Warum Drohnen für das Handwerk immer wichtiger werden
Die Digitalisierung im Handwerk zeigt neue effiziente Arbeitswege auf und bringt innovative Hilfsmittel in die Branche. Durch digitale Aktenordner lässt sich ein Zettelchaos zu verhindern, Apps zur Projektabrechnung sorgen für Ordnung und Computerprogramme erstellen übersichtliche 3-D-Modelle von Objekten. Dazu kommt in den letzten Jahren die steigende Zahl an Drohnen auf der Baustelle. Immer mehr Handwerksbetriebe holen sich bei ihrer Arbeit unbemannte Unterstützung aus der Luft.
Laut einer Umfrage des Zentralverbands des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH), benutzt bereits jeder fünfte Dachdeckerbetrieb eine Drohne, Tendenz steigend. Diese Entwicklung wird von StartUp’s im Handwerk unterstützt, um die Benutzung einfach und effizient zu gestalten.
Die Auswirkungen auf das Handwerk durch Drohnen.
Bei Sanierungsarbeiten im Außenbereich sind Drohnen enorm hilfreich. Deswegen werden sie unter anderem bei Maler-, Stuckateur-, Gerüstbau- und Dachdeckerfirmen immer beliebter. Das verändert verschiedene Arbeitsschritte auf der Baustelle. Bei Bestandsaufnahmen von Projekten an der Fassade oder auf dem Dach eines Hauses fliegt die Drohne um das Objekt herum und nimmt detaillierte Bilder auf. Es sind keine Gerüste und vor Ort Inspektionen im Voraus mehr nötig.
Ein weiterer Vorteil ist, dass während der Arbeit auf der Baustelle, die Drohne nach Fehlern an schwer erreichbaren Stellen suchen kann.
Außerdem sind mit den beweglichen Fluggeräten aus der Luft neue Perspektiven möglich. Anhand der Drohnenaufnahmen kann die Arbeit digital genau geplant und gezielt begonnen werden. Damit verlagern sich Baudaten, die durch Drohnen erfasst werden, von Papier und Aktenordern, auf Speicherplätze in die Cloud. Damit können wichtige Daten von jedem am Projekt Beteiligten einfach abgerufen werden.
Ein weiterer Vorteil ist, dass während der Arbeit auf der Baustelle, die Drohne nach Fehlern an schwer erreichbaren Stellen suchen kann. So kann sie zur Qualitätssicherung beitragen, die Arbeitssicherheit erhöhen und wichtige Arbeitszeit einsparen.
Drohnen als sinnvolle Ergänzung für das Handwerk.
Sinnvoll sind Drohnen vor allem dadurch, da sie den Handwerkern Arbeit abnehmen, ihre Arbeit unterstützen und die Arbeitssicherheit erhöhen. Besonders der letzte Aspekt rückt in den Fokus, da nach einer Studie der DGUV 2016 jährlich 8 Dachdecker sterben und über 10 000 Unfälle bei der Arbeit mit Leitern passieren, die Arbeiter länger als 3 Monate außer Gefecht setzen. Drohnen können hingegen schnell, genau und effizient Aufnahmen vom Projekt erstellen, während der Handwerker sicher am Boden bleibt.
Drohnen können hingegen schnell, genau und effizient Aufnahmen vom Projekt erstellen, während der Handwerker sicher am Boden bleibt.
Um die Schulungsphase mit dem unbemannten Flugobjekt zu ersparen, bieten StartUp’s im Handwerk Unterstützung an. Firmen wie AIRTEAM Roof-Inspector stellen einen erfahrenen Drohnenpiloten zur Verfügung, kümmern sich um Genehmigungen für den Flug und erstellen einen ausführlichen Aufmaß-Bericht. Die Messungen werden dabei von einem Computerprogramm der Drohne ausgeführt und können von Airteam-Mitarbeitern zu einem digitalen 3-D-Modell verarbeitet werden.
Somit erhalten die Handwerker eine detaillierte Übersicht vom Kundenobjekt, ohne selbst alles aufmessen zu müssen. Das spart erheblich Kosten und Arbeitszeit ein.
Arbeitsbereiche, in denen Drohnen heute schon zum Einsatz kommen.
Wie schon erwähnt, kommen Drohnen bereits in vielen Bereichen des Handwerks im Bereich der Fassade und des Daches zum Einsatz. Dachdeckerfirmen zum Beispiel benutzen die Drohnen, um sich einen Überblick zu verschaffen und eventuelle Mängel am Dach festzustellen. Aufmaße müssen nicht mehr umständlich von einem Mitarbeiter per Hand oder Laser bestimmt werden. Mit der Drohne werden die Luftaufnahmen erstellt und mit einer Spezialsoftware werden die Daten in ein 3D Modell umgewandelt und anschliessend vermessen. Durch die Daten ist eine genaue Preiskalkulation für das Angebot und auch für die Endabrechnung möglich.
Fast 500.000 Drohnen fliegen laut Statista in Deutschland durch die Luft.
Die Zukunft fliegt durch die Luft.
