto ruhiger sollte der Handwerker reagieren, um die Situation zu entspannen.
Wird vom Auftraggeber ein Fehler bemerkt oder bei einer Aufgabe der Zeitplan nicht eingehalten, gilt es, nicht gleich in eine Abwehrhaltung zu verfallen. Häufig wird dabei versucht, die Schuld von sich zu schieben oder sogar Fehler abzustreiten. Das ist für beide Seiten kontraproduktiv. Viel besser wäre, Kritik ernst zu nehmen und Fehler einzusehen. Je aufgebrachter der Kunde ist, desto ruhiger sollte der Handwerker reagieren, um die Situation zu entspannen.
Hierbei hilft es, statt die Kritik abzunicken, aktiv Lösungsvorschläge einzubringen. Zum Beispiel: „Wir werden uns so schnell wie möglich darum kümmern und das in Ordnung bringen.“ Allerdings sollten Lösungsvorschläge immer realistisch umsetzbar sein, andernfalls wird die Situation verschlimmert.
Professionelles Auftreten durch digitale Tools.
Wie schon erwähnt, ist nicht nur der richtige Umgang mit Kunden wichtig, sondern auch das professionelle Auftreten des Handwerksbetriebes. In Zeiten, in der die Digitalisierung alle Teile der Gesellschaft durchzieht und für Fortschritt steht, kann dies für das Ansehen eines Unternehmens genutzt werden. Es gibt jetzt schon zahlreiche digitale Möglichkeiten, wie die Baudokumentation per App, welche die Arbeit auf der Baustelle erleichtern.
Zu diesen Tools zählt natürlich auch die Craftnote App für Handwerker. In Kombination mit anderen Apps ist es möglich, eine komplett papierlose Baustelle zu führen (mehr dazu). Problemlos lassen sich wichtige Dokumente auf mobilen Endgeräten, wie dem Smartphone oder Tablet, übertragen und jederzeit für alle Beteiligten abrufen.
So lassen sich zum Beispiel Besprechungsprotokoll Vorlagen speichern und bei offenen Fragen heranziehen. Außerdem erleichtert das die Kommunikation zwischen Auftraggeber und Handwerkern ungemein und zeugt von einem modern aufgestellten Betrieb.
Übersichtliche Dokumentation und akkurate Abrechnung sind das A und O.
Ein absolutes No-Go ist es hierbei, Fehler zu vertuschen oder Rechnungen mit ungenauen Aufwandsangaben zu versehen.
Eine weitere Möglichkeit, bei Kunden professionell aufzutreten und dabei digitale Tools zu nutzen, bietet die Baudokumentation per App. Kein Kunde möchte eine Handwerksfirma beauftragen, bei der die Arbeitsschritte lückenhaft dokumentiert werden. So können Probleme bei der Fehleranalyse und der Endabrechnung auftreten, die letztendlich den Kunden zur Weißglut treiben. Bei der Craftnote App für Handwerker können alle Dokumente im chronologischen Projektverlauf abgerufen und kontrolliert werden. So gehen keine Zettel mehr verloren und Zuständigkeiten können nachgewiesen werden.
Das hilft außerdem bei der Abrechnung. Ein absolutes No-Go ist es hierbei, Fehler zu vertuschen oder Rechnungen mit ungenauen Aufwandsangaben zu versehen. Der Auftraggeber bekommt so schnell das Gefühl, hintergangen zu werden. Daher ist es nach fertiggestellter Arbeit auf der Baustelle nicht getan. Erst mit der zufriedenen Unterschrift des Kunden bei der Endabrechnung kann von einem gelungenen Auftrag ausgegangen werden.