Fast 500.000 Drohnen fliegen laut Statista in Deutschland durch die Luft. Dass die Zahl in Zukunft durch die fortschreitende Digitalisierung im Handwerk steigen wird, beweist die Ausrichtung vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks. In Zukunft soll man sich mehr auf Drohnen mit integriertem Kalkulationsprogramm und Angebotserstellung konzentrieren, sowie auf Apps zur Gefährdungsanalyse und Zeiterfassung zurückgreifen (Quellen: BVR, ifo-Institut, ZVDH).
In Kombination mit Satellitenerfassung wird es durch die Drohnentechnik in Zukunft nicht nur einfacher möglich sein, Dächer und Fassaden zu vermessen, sondern auch ganze Häuser. Integrierte Angebote wie von AIRTEAM Roof-Inspector machen komplexe Drohnentechnologie so bereits heute für jeden Handwerker ganz einfach nutzbar.
Online Kundenakquise für Handwerksbetriebe
Die Digitalisierung ist längst im Handwerk angekommen. Viele Abläufe werden heutzutage per Cloudlösungen optimiert und vereinfacht. Das fängt bei der Buchhaltung an, und zieht sich über die Kommunikation bis hin zum Auftragsmanagement. Auch bei der Kundengewinnung hat sich einiges getan. Vorbei sind die Zeiten, in denen das Telefonbuch nach Handwerksbetreiben durchgeblättert wurde. Das Telefonbuch wurde längst vom US-Konzern Google abgelöst. Tausende Menschen suchen jeden Tag online nach einem Handwerker, Flügen oder Kleidung.
Die Handwerksbetriebe müssen darauf reagieren. Online-Leadgenerierung ist das Schlüsselwort. Damit ist gemeint, einen suchenden potenziellen Kunden für sich zu gewinnen. Eine der wichtigsten Grundlagen hierfür ist ein eigener, professioneller Onlineauftritt. Vielen Betrieben fehlt aber schlichtweg die Zeit & die Ressourcen sich darum zu kümmern. Die Alternative: Extern jemanden beauftragen, oder die Leadgenerierung über ein Onlineportal abwickeln. Erstere Variante kann durchaus kostenintensiv sein, bietet dafür aber auch die größtmögliche Individualisierung. Die zweite Variante ist vergleichsweise kostengünstig und spart jede Menge Zeit. Es gibt verschiedene Onlineportale, die sich auf die Leadgenerierung für Handwerker spezialisiert haben. Wir stellen ihnen in diesem Artikel die besten Handwerkerportale vor.
Generation Z auf dem Vormarsch
Ein relativ neues Portal, dass sich gerade am Markt etabliert und vor allem auf die junge Generation Z abzielt: craftoo.de. Es bietet alle bekannten Möglichkeiten zur Leadgenerierung. Handwerksbetriebe können ihre Kontaktdaten veröffentlichen und Kundenanfragen per E-Mail oder Telefon erhalten. Darüber hinaus kann jeder Betrieb ein individuelles Profil mit Bildern, Steckbriefen und sogar Videos einrichten. Es bietet Nutzern auch die Möglichkeit verschiedene Handwerker zu vergleichen und zu bewerten.
Der große Unterschied zu anderen Portalen liegt hier vor allem im persönlichen Auftritt des Handwerkerbetriebes und der Ansprache einer jungen, hochvernetzten Generation. Das Thema Instagram & Facebook spielt hier auch eine große Rolle. Durchaus interessant und mit Potenzial für die Zukunft. Weiterer Pluspunkt: Die Nutzung ist kostenlos möglich.
Kostenlose Nutzung
frühe Kundenbindung möglich
Ein junger und dynamischer Auftritt
Viel Potenzial für die Zukunft
Vergleichsportal inkl. Stellenausschreibungen
Ein weiteres interessantes Vergleichsportal: wirsindhandwerk.de. Als Empfehlungsplattform für Handwerker bekannt, liegt neben der Leadgenerierung der Fokus dieser Plattform vor allem auf Kundenbewertungen & Empfehlungen. Auch hier können Betriebe ein Profil mit Vorstellung & Bildern einrichten und direkt Kundenanfragen erhalten. Auch sehr hilfreich: Das Portal bietet Handwerksbetrieben die Möglichkeit Stellenausschreibungen zu schalten. Damit hat es eine integrierte Jobbörse.
In Zeiten des Fachkräftemangels durchaus eine sinnvolle Erweiterung. Die Plattform kann bereits eine gute Reichweite vorweisen. Die Nutzung ist hier allerdings kostenpflichtig. Die Preise reichen von 29 bis 99€ pro Monat. Optional gibt es noch weitere Zusatzleistungen.
Viele Nutzer
Bereits etabliert
Integrierte Jobbörse
Branchenübergreifendes Portal
Zu guter letzt noch eine Empfehlung für mehrere Branchen. Das Vermittlungsportal blauarbeit.de bietet neben der Handwerksbranche auch Helfer in der Pflege und Tierbetreuung. Das Portal existiert bereits seit 2005 und kann dementsprechend auf eine Menge Erfahrung zurückgreifen. Neben professionellen Dienstleistern können hier auch Privatpersonen ihre Dienste anbieten. Wer entsprechende Zertifikate nachweisen kann, der bekommt auch Zugang zu den „Aufträgen für geprüfte Dienstleister“.
Darüber hinaus bietet die Plattform für Premiumkunden (ab 49,90€ pro Monat) auch die Einrichtung eines Google Business Profils an, und unterstützt die Handwerker auf Wunsch bei der Gestaltung des Profils. Einziges Manko: Als professioneller Betrieb ist man mehr oder weniger gezwungen, sich für die Premium-Variante zu entscheiden. Andernfalls gibt es keine Kennzeichnung als „geprüfter Dienstleister“.
Viele Nutzer
Branchenübergreifend
Einrichtung Google Business Profi
Großer Erfahrungsschatz
Fazit
Wer die Onlineakquise nicht komplett selbst in die Hand nehmen möchte, der hat mehrere Möglichkeiten diese Arbeit an Onlineportale abzugeben. Die wichtigen Grundfunktionen bieten dabei alle. Der Unterschied liegt bekanntermaßen im Detail. Einige Plattformen sprechen gezielt einer jüngere Zielgruppe an, und wieder andere bieten Zusatzfunktionen, wie Stellenausschreibungen an. Die Preise sind zum Teil sehr unterschiedlich. Welche Variante für den eigenen Betrieb am sinnvollsten ist, hängt schlussendlich von den individuellen Präferenzen und Zielen des Unternehmens ab. Es kann aus Handwerkersicht durchaus Sinn machen auch auf mehreren Plattformen vertreten zu sein.
Mittendrin auf der Weltleitmesse ISH 2019
Eine kommunikative Woche geht zu Ende.
Eine kommunikative Woche auf der Weltleitmesse für Wasser, Wärme und Klima 2019 geht für die über 2500 Aussteller aus 57 Ländern und insgesamt 190.000 Besucher zu Ende. Das veränderte Rahmen- und Strukturprogramm bot nicht nur etablierten Unternehmen der Branchen eine Bühne, sondern rückte zum ersten Mal auch neue innovative Start-ups in das Rampenlicht. In dem extra abgegrenzten Bereich der imposant hohen Eingangshalle Galleria, hatten junge Unternehmen die Chance zukünftigen Geschäftspartnern und Fachbesuchern von ihren Innovationen zu überzeugen.
Unter den 28 ausstellenden Unternehmen im sogenannten „Start-up Forum“, war auch die Craftnote Handwerker App vertreten. Fünf Tage durchgängig waren Mitarbeiter am Messestand, mit dem Ziel Besucher über die Vorteile der App zu informieren und Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Souveräner Auftritt vor der Jury.
Gleich am Eröffnungstag stand mit dem Pitch-Talk das erste Highlight an. Bei diesem Vortragsformat hat jedes Start-up zehn Minuten Zeit seine Innovation einer Jury und dem interessierten Publikum vorzustellen. Anschließend können von der aus Experten besetzten Jury, fünf Minuten Fragen zum Projekt gestellt werden. Dabei ging es um den Tagessieg des ISH-Start-up Preises für innovative Technologien. Craftnote durfte mit Gründer und Vertriebsleiter Dirk Stefen beginnen. Im knappen Vortrag sowie in den nachfolgenden Fragen, konnte deutlich gemacht werden wie das „Whatsapp für Handwerker“ funktioniert und was Craftnote für Vorteile mit sich bringt.
Die App erleichtert die Kommunikation auf der Baustelle, bereitet dem Zettelchaos ein Ende und schafft so mehr Arbeitszeit für das eigentliche Projekt. „Jeder der mit Whatsapp klarkommt, wird auch ohne Umschulungsaufwand mit unserer Lösung klarkommen“, sagte Dirk Stefen der Jury.
„Jeder der mit Whatsapp klarkommt, wird auch ohne Umschulungsaufwand mit unserer Lösung klarkommen.“ sagte Dirk Stefen, Gründer und Vertriebsleiter von Craftnote, der Jury.
Dabei passen das Motto der ISH und der Gedanke von Craftnote gut zusammen.
Nach zuerst ruhigen Beginn an den Ständen am ersten Messetag wurden an den Folgetagen immer mehr Besucher auf die jungen Unternehmen in der Galleriahalle aufmerksam. Zahlreiche Interessierte ließen sich auch am Craftnote-Stand beraten, um innovativ in die Zukunft zu schauen. Dabei passen das Motto der ISH und der Gedanke von Craftnote gut zusammen.
„Wie kaum eine andere Messe steht die Weltleitmesse ISH für zukunftsweisende Themen wie die Schonung der Ressourcen […]“, schrieb die Presseabteilung der ISH im Vorfeld. Durch die Digitalisierung im Handwerk wird dies vorangetrieben. Mit der papierlosen Baustelle, kann ein erheblicher Schritt zu einer nachhaltigen Entwicklung beigetragen werden. Auch auf bei den anderen Start-ups der Messe stand Digitalisierung im Vordergrund. Damit zeigt sich einmal mehr die Wichtigkeit des Themas in der Branche.





